Armageddon – Das jüngste Gericht

 


Die nördliche Halbkugel habe zwischen und zudem wahrscheinlich die wärmste Jahres-Periode in den letzten Jahren erlebt.

Inhaltsverzeichnis


Demnach wird die zunehmend warme Umgebungsluft in den wachsenden Städten für den dort gemessenen Trend der Erwärmung verantwortlich gemacht. Die These wurde durch die statistische Berücksichtigung ebendieses Effektes in der Auswahl der verwendeten, mehrheitlich ländlichen Stationen sowie durch einzelne Satellitendaten konterkariert. Andere Studien sehen keinen durchschlagenden Einfluss des Wärmeinseleffektes beim festgestellten globalen Anstieg der Durchschnittstemperatur.

Lange Zeit waren vor allem die Daten aus Satellitenmessungen der Kernpunkt der Behauptung, es gäbe keine globale Erwärmung. Die Satelliten zeigten eine gleich bleibende oder sogar eine zurückgehende Temperatur auf der Erde an. Umfassende Analysen der Satellitendaten brachten im August dann zutage, dass diese falsch verstanden worden waren.

Es geschieht leicht, dass dieser Orbit nicht perfekt eingehalten wird, was eine Korrektur der Messdaten notwendig macht. Genau diese Korrektur war in den älteren Analysen nicht vorgenommen worden.

Nachdem die verfälschten Messwerte berichtigt wurden, zeigten sie eine deutlich besser im Einklang mit den Bodenmessungen stehende Erwärmung an. Gleichzeitig stellte sich heraus, dass aus einem völlig anderen Grund auch die Messungen der ballongestützten Radiosonden falsch waren.

Deren Thermometer sind während des Aufstiegs oft der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt. Eine ebenfalls veröffentlichte Studie konnte zeigen, dass die Werte in der Vergangenheit überkorrigiert worden waren.

Neben diesen drei voneinander unabhängigen Messungen am Boden, in der Luft und aus dem Weltall existieren darüber hinaus weitere unabhängige Belege für steigende Erdtemperaturen. Ein weiteres gewichtiges Indiz für die globale Erwärmung sind direkte Naturbeobachtungen , [] darunter ein immer früheres Auftreten der Frühlingsblüte, ein später einsetzendes Welkwerden des Laubes im Herbst, später einfrierende und früher auftauende Flüsse im Winter, weltweit bis auf wenige Ausnahmen überall zurückgehende Gletscher sowie ein drastischer Rückgang des arktischen Meereises.

Eine Kontroverse besteht hinsichtlich der historischen Entwicklung der Temperaturen. Zentraler Punkt ist, ob der Anstieg der globalen Temperatur der letzten Jahre historisch einzigartig ist oder auf mögliche natürliche Ursachen im Rahmen der jüngeren Klimageschichte zurückgeht.

Daran wird von Skeptikern die Frage geknüpft, ob überhaupt schwerwiegende oder unerwartete Folgen drohen könnten. Der Geophysiker Syun-Ichi Akasofu sieht beispielsweise in der gegenwärtigen Temperaturentwicklung lediglich einen Vorgang der natürlichen Temperaturerholung von der Kleinen Eiszeit. Andere Klimaforscher weisen darauf hin, dass hohe Temperaturen oder ein schneller Anstieg in der Vergangenheit nicht die gleiche Ursache haben müssen wie die Veränderungen heute.

Auch kann daraus nicht auf den zukünftigen Verlauf geschlossen werden. Es herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass es vom Jahrhundert eine Kleine Eiszeit gegeben hat und dass sich die Erde seither wieder um ca. Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Temperaturen vor — Jahren regional durchaus mit den aktuellen Temperaturen vergleichbar, wahrscheinlich sogar wärmer waren. Diese Bezeichnung wird aber auch als Werbesprache zur Anwerbung von Siedlern an die auch heute eisfreie Südküste interpretiert.

Bislang hat jedoch keine der verfügbaren Rekonstruktionen des vergangenen Jahrtausends ergeben, dass die globalen Temperaturen mit denen der Gegenwart vergleichbar gewesen wären. Die Proxydaten sind wesentlich ungenauer als die Messungen ab Historisch betrachtet hat es in der Vergangenheit viele kleinere und natürliche Warm- und Kaltphasen gegeben. Innerhalb der Eiszeitalter kam es jeweils zu so genannten Glazialen z. Saale-Glazial, Weichsel-Glazial und Interglazialen z.

Während der letzten längeren Warmphase, dem Eem-Interglazial , lagen die Durchschnittstemperaturen in Europa über den heutigen. Bei gemessenem Trend der Erderwärmung stellt sich die Frage, auf welche Faktoren diese zurückzuführen ist. Bislang wird für die aktuelle Erwärmung nur ein Erklärungsmodell als zufriedenstellender Ansatz angesehen, das Treibhausgase als hauptsächlichen Faktor ansieht.

Bei einigen Kontroversen wurde in Frage gestellt, dass der anthropogene Anteil an der globalen Erwärmung wichtiger als natürliche Faktoren sei:. In anderen Kontroversen wurde anderen anthropogenen Faktoren als den Treibhausgasen eine bedeutendere Rolle zugeschrieben:.

Tatsächlich wirken sich Schwankungen in der Sonnenaktivität auf das Klima aus. Allerdings kann die Sonne höchstens für einen kleinen Teil der Erderwärmung der letzten 20 bis 30 Jahre verantwortlich sein. Stand der Forschung ist, dass der solare Einfluss auf die globale Erwärmung minimal ist. Seit Mitte des Jahrhunderts ging die Sonnenaktivität sogar zurück. Wäre eine erhöhte Sonnenaktivität für die Erwärmung verantwortlich, müsste sich diese vor allem im Sommer und tagsüber zeigen. Tatsächlich finden die stärksten Erwärmungseffekte jedoch im Winter und nachts statt, so wie es für eine treibhausgasbedingte Erwärmung zu erwarten ist.

Zudem weist das Muster der Erderwärmung einen für Treibhausgase typischen Fingerabdruck auf, der von der Sonne nicht geschaffen werden kann. Bei den Temperaturmessungen der unterschiedlichen Luftschichten konnte festgestellt werden, dass sich gleichzeitig neben der wärmer werdenden untersten Luftschicht, der Troposphäre , die darüber liegende Stratosphäre deutlich abkühlt.

Ney aufgegriffen und weiterentwickelt, [] fand aber kaum Unterstützung in Wissenschaftskreisen. Inzwischen ist das Argument, dass kosmische Strahlen die globale Erwärmung verursachen könnten, ein häufiges Argument von Klimaskeptikern.

Veizer und andere halten im Widerspruch zur wissenschaftlichen Lehrmeinung den Beitrag von klimaaktiven Treibhausgasen in geologischer Zeit nicht für ausschlaggebend und sehen dies auch für die Neuzeit gegeben.

Die mangelnde Korrelation kurzfristiger Klimaeinflüsse und der Höhenstrahlung bei heutigen Messungen sei mit dem Wärmespeichervermögen der Ozeane verbunden.

Stand der Forschung ist hingegen, dass die Effekte von kosmischen Strahlen zu schwach sind, um nennenswerten Einfluss auf die globale Erwärmung der letzten Jahrzehnte zu haben. Eine zentrale Annahme von Svensmarks Theorie, die vermeintliche Wirkung der durch kosmische Strahlung gebildeten Ionen als Kondensationskeime , wurde damit widerlegt. Zwischen ihren Veröffentlichungen ändert sich sowohl der Forschungsstand durch neu gefundene Zusammenhänge als auch die Realität durch unvorhergesehene Entwicklungen.

So liegen den Szenarien Annahmen über künftige Emissionsverläufe von Treibhausgasen zugrunde, die die Bandbreite der tatsächlich zu beobachtenden Emissionen abdecken sollen.

Es zeigt sich jedoch, dass sich die Emissionen gegenwärtig auf einem Niveau befinden, das selbst die pessimistischsten Szenarien des IPCC übertrifft. Ebenso hat man heute neue Erkenntnisse über positive Rückkopplungsmechanismen erlangt, die die Erwärmung zusätzlich verstärken könnten. Teils ist im Voraus unklar, ob es sich bei einem Effekt um eine positive oder negative Rückkopplung handeln wird.

So wird das Tauen von Permafrostböden zweifelsohne das Freisetzen von zusätzlichem Kohlendioxid und Methan verursachen, das damit dort assoziierte Pflanzenwachstum jedoch auch zu einer erhöhten Aufnahme von Kohlendioxid führen.

Ein weiteres Beispiel für eine unvorhergesehene Entwicklung ist der Rückgang des polaren Meereises. Der tatsächliche Rückgang des Eises ist jedoch signifikant deutlicher ausgefallen, was darauf hindeutet, dass es in diesem Bereich noch nicht hinreichend erfasste Wirkungszusammenhänge gibt.

Die globale Erwärmung wird daher möglicherweise höher ausfallen als noch im vierten Sachstandsbericht in den pessimistischsten Szenarien beschrieben. Diskutiert werden auch die prognostizierten möglichen Folgen des Klimawandels.

Dabei wird unter anderem das thermodynamisch abgeleitete Prinzip vom kleinsten Zwang herangezogen. Demnach begünstigt ein höheres Angebot an Kohlendioxid, unabhängig von der Quelle, reduzierende chemische und biochemische Reaktionen. Allerdings kommt es durch die zusätzliche CO 2 -Aufnahme in den Ozeanen , neben Wäldern die wichtigsten Kohlenstoffsenken , zu anderen negativen Folgewirkungen wie fortschreitender Versauerung des Wassers.

Weitere Trigger- und Rückkopplungseffekte verkomplizieren die Situation. So können aus ehemaligen Permafrostböden klimaaktive Gase freigesetzt werden oder Schneefälle in ehemals niederschlagsfreien Gebieten können eine Abkühlung verursachen.

Einige Studien sehen Wälder entgegen deren Ausweisung als 'Kohlendioxidsenken' als nicht oder nur in geringem Umfang in der Lage, zusätzliches CO 2 zu speichern, [] [] was mögliche Folgewirkungen verstärken würde. Da das Phänomen der globalen Erwärmung und die unterschiedlichen Anpassungsreaktionen darauf in vielerlei Hinsicht wirtschaftliche und soziale Interessen berühren, darüber hinaus aber auch Forschungs- und Bildungspolitik beeinflussen sowie Auswirkungen auf gesellschaftliche Normen sowie ethische und weltanschauliche Orientierung zeitigen können, ist die politische Auseinandersetzung darüber vielfältig und in vollem Gange.

Besonders in den Medien wird sie häufig aufgegriffen. Protagonisten der Kontroverse sind besonders Politiker , Lobbyisten und nichtstaatliche Organisationen. Klimaskeptische Wissenschaftler, Ökonomen und Politiker haben sich in eigenen Organisationen zusammengeschlossen; auf internationaler Ebene ist dies z. Die Positionen der Klimaskeptiker werden überdies von einer Reihe politisch konservativer Think Tanks unterstützt und verbreitet.

Klimaskeptische Think Tanks sind u. Der Veröffentlichung der drei so genannten Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger ging jeweils eine mehrtägige Konferenz voraus, in der der Entwurf der am Bericht beteiligten Klimaforscher durch Vertreter von Regierungen abgesegnet werden musste. Dieses Verfahren kommt jedoch nur bei den Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger zur Anwendung.

Die Vorgehensweise zur Erstellung der Berichte war jedoch auch bereits vor der Veröffentlichung der Zusammenfassung für Entscheidungsträger Gegenstand von Kritik, weil die Zusammenfassung für Entscheidungsträger vor dem eigentlichen wissenschaftlichen Bericht veröffentlicht worden ist, um den Inhalt des Berichtes an die Zusammenfassung anzupassen. Dort habe er aus zahlreichen Studien Hinweise auf den menschlichen Anteil am Klimawandel entfernt und verwässert.

Die Schlussfolgerung daraus lautet:. Bush selber hatte das Bestehen eines wissenschaftlichen Konsenses zur globalen Erwärmung abgestritten. Umstrittene Studien von Klimaskeptikern haben mehrfach zu heftigen Kontroversen geführt. Darin zweifeln Spencer und Braswell die in aktuellen Klimamodellen ausgewiesenen Temperatursteigerungen an. Die Studie von Spencer und Braswell sei jedoch höchstwahrscheinlich in beiderlei Hinsicht problematisch und habe darum eigentlich nicht veröffentlicht werden dürfen.

Von Storch trat zudem von seinem Posten als Chefredakteur zurück. Bush als angeblicher Beweis für die Behauptung herangezogen, dass Klimaschutz unnötig sei. Über die Gesamtbewertung der forschungspolitischen Aspekte der Klimadebatte gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Dem Kampf gegen die globale Erwärmung ist die Auslobung des bislang höchstdotierten Wissenschaftspreises gewidmet: Nachdem Hacker E-Mails von Klimaforschern gestohlen und im Internet veröffentlicht hatten, was in den Medien auch als Climategate bezeichnet wurde, wurden einige Wissenschaftler, darunter Philip D.

Jones und Michael E. Mann , aufgrund von E-Mails beschuldigt, einzelne kritische Aspekte ihrer Forschungsarbeit vertuscht und Rohdaten gelöscht zu haben sowie insgesamt unredlich vorgegangen zu sein.

Es könne nicht unterstellt werden, dass die Wissenschaftler bei der Zurückweisung von Anfragen über Forschungsergebnisse versucht hätten, die Öffentlichkeit über Klimadaten im Unwissen zu lassen. Die Untersuchungskommission verurteilte zudem den scharfen Tonfall der Klimaskeptiker. Die Schlüsseldaten für die Reproduzierbarkeit ihrer Forschungsergebnisse seien jedem kompetenten Interessierten zugänglich gewesen, auch gebe es keinerlei Hinweise auf eine Untergrabung des Peer-Review -Prozesses.

Es gebe jedoch keinerlei Zweifel an der Aufrichtigkeit und Disziplin der Forscher. Mann wurde von einer Untersuchungskommission seiner Universität von allen Vorwürfen entlastet. Unter Verweis auf den Vorfall wurde von Politikern wie Jim Inhofe versucht, aktuelle klimapolitische Gesetzesvorhaben, etwa zum Emissionsrechtehandel in den USA, endgültig zu torpedieren.

Republikanische Politiker wie Inhofe und Ken Cuccinelli unternahmen sogar Versuche, das Verhalten der Klimaforscher zu kriminalisieren. Mann anstrengen wollte, [] scheiterte im März vor dem Obersten Gerichtshof von Virginia mit dem Versuch, die University of Virginia zur Herausgabe von Manns früheren Unterlagen und Forschungsdaten zu zwingen. November wurde vom Committee on Science, Space and Technology Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten unter Vorsitz von Brian Baird ein knapp vierstündiges Hearing durchgeführt, in dem vor dem Hintergrund des Hackerzwischenfalls der aktuelle wissenschaftliche Stand diskutiert wurde.

Beteiligte Wissenschaftler waren Ralph J. Cicerone , Heidi Cullen , Gerald A. Santer , Richard B. Alley , Richard A. Im Rahmen dieses Hearings wurde beispielsweise von Patrick Michaels argumentiert, dass es vor einigen tausend Jahren ganz ohne menschlichen Eingriff auf der Nordhalbkugel bereits deutlich wärmer war als heute, worauf Richard Alley darauf hinwies, dass dies damals einer stärkeren Neigung der Erdachse geschuldet war und heute als Erklärung nicht gelten kann. Santer ergänzte, dass die beobachtete Erwärmung durch seit kurzem verfügbare Satellitenmessdaten absolut zweifelsfrei auf den vom Menschen verstärkten Treibhauseffekt zurückgeführt werden kann.

Michaels verwies auf eine eigene Arbeit, die eine weit geringere Erwärmung ergab. Michaels Ausführungen wurden daraufhin von B. Santer scharf angegriffen, der auf mehrere schwere inhaltliche Fehler hinwies.

Santer kritisierte insbesondere, dass Michaels lediglich den indirekt kühlenden Effekt von Sulfataerosolen erwähnte, den direkt kühlenden Effekt dagegen unterschlug. Eine Fehlerabschätzung sei ein elementarer Aspekt jedweder klimatologischen Analyse und ihr Weglassen ein schwerwiegender Fehler. Sowohl der ehemalige Vorsitzende Ralph Hall bis , als auch der jetzige Vorsitzende Lamar Smith seit sind für ihre klimaskeptische Haltung bekannt.

Als einziger Wissenschaftler wurde Paul C. Knappenberger gehört, der Mitglied des klimaskeptischen Cato Instituts ist. Das Komitee kam entsprechend zu dem Schluss, dass die Pipeline kaum einen Einfluss auf die Umwelt habe, Arbeitsplätze schaffe und die Energieversorgung sichere.

Es sei nicht bekannt, ob menschliche Kohlenstoffdioxid-Emissionen das Klima beeinflussen. Frühere wissenschaftliche Vorhersagen hätten die Erwärmung stark überschätzt. In den letzten 15 Jahren habe es keine weitere Erwärmung mehr gegeben. Die USA hätten sehr wenig zur weltweiten Konzentration an Treibhausgasen beigetragen, und selbst umfangreiche Reduktionen der Treibhausgasemissionen würden voraussichtlich keinen Effekt auf die Temperatur haben.

Auch könnten extreme Wetterereignisse wie Überflutungen oder Wirbelstürme nicht auf den Klimawandel zurückgeführt werden. Corell , Jennifer Francis , Michael E. Somerville and Benjamin Santer , die auf Smiths Argumente eingingen und diese als fehlerhaft darstellten.

Geladen waren die klimaskeptischen Wissenschaftler John R. Christy und Roger A. Darüber hinaus wird unter anderem der Emissionsrechtehandel als möglicherweise wegweisendes wirtschaftspolitisches Steuerungsinstrument kontrovers diskutiert. Aufgrund des Scheiterns der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen werden zunehmend, auch von ursprünglich skeptischen Protagonisten wie Andreas Carlgren statt einer international bindenden Lösung regionale Politikansätze ins Spiel gebracht.

Dazu gehören etwa Einfuhrzölle auf Produkte aus Ländern, die ihrer Industrie und Verbrauchern nur geringfügige Klimaregelungen auflegen. Diskutiert wird auch der Übergang von kohlenstoffbasierten Wirtschaftszweigen zu neuen Industrien, die auf erneuerbaren Energien basieren. Der im Oktober verstorbene Scheer hielt das von ihm befürwortete, am Nationalstaat ausgerichtete Modell für deutlich erfolgversprechender als globale Lösungen im Rahmen des Emissionshandels.

Zugang zur Energie für alle, 2. Agrokraftstoffe sind aktuell Gegenstand der politischen Auseinandersetzung, und neben veränderten Ernährungsgewohnheiten in Schwellenländern sowie Finanzspekulation werden sie als eine Ursache der aktuellen Preissteigerungen von Nahrungsmitteln kritisiert.

Wissenschaftler, die dem Copenhagen Consensus nahestehen, halten die Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung, auch durch Zugang zu moderner Agrartechnologie, den Wegfall von Exportbeschränkungen neben der Bekämpfung von Infektionskrankheiten für dringlicher als den Klimaschutz. An den Beratungen über den Copenhagen Consensus nahmen mehrere Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften teil. Unter ökonomischen Gesichtspunkten werden die angenommenen Folgekosten in einer Barwertbetrachtung der globalen Erwärmung durch Kosten-Nutzen-Analyse mit den jetzigen Vermeidungskosten verglichen.

Der ehemalige Chefökonom der Weltbank , Nicholas Stern , kommt dabei in dem nach ihm benannten Stern-Report zu dem Schluss, dass die Vermeidung von Emissionen die eindeutig günstigere Alternative ist. Unter anderem Ottmar Edenhofer stimmte dem Report zu und sprach zustimmend vom Klimawandel als moralischem und ökonomischen Problem. Auch die Gewichtung von Vermeidungs- gegenüber Anpassungsstrategien wurde kontrovers diskutiert. Manche Wissenschaftler halten die Folgen der globalen Erwärmung für überschätzt oder als zu negativ bewertet und weisen der Erwärmung auch für die Menschheit insgesamt eher nützliche Auswirkungen zu.

Zu diesen Forschern zählt zum Beispiel Sherwood Idso , der von vermehrten CO 2 -Einträgen in die Atmosphäre positive Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion und auf deren gesundheitlichen Wert erwartet. Gleichzeitig gehen bei erhöhter CO 2 -Konzentration aber auch die Mikrovitalstoff- und Aminosäuren-Konzentrationen zurück. Mehreren schwerwiegenden Folgen der Erderwärmung, darunter besonders dem Meeresspiegelanstieg , der Gletscherschmelze und der Versauerung der Meere , werden potenziell verheerende Auswirkungen auf Menschen und Ökosysteme zugeschrieben.

Darüber hinaus wird das Thema auch in Zusammenhang mit politischen Kontroversen gebracht und ist somit nicht mehr vorrangig eines der wissenschaftlichen Diskussion. In journalistischen Darstellungen kommt es neben seriösen Bemühungen um eine dem Forschungsstand entsprechende Aufbereitung des Problemkomplexes oft zu Ungenauigkeiten, indem die den jeweiligen Modellrechnungen zugrundeliegenden Annahmen nur ungenügend berücksichtigt werden.

Daraus ergeben sich Verzerrungen der Forschungsergebnisse in beide Richtungen: In einzelnen Fällen wurden der Presse darüber hinaus klare Falschaussagen und Diffamierung von Wissenschaftlern vorgeworfen. Katherine Richardson , Meeresökologin an der Universität Kopenhagen , meint, dass Klimaskeptiker in den Medien überproportional oft zu Wort kommen würden.

Gleichzeitig seien Wissenschaftler wie sie selber massiven Angriffen in den Medien ausgesetzt. In einem offenen Brief protestierten führende niederländische Wissenschaftler Anfang gegen die Diskreditierung der Klimaforschung in der öffentlichen Debatte.

Als Beispiel wurde das Nachrichtenmagazin Der Spiegel angeführt, [] das bereits im Jahr mit einem redaktionsinternen Streit über die Berichterstattung zur Windenergie für Aufmerksamkeit gesorgt hatte [] [] und dessen ehemaliger Chefredakteur Stefan Aust nach Aussage von ehemaligen Kollegen den Warnungen vor dem Klimawandel sehr skeptisch gegenüberstand. Der Klimaforscher Christian-Dietrich Schönwiese kritisiert die Klimaskeptiker, hinter deren Versuchen, die anthropogenen Ursachen des Klimawandels zu widerlegen, hauptsächlich nichtwissenschaftliche Motivationen steckten wie Angst um den eigenen Lebensstandard oder Sorge um die Interessen der Wirtschaft.

Bush , die für die Leugnung des menschengemachten Klimawandels mitverantwortlich sei. Leser der National Post hatten in Postings unter anderem vorgeschlagen, Weaver unter einen Bus zu werfen. Lewis erklärte, er habe zuvor deutlich gemacht, dass er die betreffende Passage im IPCC-Bericht ihrem Inhalt nach für wissenschaftlich vertretbar und korrekt halte.

Nicht nur sei dies im Artikel der Sunday Times anders dargestellt worden. Armageddon feierte am 1. Juli in den Vereinigten Staaten und Kanada Premiere. Die ersten europäischen Länder, in denen der Film zu sehen war, waren ab dem 9.

Juli die Niederlande und Schweden. In Deutschland lief Armageddon am Juli an, in Österreich und dem deutschsprachigen Teil der Schweiz am Tag darauf. Im französischsprachigen Teil der Schweiz war er schon am Die Befürchtungen, der Film könnte ein Flop werden, bewahrheiteten sich nicht. März im Free-TV. Eine weitere Szene, die das World Trade Center beinhaltete, wurde gekürzt.

Da mit Deep Impact im Mai bereits ein Katastrophenfilm mit ähnlicher Handlung in den Kinos angelaufen war, wurde Armageddon oft mit diesem Film verglichen.

Ironischerweise glückt dies keinem. Die hochkarätige Besetzung wurde gelobt. Die Kritik an den oberflächlichen Charakteren wurde zumeist auf das schlechte Drehbuch abgewälzt. Peter Travers zeigte sich beispielsweise im Rolling Stone empört: Am schwerwiegendsten empfanden die Kritiker die inhaltlichen Fehler vor allem bezüglich physikalischer Gesetze und der dargestellten Klischeebilder.

Auch bezweifelte er, dass die geringe Gravitation des Asteroiden ausreiche, um den Astronauten das Umherlaufen wie auf der Erde zu ermöglichen. Jack Garner schrieb in Democrat and Chronicle: Wie kann es einen horizontalen Start hinlegen, wenn dort keine Andeutung einer Start- und Landebahn ist?

Bay soll daraufhin "Shut the fuck up! Die Vorzüge an Armageddon seien vor allem die Spezialeffekte. Sie hält dem Film zugute, dass er gerade wegen seiner Schnelligkeit niemals langweilig werde. Greens Das Ultimatum für Bohrturm L 9.

Bei der Oscarverleihung war Armageddon in vier Kategorien nominiert, konnte jedoch in keiner einen Oscar gewinnen. Der Oscar für die visuellen Effekte ging an Hinter dem Horizont. Bei den Saturn Awards war Armageddon in sieben Kategorien nominiert. Zwar ging man in den Kategorien Hauptdarsteller Willis , Nebendarsteller Affleck , Kostüme, Musik und Spezialeffekte leer aus, doch zwei Auszeichnungen konnte der Film dennoch verzeichnen: Ära des Untergangs 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi Transformers: Harry Stamper Ben Affleck: Grace Stamper Billy Bob Thornton: Dan Truman Will Patton: Ronald Quincy William Fichtner: Colonel William Sharp Owen Wilson: Oscar Choi Michael Clarke Duncan: Jennifer Watts Udo Kier: General Kimsey Peter Stormare: Lev Andropov Ken Hudson Campbell: Max Lennert Clark Heathcliffe Brolly: Freddy Noonan Eddie Griffin: Little Guy Grace Zabriskie: Billy Bob Thornton Filme von Michael Bay.

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