Wann sollte ich Aktien verkaufen?

 

Die Teilnehmer bekamen eine feste Summe, die sie investieren sollten. Das Ergebnis: Verkauft wurden vor allem Gewinneraktien. Aktien, die Verlust gemacht hatten, blieben mehrheitlich in den Depots.

Hier wählt man zum Beispiel einen Kurs unterhalb des Einstiegspreises zum Beispiel 10 Prozent, um die Verluste zu begrenzen. Ich würde diesen mittelfristig abbauen und dafür Unternehmensanleihen guter Bonität mit Laufzeiten von ein bis fünf Jahren kaufen. Drehten die Kurse ins Minus, blieben die Titel im Depot. Für den substanzorientierten Anleger eignen sich daher beispielsweise folgende Anlageformen: Den ersten Schritt tun:

Stop-Loss-Order macht es einfach, aber nicht immer richtig

Verluste minimieren Wann Sie eine Aktie verkaufen sollten ebenso essenziell wie eine Risikostreuung des Depots mit mehreren Positionen. Aktie verkaufen - Verlust eingrenzen. Es ist.

Ist eine Aktie erst einmal im eigenen Depot gelandet, sollte man sich von Zeit zu Zeit fragen, ob die einstigen Beweggründe für den Kauf heute immer noch gültig sind. Sofern dies nicht mehr der Fall ist, dann bereitet man diese Aktie für den baldigen Verkauf vor.

Sollte die Aktie einen Gewinn erzielt haben, dann wird sie entweder sofort verkauft oder man setzt eine relativ dichten Stop-Loss-Order und lässt den Markt entscheiden. Entweder die Aktie wird dann recht bald verkauft oder sie steigt im Wert weiter und zieht dann entsprechend die Stop-Loss-Order nach. Hier tun sich viele Anleger mangels Ausstiegsstratgie oder Entscheidungsfreude schwer mit der Umsetzung.

Rebalancing kann grob auf zwei Wegen durchgeführt werden. Entweder ein Anleger investiert frisches Kapital in die jeweils schwächeren Anlageklassen oder — sofern kein frische Kapital hinzukommt, z.

Wird das Rebalancing bei einem reinen Aktiendepot durchgeführt, rate ich von diesem Vorgehen jedoch ab, da es durchaus gute Gründe gibt, warum einigen Aktien über viele Jahre gut performen und andere eben nicht. Sonst besteht das Risiko das meiste Geld in die Low-Performer anzulegen. Sollte eine Aktie gerade wegen eines Dividendenertrags gekauft worden sein, dann ist eine Kürzung oder gar Streichung der Dividende ein Verkaufsgrund. Denn oft entwickelt sich auch die Aktie in der Folge eine Weile negativ.

Dann lieber das Kapital für aussichtsreichere Investments nutzen, bevor die Aktie zur Depotleiche wird. Gerade bei Dividenden-Anlegern erlebe ich häufig, dass die Aktie trotz der gestutzten oder gestrichenen Dividende im Depot gehalten und auf das Prinzip Hoffnung gesetzt wird. Wenn sich eine Aktie in einem an sich steigenden Markt auffallend schwach entwicklet, hat dies fast immer einen triftigen Grund. Hier ist auch ein Abgleich mit dem entsprechenden Branchenindex hilfreich, um Hinweise zu erhalten, ob der Grund des schwachen Abschneides am Unternehmen selbst oder einer ganzen Branche liegt.

Jeder mag für sich selbst entscheiden, ob Commerzbank, Deutsche Telekom oder E. Eine auffällige Schwäche einer Aktie gegenüber dem Gesamtmarkt hält oft über mehrere Jahre an. Auf der anderen Seite kann eine deutliche Verschlechterung der Fundamentaldaten als Verkaufssignal genutzt werden. Ich denke, hier sind jetzt genug Vorschläge dabei, um sich von seinen Aktien auch wieder zu trennen.

Es liegt in der Psychologie des Menschen, sich grundsätzlich nur ungern von etwas zu trennen, was einmal in seinem Besitz war. Noch stärker ist die Abneigung einen Verlust zu realisieren.

Wenn man eine Position eröffnet, sollte man den Grund und die Erwartungshaltung festhalten. Man muss zwischen Kosten und Verlusten trennen. War die Entscheidung gut, was man daran sieht, dass die notierte Analyse und Entscheidung in der Mehrheit der Fälle zu einem Gewinn führt, dann war der Verlust kein Fehler, sondern muss als Kosten betrachtet werden. War die Entscheidung schlecht fachliche Fehler, Ausführungsfehler, oder emotional ohne sachliche Analyse getrieben , dann war es ein Verlust und ein Fehler.

Das nagt an der Psyche, meist mehr als am Geld, und man kann nur versuchen, die Erfahrung nicht zu vergessen, um den Fehler nicht zu wiederholen. Alle Investments müssen unabhängig voneinander betrachtet werden. Welche Hilfsmittel gibt es Verluste zu begrenzen? Hier wählt man zum Beispiel einen Kurs unterhalb des Einstiegspreises zum Beispiel 10 Prozent, um die Verluste zu begrenzen.

Um auf Null rauszukommen ist nur ein Kursanstieg von 11 Prozent notwendig. Eine Automatisierung ist natürlich recht simpel, doch auch nicht immer sinnvoll. Anleger sollten den Wert vor der Verkaufsentscheidung überprüfen und dabei klären, ob sie diesen mit den Fundamentaldaten der Firma zu diesem Zeitpunkt wiederkaufen würden. Sind die Zukunftaussichten nach wie vor gut? Manchmal lohnt es sich sogar nachzukaufen, wenn man weiterhin vom Wert überzeugt ist und er günstig ist.

Sie ist in den vergangenen zehn Jahren der Hausse zu einer gängigen Strategie der Anleger geworden. Bei jedem Kauf oder Verkauf fällt eine Ordergebühr an, die abhängig von der jeweiligen Depotbank unterschiedlich hoch sein kann. Deutscher Einzelhandel in Not: Bei diesen Produkten ist Amazon ein echter Gigant. Einige Titel verlieren auch an Wert. Martin Weber von der Universität Mannheim. Die meisten Anleger machen dabei einen grundlegenden Fehler.

Sobald die Aktienkurse im Plus lagen, wurden die Aktien verkauft. Drehten die Kurse ins Minus, blieben die Titel im Depot. In einem wissenschaftlichen Experiment wies er diesen Effekt ebenfalls nach. Die Teilnehmer bekamen eine feste Summe, die sie investieren sollten.

Verkauft wurden vor allem Gewinneraktien. Aktien, die Verlust gemacht hatten, blieben mehrheitlich in den Depots liegen. Stellt sich die Frage: Warum halten Anleger so lange an verlustbringenden Titeln fest?

Sie identifizierten sich mit dem Titel. Und das ist schwer. Hat eine Aktie aber erstmal verloren, werden weitere Verluste in Kauf genommen. Doch auch wenn der Dispositionseffekt weit verbreitet ist - hilflos ausgeliefert ist diesem Phänomen niemand. Denn dann sei es unter Umständen möglich, sich weniger emotional mit seinen Aktien zu beschäftigen. Ein guter Händler liebt den Verlust. Aktionäre sollten bei Gewinnertiteln daher Stopp-Loss-Orders setzen.