Was passiert mit Bitcoin in Nigeria?

 


Der meistgefürchtete Newsletter der Republik: Die deutschen Gasreserven werden mit Mrd.

Kein Schuldeingeständnis


Das Abkommen gilt ab Januar zunächst für ein halbes Jahr und hat die Option, um weitere sechs Monate verlängert zu werden. Diese Aussicht lässt die Preise am Montag kräftig steigen. Die Produzenten feiern ihren Beschluss, an dem sie seit mehr als einem Jahr gearbeitet haben, wie Russlands Energieminister Alexander Nowak berichtet.

Sowohl er als auch die werden nicht müde zu betonen, dass es sich um freiwillige Einschränkungen handle. Er wünscht sich einen Preis von 60 Dollar je Barrel. Während die Investoren am Ölmarkt schon im vorauseilenden Gehorsam agieren, bleiben trotz aller Euphorie noch einige Fallstricke. Allen voran ist klar: Ein Beschluss ist noch keine Umsetzung. Jene der Commerzbank neigen nahezu zum Zynismus, indem sie fragen: Was können die Nicht-Opec-Staaten leisten?

Es bleibe weiterhin fraglich, wem man etwa in Russland glauben darf: Dem Energieminister und seinem Kürzungsversprechen oder den Ausweitungsplänen der Ölunternehmen? Das entspricht etwa elf Prozent der globalen Produktion. Will der saudische Ölminister Al-Falih sein Versprechen über drastische Kürzungen nachkommen, müsste das Königreich schon ab Januar Die Staaten würden sich eher zu 60 als zu Prozent an die Abmachung halten, schätzt Welch.

Erstens müsse nun auch die Umsetzung der Pläne erfolgen. Nur so könne der Preis nachhaltig stabil bleiben. Zweitens komme es darauf an, wie die Einschränkungen am Markt aufgenommen werden.

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben. Das weist Moskau zurück. Für den Kreml ist die Diskussion nur ein Vorwand um nachrüsten zu können. Der als Schlüsselfigur in der Affäre um eine mögliche russische Einmischung in den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf geltende Ex-Anwalt von Donald Trump, Michael Cohen, hat eine verbindliche Vorladung vor den Senat erhalten.

Einen genauen Termin für die Anhörung gibt es noch nicht. Kurse und Finanzdaten zum Artikel. Nigerias Präsident will Boko Haram in drei Monaten besiegen. Warum sehe ich FAZ. Sie haben Javascript für Ihren Browser deaktiviert. Aktivieren Sie Javascript jetzt, um unsere Artikel wieder lesen zu können.

Best Ager - Für Senioren und Angehörige. Philippinen — für unvergessliche Momente Leserreisen. Suche Suche Login Logout. Kurse und Finanzdaten zum Artikel Exxon Mobil. Der frühere Vertraute des amerikanischen Präsidenten soll Ermittlern gegenüber gelogen und versucht haben, Zeugen zu beeinflussen. Dies zeigt sich sehr deutlich in allen Krisenregionen der Welt, denn es gibt im Prinzip kein Kriegs oder Krisenland, wo nicht Bodenschätze, allem voran Erdöl im Spiel ist.

Blut für Öl von Hans Kronberger. Die transnationalen Ölgesellschaften haben in Nigeria mehr erreicht als das. Hier verlaufen Kilometer Ölpipeline, die das Delta im Zickzack durchkreuzen. Sie wurden auf Kosten der Bauernhöfe der lokalen Bevölkerung gelegt, man hat die Höfe zerstört. Seither macht es 90 Prozent der Exporteinnahmen des Landes aus. Besonders fündig geworden ist man im Lande der Ogoni, im nordöstlichen Niger-Delta.

Mit Kapitalinvestitionen und Infrastrukturausbau ist diese Summe am wenigsten zu erklären. Aber auch das ist mehr als alles andere eine Public-Relations-Aktion. Es sind die Menschen selbst, die diese Berichte widerlegen. Ende Juni wurden drei ausländische Arbeiter einer Ölgesellschaft, die mit Shell in Kontrakt steht, entführt. Glücklicherweise kamen die Männer nach zwei Wochen Gefangenschaft gesund frei.

Gruppen von Frauen besetzen indem sie die laufende Schicht machen Ölpumpen-Anlagen und übernehmen sie. Sie fordern von den Ölfirmen Arbeit und bessere Bedingungen. Dass dies kein Symptom für eine bösartige Gesellschaft ist, braucht nicht erst erwähnt zu werden, vielmehr sind es Signale; man hat es hier mit einem Sozialgefüge zu tun, dass viele Menschen nach wie vor im Stich lässt. Es ist ganz simpel: Der inzwischen verstorbene damalige Präsident, General Sani Abacha, hatte seine Hinrichtung befohlen.

Einige Herausforderer warfen der Regierung Wahlbetrug vor. Aber Nigerias Präsident Olusegun Obasanjo scheint es meisterhaft zu verstehen, das Imperium glücklich zu machen. Solange Obasanjo sich nicht in Profitangelegenheiten und Interessen des Imperiums mischt, darf er, wenn es ihm beliebt, Diktator spielen, Präsident auf Lebenszeit.

Sonst wird Bush die Sache zum Kochen bringen und Öl hinzufügen — und dann bomben. Dies ist das Ergebnis der Erdölförderung durch multinationale Unternehmen seit den er Jahren ohne Rücksicht auf die lokale Bevölkerung und die Umwelt. Amnesty International fordert eine umfassende Reinigung des verschmutzten Gebietes und eine strengere Regulierung der Ölindustrie. Einer der Hauptakteure im Nigerdelta ist der Ölkonzern Shell.

Sie müssen nicht Mitglied bei Amnesty International sein — jedeR kann was ändern. Erdöl und mit steigender Tendenz Erdgas trugen etwa 34 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt und 86 Prozent zu den Staatseinnahmen bei. Nigeria exportierte Güter im Wert von rund 24 Mrd. Auch Deutschland gehört zu den Abnehmerstaaten.

Besetzungen von Pumpstationen oder Anschläge auf Pipelines sind an der Tagesordnung und haben zu einem Rückgang der Erdölproduktion um schätzungsweise 10 bis 25 Prozent geführt.

Dabei kommt es immer wieder zu schweren Unglücksfällen wie zum Beispiel Mitte Mai , als bei dem Versuch, eine Ölleitung anzubohren, bis zu Menschen ums Leben kamen. Um Anschläge auf Erdöleinrichtungen und den Öldiebstahl zu verhindern, soll die Offshore-Förderung im Meer vor der Küste ausgebaut werden, da die Plattformen besser gegen Übergriffe gesichert werden können.

Im Jahr fanden ausländische Unternehmen im Nigerdelta Öl, bald darauf begann die Erdölförderung. Es profitierte von den hohen Erdölpreisen nach der ersten Ölkrise , musste aber nach dem Rückgang des Ölbooms finanziell kürzer treten. Aufgrund der seit einiger Zeit sehr hohen Ölpreise auf dem Weltmarkt sind die Einnahmen Nigerias aus dem Ölgeschäft wieder stark gestiegen und haben den Handlungsspielraum der Regierung und Wirtschaft deutlich erhöht.

Gestiegen sind damit aber auch die Begehrlichkeiten der Volksgruppen und Bundesländer. Das Erdöl ist Nigerias Fluch. Es läuft aus den Pipelines und vergiftet Böden und Wasser. Es klebt an den Händen korrupter Politiker und profitgieriger Generäle. Als zum ersten Mal Öl aus dem sumpfigen Grund des Nigerdeltas sprudelte, versprach sich dieser afrikanische Staat gigantischen Reichtum.

Die Staatskasse quoll über von Petrodollars. Alles schien möglich — doch alles lief schief. In Port Harcourt zum Beispiel. Kilometerweit erstrecken sich enge, müllverseuchte Slums. Stinkender schwarzer Qualm wabert aus einem offenen Schlachthof über die Dächer.