Geschichte Afrikas

 

Alexander Michalzik Artikelautor 3. April um Sehr geehrte Frau Heilpraktikerin Teuber, ja grüner Kaffee Extrakt kann den therapeutischen Prozess gut unterstützen.

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Ich hoffe es hilft Ihnen weiter. Randomized, double-blind, placebo-controlled, linear dose, crossover study to evaluate the efficacy and safety of a green coffee bean extract in overweight subjects.

Diabetes Metabolic Syndrom Obesity. Placebokontrollierte, randomisierte doppelblind Crossover-Studie. Kinetic analysis and mechanism on the inhibition of chlorogenic acid and its components against porcine pancreas alpha-amylase isozymes I and II. Narita Y1, Inouye K. J Agric Food Chem. Epub Jul Coffee acutely modifies gastrointestinal hormone secretion and glucose tolerance in humans: Am J Clin Nutr.

Modulating effects of chlorogenic acid on lipids and glucose metabolism and expression of hepatic peroxisome proliferator-activated receptor-alpha in golden hamsters fed on high fat diet. Er hilft ja auch bei Diabetes. Hilft mir wirklich diese Green Koffeextractmethode beim abnehmen???? Ich habe schon sooooooo viele verschiedene Dieten und Methoden ausprobiert…..

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Ein weiterer Aspekt, welcher im Internet nicht beschrieben ist, ist das Absetzten der Pillen. Sie haben selbst geschrieben, dass die Gewichtszunahme durch die Pille enstanden ist. Nehmen Sie diese nach wie vor? Wenn ja, sollten Sie ggf. Bitte besprechen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrem Arzt.

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Wir als Fairstival e. Der öffentliche Raum gehört nicht allen. Ihm ist eine Hierarchie inne, die einigen mehr Deutungs- und Gestaltungshoheit zuspricht als anderen. Dies betrifft nicht nur, wie in unserem Fall, die Gestaltung durch Kultur, sondern auch das Privatleben. Wie will ich leben und wer oder was steht dem entgegen? Wie möchte ich meine Mitwelt gestalten und Räume des Miteianders um- gestalten? Wie viel Raum der Mitgestaltung wird uns zugesprochen und wie können wir diesen einfordern?

Komm vorbei und Ideen-werkel mit uns! Ideen und Diskussions-Stoff können dann direkt mit zur Ideenwerkstatt gebracht werden. Planspiel Ganz schön eng! Bevor die Ideenwerkstatt beginnt, lädt Greenpeace Bielefeld zu einem interaktiven Planspiel ein: Der Blick von oben bringt Euch ins grübeln. Dieses Planspiel sorgt für Aha-Momente! Im Anschluss daran könnt Ihr Ideen zur nachhaltigen Mobilität diskutieren und weiterdenken.

Die Kolonisierung der afrikanischen Küstengebiete und der Aufstieg des transatlantischen Handels führten zum allmählichen Verfall des Transsaharahandels. Dennoch konnte der Transsaharahandel seine wirtschaftliche Bedeutung für die Reiche in der Sahelzone bis zur Mitte des Danach brachte das langsam auch im Osmanischen Reich durchgesetzte Verbot des Sklavenhandels den Handel endgültig zum Erliegen.

Jahrhundert das Reich von Ghana. Zu dieser Zeit hatten die Soninke bereits alle wichtigen Zwischenstationen entlang der westlichen Handelsroute unter Kontrolle. Darüber hinaus wurde der Salzhandel von den Sahara-Oasen nach Westafrika kontrolliert. Ein Verwaltungssystem und staatliche Einrichtungen, wie sie in den später entstehenden Reichen Mali und Songhai auftreten sollten, gab es hier noch nicht. Keiner der Ghana-Könige trat zum Islam über, sondern behielt den traditionellen Glauben bei, der auf einer Gemeinschaft der Ahnen, der Lebenden und der noch nicht geborenen Nachfahren basierte.

Der moderne Staat Ghana hat weder geschichtlich noch territorial etwas mit dem mittelalterlichen Reich zu tun. Die angebliche Herkunft der Akan aus dem alten Ghana ist ein politischer Mythos , der von Politikern wie Kwame Nkrumah im Vorfeld der Entlassung der Goldküste in die Unabhängigkeit geschaffen wurde, um dem neuen afrikanischen Staat Ghana eine historische Tiefe zu verleihen und gleichzeitig die von europäischen Historikern aufgestellte Behauptung, Subsahara-Afrika besitze keine eigene Geschichte, zu widerlegen.

Kanem ist ein ehemaliges Reich, das östlich des Tschadsees entstand aber auch Auswirkungen auf die Geschichte westlich des Tschadsees hatte. Jahrhundert nennt man das Reich aufgrund seiner schriftlich dokumentierten Ausdehnung westlich des Tschadsees Kanem-Bornu. Das vorislamische Staatswesen von Kanem zeichnete sich durch sein sakrales Königtum aus, dessen wichtigstes Merkmal die Seklusion des Königs war.

Daneben spielte auch die Königinmutter, die Magira , eine wichtige Rolle in der Verwaltung und der konstitutionellen Machtbegrenzung des Königs. Jahrhundert begann eine Entwicklung, die von dauerhaftem bestimmendem Einfluss auf den gesamten afrikanischen Kontinent bleiben sollte.

Das obere Nubien und Äthiopien wurden nicht von den Muslimen unterworfen. Jahrhundert war die Zahl der Araber in Afrika gering; sie hielten die eroberten Länder allein durch militärische Überlegenheit nieder.

Schon zuvor hatten die Berber im Allgemeinen die Sprache und Religion ihrer jeweiligen Eroberer angenommen. Der arabische Einfluss und die Religion des Islam wurden Nordafrika damit aufgezwungen und zerstörten die traditionelle Kultur der Berber.

Hier nahm die Südexpansion des Islam über die Sahara ihren Anfang. Hier übernahmen sie in Handel und Seefahrt die Rolle, die in früheren Jahrhunderten von den Karthagern wahrgenommen wurde. Jahrhundert lebten Europäer und nordafrikanische Araber in Unkenntnis dieser östlichen Länder und Städte.

Die ersten arabischen Eindringlinge hatten die Autorität des Kalifats von Bagdad anerkannt. Jahrhunderts als Vasall des Kalifats. Jahrhunderts kamen jedoch die Fatimiden in Kairo an die Macht und regierten von dort weit nach Westen bis zum Atlantik. Später entstanden weitere Dynastien, wie die Almoraviden und Almohaden. Unter den frühen arabischen oder maurischen Dynastien hatte die Kultur einen hohen Entwicklungsstand erreicht, der Unternehmungsgeist und der missionarische Eifer der Muslime hatten zu einem beträchtlichen Wachstum der Kenntnisse über den Kontinent geführt.

Die schon zu Beginn des christlichen Zeitalters erfolgte Einführung des Kamels durch die Römer ermöglichte es Berbern und Araber die Sahara mit Handelskarawanen in ihrer Gesamtheit zu durchqueren. Andere, wie zum Beispiel Kumbi und Audagost , die damals nicht weniger berühmt waren, sind inzwischen nur noch als Ruinen am Rande der Sahara vorhanden.

Der Aufstieg dieser Städte ging einher mit der Islamisierung der dort ansässigen Bevölkerung, denn die Arabische Welt war ihr wichtigster manchmal der einzige Handelspartner. Mit dem Handel verbreitete sich auch der Islam, da mit dieser Schriftreligion viele Vorteile verbunden waren.

Bei randständigen Völkern ist deren traditionelle Religion bis heute noch weit verbreitet. Die Almoraviden, ständig auf Raubzug, waren nicht in der Lage, das Reich lange zu halten. Sundiata Keita trat zum Islam über. Dies stellte einerseits eine Freundschaftsgeste gegenüber den Handelspartnern im Norden dar, andererseits nutzte er dadurch aber auch die Vorteile von Effizienz und Organisation, die ein Bündnis mit dieser Religion mit sich brachte.

Das Malireich , mit der Hauptstadt Niani, erreichte im Zu dieser Zeit etwa erreichte auch der Transsaharahandel seinen Höhepunkt und brachte dem Reich immensen Wohlstand. Musa holte Architekten aus Arabien, die in diesen Städten neue Moscheen bauen sollten, und er verbesserte die Verwaltung, indem er sie methodischer aufbaute. Der tatsächliche Beginn einer Staatsverwaltung kam allerdings erst mit dem Aufstieg der Songhai.

Bemerkenswert war der starke Einfluss, den Sklaven als königliche Administratoren zeitweise im Mali-Reich auf die Regierung ausübten. Die Songhai , obwohl ursprünglich Vasallen des Mansa Musa, hatten bis einen starken Stadtstaat mit Zentrum in Gao aufgebaut und waren in der Lage, die malische Oberherrschaft abzuschütteln und selbst zu Anwärtern des Reiches zu werden.

Worin das Songhai-Reich das Malireich übertraf, war die Schaffung einer Staatsverwaltung mit Hilfe von für über einen längeren Zeitraum eingesetzten Provinzialgouverneuren, der Aufbau einer Berufsarmee und die Bildung einer Berufsmarine am Niger.

Die Macht der Songhai-Herrscher gründete sich zunächst auf die Bauern , doch an ihre Stelle traten allmählich die muslimischen Handelsstädte. Mit der Krise des Transsaharahandels im Jahrhundert, der marokkanischen Invasion und der darauf folgenden internen Unruhen zerbrach das Songhai-Reich. Stattdessen entstanden im Anschluss an die portugiesischen Entdeckungen neue Handelsverbindungen über den Atlantik mit Europa und Amerika und über den Indischen Ozean mit Indien.

Jahrhundert plante Heinrich der Seefahrer , afrikanische Gebiete für Portugal zu erwerben. Unter seiner Führung fand eine Reihe von Entdeckungsreisen statt, die auch andere Seefahrer zu weiteren Expeditionen inspirierte. Mit diesen Entdeckungen war der Grundstein für eine erste Kolonisierung Afrikas durch die Portugiesen gelegt. Die Guineaküste , die den Portugiesen ab vollständig bekannt war, stand in der Frühphase des Kolonialismus im Zentrum europäischer Interessen.

Durch die Entdeckung und Kolonisierung Amerikas erlebte besonders der Sklavenhandel, der zuvor hauptsächlich von arabischen Staaten betrieben worden war, einen Aufschwung. Das hohe ökonomische Potential dieses Gebiets zog bald auch andere Nationen an die Guineaküste. Im Laufe der Jahrhunderte verlagerte sich die koloniale Vormachtstellung von den Portugiesen zunächst auf die Holländer, später auf die Franzosen und Briten. Doch bis ins späte Jahrhundert beschränkten sich die Kolonialmächte auf die Besetzung von kleinen Handelsposten entlang der Küste, das Hinterland blieb lange Zeit unerforscht und zumindest politisch unabhängig.

Eine nicht zu unterschätzende Rolle für die Entwicklung der Kontakte zwischen den Afrikanern und den Europäern spielten in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts und im Ab weitete Portugal seinen Einflussbereich auf die Region südlich der Kongo-Mündung aus und begann mit der Missionierung ihrer Bewohner. Nachdem aber Stämme aus dem Landesinneren, die traditionellen Religionen anhingen, den christlichen König von Kongo zu Fall gebracht hatten, konzentrierten sich die Portugiesen auf das Gebiet des heutigen Angola , wo sie Luanda gründeten.

Portugal war auch an den blühenden Städten entlang der ostafrikanischen Küste interessiert. Dieses Gebiet hatte bis dahin zum Einflussgebiet der Araber gehört, doch bis eroberten die Portugiesen alle muslimischen Sultanate zwischen Sofala und dem Kap Guardafui und machten Mosambik zum Zentrum ihrer Besitzungen. Allerdings gelang es ihnen nicht, diese Gebiete dauerhaft unter Kontrolle zu halten. Südafrika wurde bis ins Unter den ersten Siedlern befanden sich auch Hugenotten , die aus Frankreich geflohen waren und in den Niederlanden Asyl gefunden hatten.

Zunächst sah man die Kapkolonie nur als westlichsten Vorposten von Ost-Indien, doch nach und nach dehnten die Holländer ihren Einfluss- und Siedlungsbereich nach Norden hin aus. Obwohl die Napoleonischen Kriege die Aufmerksamkeit der Europäer von Afrika ablenkten, übten sie doch erheblichen Einfluss auf die Zukunft des Kontinents aus.

Der Kampf gegen Napoleon veranlasste die Briten, die niederländische Kapkolonie zu besetzen. Der Anführer der muslimischen Völker dieser Region, Abd el-Kader , hatte sich bereits dem französischen Oberbefehlshaber General Bugeaud , unterwerfen und ins Exil in den Libanon gehen müssen.

Diese Reisen brachten wichtige Kenntnisse über die topographische und geologische Beschaffenheit des Landesinneren und dessen Bewohner. Zu den wichtigsten Entdeckern gehört David Livingstone , der den Viktoriasee erreichte.

In den letzten Jahrzehnten des Jahrhunderts kam es zum Wettlauf um Afrika. Dabei wurde die Landkarte Afrikas grundlegend umgestaltet.

Willkürliche Grenzlinien teilten den Kontinent in Territorien verschiedener europäischen Staaten, ohne dabei bestehende geographische oder ethnische Grenzen zu berücksichtigen. Die Gründe für diese Aufteilung können in der wirtschaftlichen und politischen Verfassung Europas gesehen werden. Dies wiederum rief die Briten auf den Plan, die sich um ihre Stellung in der Welt sorgten. Infolgedessen entbrannte ein Wettrennen um Kolonien, das eher ideologisch als ökonomisch motiviert war.

Das Interesse der Kolonialmächte war eine Mischung aus christlichem Missionsgeist, Forschungsdrang, Abenteuerlust, Profitgier und geopolitischer Strategie.

Ursprünglich sollte es eine internationale Organisation werden, doch bald stellte sich heraus, dass es ein rein belgisches Unternehmen war. Die Briten waren währenddessen auf den Konflikt mit den Buren in Südafrika konzentriert, wo es zu einem Friedensvertrag kam, in dem den Buren eine eigenständige Regierung unter britischer Aufsicht zugesprochen wurde. Otto von Bismarck war es, der dieses Zusammentreffen organisierte. Er hoffte, als Gastgeber das Ergebnis einer solchen Zusammenkunft beeinflussen zu können und so für Deutschland mehr herauszuholen.

Die Kongoakte regelte in 38 Artikeln folgende Punkte:. Die Kolonialmächte hatten schon vor der Konferenz Vorstellungen, auf welche Gebiete sie einen Anspruch erheben könnten. Die Franzosen beanspruchten alle Gebiete von Dakar bis Dschibuti. Natürlich konnte keiner dieser Pläne verwirklicht werden. In den darauf folgenden Jahren waren die Kolonialmächte damit beschäftigt, ihre Territorien zu erobern. Bis zur Jahrhundertwende war beinahe ganz Afrika unter europäischer Kolonialherrschaft.