Künstlerverträge

 


Wer haftet wofür in welchem Rahmen?

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen


Allerdings ist es nur solange der Fall, als diese nicht vertraglich abgetreten wurden. Der Künstler kann mit einer Merchandising-Firma einen Vertrag abschliessen, in dem er die Rechte gegen eine bestimmte Umsatzbeteiligung an den Merchandiser abtritt. Diese Rechte kann er einzeln an verschiedene Firmen z. Textilfirma für T-Shirts, Produktionsfirma für Kugelschreiber etc. Ein solcher Vertrag wird für die Produktion von Tonaufnahmen für eine oder mehrere CDs ausgearbeitet.

Er umfasst die Rechte und Pflichten der Vertragspartner und regelt die Umsatzbeteiligung des musikalischen Produzenten. Im Gegenzug erhält der Produzent eine höhere Umsatzbeteiligung. Wie beim Labelvertrag, ist der Künstler für die Vertragsdauer an den Produzenten gebunden.

Damit ein Tonträgerhersteller einen Tonträger Platte, CD, Kassette produzieren darf, muss er für geschützte Werke jedes Mal die Erlaubnis der jeweiligen Verwertungsgesellschaft einholen und Einzelnutzungsverträge abschliessen.

Der Gesamtvertrag regelt im wesentlichen den Inhalt der einzelnen Nutzungsverträge. Der wichtigste Punkt des Gesamtvertrags ist natürlich die Regelung der Vergütung. Die Tonträgerindustrie profitiert beim Abschluss eines Gesamtvertrags von bis zu 20 Prozent niedrigeren Vergütungssätzen bei den Nutzungstarifen. Dafür wird für die Verwertungsgesellschaft der Verwaltungsaufwand erheblich vereinfacht. Der Tourneevertrag wird zwischen einem Künstler und einem Tourneeveranstalter für mehrere, hintereinander abgehaltene Konzerte an verschiedenen Veranstaltungsorten abgeschlossen.

Wer einer Verwertungsgesellschaft beitreten will, muss mit der entsprechenden Gesellschaft einen Urheber-Vertrag oder Wahrnehmungsvertrag abschliessen.

Erreicht der Auftraggeber einen jährlich festgelegten Mindestbetrag von Urheberrechtsentschädigungen, wird er automatisch Mitglied und erhält das Stimm- und Wahlrecht. Auf die Wahrung der Urheberrechte hat es jedoch keinen Einfluss, ob man Auftraggeber oder Mitglied ist.

Der Verlag ist verpflichtet, das Werk zu vervielfältigen und zu verbreiten sowie sich für die Nutzung der eingeräumten Rechte einzusetzen. Der Verlag versucht meist die Auswertung für sämtliche Rechte zeitlich, räumlich und inhaltlich unbegrenzt zu erhalten. Die Interessen des Autors liegen aber eher in einer Begrenzung der übertragenen Rechte. Im Verlagswesen werden vorwiegend Titelautorenverträge ausgehandelt.

In diesen werden nur vereinzelte Musikstücke dem Verlag zur Nutzung übergeben. Allerdings können Autor und Verlag einen Autorenvertrag abschliessen, bei dem die Schaffenskraft des Autors dem Verlag für eine bestimmte Zeit exklusiv zur Verfügung steht.

Der Verlag übernimmt dafür diese Werke für die Vertragsdauer. Verlagsverträge sind für Komponisten interessant, die ihr musikalisches Schaffen in möglichst vielen Bereichen verbreiten möchten z. Aber auch Bands, die über einen Verlag an einen Plattenvertrag kommen wollen möchten an einen solchen Vertrag abschliessen. Früher gehörte zur Hauptaufgabe des Musikverlags die Noten eines Musikstücks zu drucken und zu verbreiten.

Immer mehr Produzenten gründen ihren eigenen Verlag, über den sie ihre Produktionen mit diversen Künstlern den Plattenfirmen anbieten. Hierfür werden zwischen Autoren und Verlag entweder Produzentenverträge oder Künstlerverträge abgeschlossen.

Ein Vertriebsvertrag wird zwischen wirtschaftlichem Produzent Künstler und einer Vertriebsfirma abgeschlossen. Je nachdem, ob der Produzent über eine eigene Vertriebsabteilung verfügt, gestalten sich die Verträge unterschiedlich. Verträge Auch im Musik-Business gilt: Arrangement-Vertrag Der Arrangementvertrag wird zwischen dem Tourneeveranstalter und dem Arrangeur abgeschlossen.

Bandübernahme-Vertrag Beim Bandübernahme- oder Lizenzvertrag produziert ein wirtschaftlicher Produzent z. Künstler-Vertrag Künstlerverträge werden zwischen Produzenten oder Plattenfirmen und einem oder mehreren Künstlern abgeschlossen. Merchandising-Vertrag Für das Merchandising wird bei Spielfilmproduktionen folgende Definition verwendet: Bei einem Künstler oder einer Band liegen die Rechte auf: Namen Schriftzug Persönlichkeit beim Künstler Allerdings ist es nur solange der Fall, als diese nicht vertraglich abgetreten wurden.

Industrie-Vertrag Damit ein Tonträgerhersteller einen Tonträger Platte, CD, Kassette produzieren darf, muss er für geschützte Werke jedes Mal die Erlaubnis der jeweiligen Verwertungsgesellschaft einholen und Einzelnutzungsverträge abschliessen.

Tournee-Vertrag Der Tourneevertrag wird zwischen einem Künstler und einem Tourneeveranstalter für mehrere, hintereinander abgehaltene Konzerte an verschiedenen Veranstaltungsorten abgeschlossen. Urhebervertrag Wer einer Verwertungsgesellschaft beitreten will, muss mit der entsprechenden Gesellschaft einen Urheber-Vertrag oder Wahrnehmungsvertrag abschliessen. Vertriebsvertrag Ein Vertriebsvertrag wird zwischen wirtschaftlichem Produzent Künstler und einer Vertriebsfirma abgeschlossen.

Der Verteilungsplan regelt z. Zudem ist ein jährlicher Mitgliedsbeitrag zu zahlen. DE84 Für Neumitglieder ist zunächst die angeschlossene Mitgliedschaft vorgesehen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Das Urheberrecht gilt 70 Jahre über den Tod des Urhebers hinaus. Notwendig ist dafür ein Erbnachweis, der der Abteilung Mitglieder vorzulegen ist.

Sind mehrere Rechtsnachfolger vorhanden, müssen diese einen gemeinsamen Bevollmächtigen festlegen, der ihre Rechte gegenüber der GEMA ausübt.

Tantiemezahlungen erfolgen allerdings getrennt an die einzelnen Rechtsnachfolger. Lesen Sie bitte vorher das Infoblatt zum Aufnahmeverfahren. Startseite Musikurheber Mitglied werden Infos zur Mitgliedschaft.