Ändern der Skalierung der horizontalen Achse (Rubrikenachse) in einem Diagramm

 


Norbert Wiener wurde zum Schöpfer des allgemein bekannten Begriffs Kybernetik als allgemeine Steuerungslehre, den Hermann Schmidt später ebenfalls benutzte.

Inhalt dieses Artikels


Klicken Sie auf Fertig stellen , um das Diagramm Seite anzuzeigen. Klicken Sie im Abschnitt Diagrammvorlagen auf eine Diagrammvorlage. Wenn die Liste Zeichentools Format verfügbar ist, verwenden Sie es zum angeben, wie die Elemente im Diagramm angezeigt werden soll. Optional verwenden Einstellungen, z. Diagrammtitel und Legende, Achsen und Rasterlinien, um datenbeschriftungen und andere Eigenschaften die Seite Eigenschaften für Diagrammelemente.

Klicken Sie auf eine andere Registerkarte, z. Registerkarte Achsen und Gitternetzlinien. Verwenden Sie die Liste Format , um anzugeben, ob die Diagrammlegende als einer Tabelle eine Spalte oder eine Reihe von Elementen angezeigt werden soll. Klicken Sie im Abschnitt Position um anzugeben, wo die Diagrammlegende angezeigt werden soll. X-Achse o R Y-Achse. Je nach den Diagrammtyp, der für das Diagramm verwendet wird, müssen Sie möglicherweise oder möglicherweise nicht die Möglichkeit, eine Achse oder ihrer Gitternetzlinien formatieren.

Wenn das Diagramm als Kreisdiagramm angezeigt wird, sind keine Optionen auf der Registerkarte Achsen und Gitternetzlinien verfügbar. Andererseits, wenn das Diagramm als Balkendiagramm angezeigt wird, stehen viele Optionen auf der Registerkarte Achsen und Gitternetzlinien. Wählen Sie Automatische oder Wahr , um die Achse anzeigen möchten. Wählen Sie das Kontrollkästchen Achsenbeschriftungen anzeigen aus.

Verwenden der Liste Schriftart eine Schriftart, Schriftgrad und Schriftschnitt für die achsenbeschriftungen angeben. Verwenden Sie die Farbenliste, um eine Farbe für die achsenbeschriftungen auszuwählen. Wenn Sie optional ändern, wie die achsenbeschriftungen angezeigt werden, verwenden Sie die Format -Liste aus. Beispielsweise können Sie ein bestimmtes Format für Datumsangaben auswählen, wenn Sie Datumsangaben in einer Achse verwendet werden. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen storniert achsenbeschriftungen am oberen Rand des Diagramms im Gegensatz zu den unteren Rand des Diagramms anzeigen.

Dies ist nützlich, wenn das Diagramm umfangreich ist oder ob viele Balken oder Spalten enthält. Wählen Sie das Kontrollkästchen logarithmische Skala so ändern Sie die Skalierung der Achse logarithmische Werte anstelle der tatsächlichen Werte verwenden.

Wählen Sie das Kontrollkästchen Seitenrändern Leerzeichen auf beiden Seiten des ersten und letzten Elemente im Diagramm aufnehmen möchten. Wenn vertikale Balken im Diagramm angezeigt wird, können Sie das Kontrollkästchen Seitenrändern so konfigurieren Sie das Diagramm, um den Abstand zwischen dem Rand des Diagramms und die Ränder der Balken vor- und Nachnamen anzeigen auswählen. Verwenden Sie das Feld minimale , um einen Minimalwert für die Achse anzugeben.

Verwenden Sie das Feld maximale , um einen Höchstwert für die Achse anzugeben. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen für die Wichtigsten Rasterlinien anzeigen. Haupt-Rasterlinien als durchgezogene grauen Linien im Diagramm angezeigt und sind nützlich für anzeigen ungefähren Diagrammwerte zu erleichtern.

Geben Sie im Feld Intervall für die wichtigsten Rasterlinien eine Zahl, die das Intervall entspricht, die Sie für die wichtigsten Rasterlinien verwenden möchten.

Wenn das Diagramm in einer anderen Einheit von Daten angezeigt werden, können Sie beispielsweise für das Intervall Haupt-Rasterlinien angezeigt eingeben.

Verwenden Sie die Liste Teilstriche , um anzugeben, ob und wie Teilstriche im Diagramm angezeigt werden. Teilstriche auf einer Achse zu vereinfachen anzeigen ungefähren Diagrammwerte angezeigt werden. Regler in Regelkreisen mit nichtlinearen und linearen Komponenten lassen sich sinnvoll mit der numerischen Mathematik behandeln, insbesondere mit modernen Simulationswerkzeugen , wie diese auch für Personalcomputer PC zur Verfügung stehen.

Zur Bestimmung des Systemverhaltens der Regelstrecke und des Reglers sind verschiedene theoretische und experimentelle Analysemethoden und mathematische Entwurfsverfahren üblich.

Die Grundlagen zur mathematischen Behandlung und die speziellen Verfahren für die Regelungstechnik folgen in den nachstehenden Kapiteln. Als einfaches, anschauliches Beispiel für einen Standard-Regelkreis soll hier zunächst die Regelung der Raumtemperatur auf Grundlage einer Warmwasser-Zentralheizung und deren Gerätekomponenten dienen. Gasheizkessel, Ölheizkessel und Feststoffheizkessel gewinnen die Wärmeenergie aus der Verbrennung meist fossiler Brennstoffe und transportieren die Wärmeenergie über den Wärmeträger Wasser.

Ein über eine Brennkammer erhitzter Heizkessel ist mit Hilfe einer Heizungspumpe an einen Warmwasserkreislauf mit Heizkörpern angeschlossen. Kommerziell werden zahlreiche unterschiedliche Heizkörperformen mit unterschiedlichen Wärmeabgabeverhalten bezüglich Konvektion und Strahlung angeboten. Die bekannteste ältere Heizkörperart ist der Rippenheizkörper aus Gusseisen.

Die an das Gebäude abgegebene Wärmeenergie ist durch die Differenz der Vorlauf- und Rücklauftemperatur am Heizkessel gegeben. Die Heizkörper sämtlicher Räume sind mit Thermostatventilen ausgestattet. Am Thermostatventil wird die gewünschte Solltemperatur des Raumes eingestellt. Das Ventil verändert den Warmwasserstrom durch den Heizkörper und damit die Raumtemperatur. Die spezielle Flüssigkeit des Temperatursensors im Thermostatventil dehnt sich bei Erwärmung über die Temperatur der Raumluft aus und bildet den Istwert.

Bei zu hoher Raumtemperatur verringert sich der Warmwasserstrom durch den Heizkörper und die Raumtemperatur sinkt. Das Thermostatventil erlaubt keinen Eingriff auf den Regler und damit auf das zeitliche Regelverhalten. Durch die unmittelbare Nähe zwischen Messort und Heizkörper ergibt sich eine leicht zu regelnde Regelstrecke, so dass ein Thermostatventil problemlos bei verschiedenen Gebäuden für die Raumtemperaturregelung innerhalb eines Warmwasserkreislaufes eingesetzt werden kann.

Alternativ stehen auch geeichte Thermostate als eine kompakte Einheit in elektronischer Ausführung zur Verfügung, die auf das gleiche Ventil am Heizkörper wirken. Sie benötigen eine handelsübliche Batterie als Hilfsenergie. Die Temperaturunterschiede zwischen den Heizkörpern und der kühleren Raumluft erzeugen Luftbewegungen Konvektion und zum geringeren Anteil Strahlungsenergie , die auf den Messfühler einwirken. Der Regler erhöht je nach Bedarf durch Einschalten des Brenners die Heizkörpertemperatur oder senkt sie gegebenenfalls durch Ausschalten des Brenners.

Üblich ist die Montage des Messfühlers im Referenzwohnraum an der gegenüberliegenden Wand der Heizkörperebene. Der Messfühler misst die Lufttemperatur, nicht die Innenwand-Temperatur. Die Heizkörper des Referenzwohnraumes erhalten keine Thermostatventile. Die thermische Energie E th eines Stoffes ist definiert als. Diese Definition setzt voraus, dass der Stoff sich innerhalb seines Aggregatzustandes befindet.

Eine Wärmezufuhr steigert die mittlere kinetische Energie der Moleküle und damit die thermische Energie eines Stoffes, eine Wärmeabfuhr verringert sie. Kommen zwei thermische Energie- Systeme mit unterschiedlichen Temperaturen zusammen, so gleichen sich ihre Temperaturen durch Wärmeaustausch an. Diese Angleichung erfolgt so lange, bis keine Temperaturdifferenz zwischen den Systemen mehr auftritt. Diesen Vorgang bezeichnet man als Wärmeübertragung. Ohne zusätzliche Hilfe Energie kann niemals thermische Energie vom System niedrigerer Temperatur in das System höherer Temperatur überführt werden.

Als Grenzflächen werden die Flächen zwischen flüssigen und festen, flüssigen und flüssigen, festen und festen und festen zu gasförmigen Phasen bezeichnet. Zur Regelung der Referenzraumtemperatur bieten sich zwei Wege als stetige oder nichtstetige Regelung an:. Die Regelung der Raumtemperatur des Referenzraumes kann konventionell meist über digitale Regler erfolgen, die an die Regelstrecke des Warmwasserkreislaufes angepasst werden müssen.

Häufig werden industriell gefertigte Heizungskessel mit digitalen Reglern mit Anwendung der Fuzzy-Logik ausgeführt. Vereinfacht ausgedrückt entspricht die Anwendung der Fuzzy-Logik der menschlichen Denkweise, Tendenzen des Verhaltens eines unbekannten Systems zu erkennen, vorauszusehen und dem ungewollten Verhalten entgegenzuwirken.

Ein unstetiger Zweipunktregler ohne Hysterese hat Eigenschaften, die einer hohen Kreisverstärkung entsprechen. Ob sie voll genutzt werden kann, hängt von der Art der Regelstrecke ab.

Dieser Regler eignet sich besonders für Regelstrecken, die in weiten Grenzen zur kontinuierlichen Leistungsanpassung im intermittierenden Betrieb Ein- Ausschaltbetrieb gesteuert werden müssen.

Das Verhältnis des maximalen zum augenblicklichen Wärmeenergiebedarf ist durch das Verhältnis der Einschalt- Ausschaltzeit gegeben:. Die Reglerhysterese und Totzeitverhalten der Regelstrecke setzen die Schaltfrequenz herunter. Berechnung der Wärmeenergieflüsse Das Verhalten der Wärmeenergieflüsse kann berechnet werden, indem durch ein Blockdiagramm mit einzelnen Funktionsblöcken das dynamische Zeitverhalten der Wärmeenergieflüsse an den sogenannten Grenzflächen z.

Die Funktionsblöcke entsprechen geeigneten mathematischen Modellen als System-Beschreibungsfunktionen. Die Heizkörpertemperatur wird gewöhnlich nicht gemessen, sie wird aus dem Mittelwert der Vorlauftemperatur und der Rücklauftemperatur am Heizkessel erfasst.

Wärmeverluste der isolierten Rohrleitungen werden vernachlässigt. Die begrenzte Vorlauftemperatur muss jeweils etwas höher liegen, als der Wert, der für den Wärmebedarf des eingestellten Referenzraum-Temperatursollwertes erforderlich ist. Wind und Niederschläge sollen sich für diesen Vorgang nicht ändern. Datenvorgabe für den Heizungsregelkreis Für eine überschlägige Berechnung des Regelvorgangs der Raumtemperatur im Referenzraum müssen Vereinfachungen und Zahlenwerte-Annahmen aus Erfahrungen getroffen werden.

Folgende Daten werden gegeben:. Für den dynamischen Vorgang der Sollwert-Änderungen mit Bezug zur Heizkörpertemperatur, der Raumtemperatur und der Wärmeenergieabflüsse sind Anfangsbedingungen der Einzelsysteme zu berücksichtigen.

Aufgabenstellung Anhand der Teilmodelle der Regelstrecke soll der grafische Verlauf der Heizkörpertemperatur und der Raumtemperatur vom Frostschutzmodus zum Betriebszustand berechnet und grafisch dargestellt werden. Zum besseren Verständnis werden zwei Diagramme mit dem statischen und dynamischen Verhalten von Teilmodell 3 dargestellt. Zum besseren Verständnis werden die Regelvorgänge in 2 Diagrammen, statisch ohne die gespeicherte Wärmeenergie der Wände und dynamisch mit gespeicherter Energie der Wände dargestellt.

Kommentar zur Abbildung der Simulation mit dem dritten Teilmodell ohne Speicherfähigkeit der Raumwände Die Berechnung des Abflusses der Wärmeenergie von den Anfangswerten zu den Endwerten erfolgt rein statisch ohne gespeicherte Wärmeenergie der Gebäudewände. Der Sollwertsprung erfolgt nach Minuten. Der Übergang von den unteren Temperaturwerten zu den oberen Temperaturwerten ist zeitlich nicht real, weil zu jedem Wert der Heizkörpertemperatur und der Raumtemperatur nicht die gespeicherte Wärme der Gebäudewände berücksichtigt ist.

Kommentar zur Abbildung der Simulation mit dem dritten Teilmodell mit Speicherfähigkeit der Raumwände Die Berechnung des Abflusses der Wärmeenergie von den Anfangswerten zu den Endwerten erfolgt mit Berücksichtigung der gespeicherten Wärmeenergie der Gebäudewände.

Dieses Kapitel zeigt die Anwendung der Methoden der Regelungstechnik und der Systemtheorie für die Berechnung von dynamische Systemen und Regelkreisen. Dabei werden die Begriffe von Verfahren der Systembeschreibungen, Übertragungsfunktionen, lineare und nichtlineare Regelstrecken, zeitinvariante und zeitvariante Systeme, Zweipunktregler, mathematische Systemmodelle und numerische Berechnungen tangiert und Hilfen auf ausführliche Artikel bzw.

Ein dynamisches System ist eine Funktionseinheit mit einem bestimmten Zeitverhalten und hat mindestens einen Signaleingang und einen Signalausgang. Modelle Modellbildung eines realen dynamischen Übertragungssystems werden mathematisch beschrieben durch:. Es treten keine Produkte der gesuchten Funktion und ihrer Ableitungen auf; ebenso erscheint die gesuchte Funktion nicht in Argumenten von Winkelfunktionen, Logarithmen usw.

Die am häufigsten dargestellte Systembeschreibung linearer zeitinvarianter Systeme ist die Übertragungsfunktion G s mit der komplexen Frequenz s. Sie wird erfolgreich eingesetzt für Systemanalyse, Systemsynthese, Systemstabilität und erlaubt die algebraische Behandlung von beliebig geschalteten rückwirkungsfreien Teilsystemen.

Die Bildfunktion lässt sich mit verschiedenen mathematischen Methoden wieder als eine Zeitfunktion darstellen. Dynamische zeitinvariante Systeme mit konzentrierten Energiespeichern z. Zur Vereinfachung der Berechnung und zum leichteren Verständnis wird die Differenzialgleichung einer Laplace-Transformation unterzogen.

Dabei wird nach dem Laplace-Differentiationssatz eine Ableitung 1. Ordnung der Differenzialgleichung durch die Laplace-Variable s als komplexe Frequenz ersetzt. Die Koeffizienten a und b der Differenzialgleichung sind mit denen der Übertragungsfunktion identisch. Die Übertragungsfunktion G s kann immer als gebrochen-rationale Funktion geschrieben werden.

Beispiel einer Übertragungsfunktion der Polynomdarstellung und der Zerlegung in die Pol-Nullstellen-Darstellung mit reellen Linearfaktoren: In der linearen Regelungstechnik ist es eine willkommene Tatsache, dass praktisch alle vorkommenden regulären phasenminimalen Übertragungsfunktionen bzw.

Frequenzgänge von Regelkreisgliedern auf folgende drei Grundformen Linearfaktoren geschrieben bzw. Sie haben eine völlig unterschiedliche Bedeutung, je nachdem ob sie im Zähler differenzierendes Verhalten oder im Nenner verzögernd, Integrierend einer Übertragungsfunktion stehen. In Abhängigkeit von den Zahlenwerten der Koeffizienten a und b der Polynom-Darstellung können die Produkte folgende drei Formen in der Zeitkonstanten-Darstellung annehmen:.

Tabelle sämtlicher vorkommenden Arten der regulären Übertragungsfunktionen in Zeitkonstanten-Darstellung: Beispiel der Schreibweise eines Verzögerungsgliedes 1. Diese Art Gleichungen der Übertragungsfunktionen lassen sich algebraisch behandeln, gelten für lineare Systeme und beziehen sich auf zeitinvariantes Verhalten. Übertragungsfunktionen können mit beliebigen Linearfaktoren zu Regelstrecken und Regelkreisen algebraisch zusammengesetzt werden, solange kein Totzeitsystem enthalten ist.

Übertragungssysteme können aus Teilsystemen als Blöcke zusammengefasst werden. Es gilt das Superpositionsprinzip. Die Systeme in Produktdarstellung können in der Reihenfolge beliebig verschoben werden. Die Systemausgänge dürfen nicht durch nachfolgende Systemeingänge belastet werden Rückwirkungsfreiheit. Lineare Systeme sind dadurch gekennzeichnet, dass der sogenannte Überlagerungssatz und der Verstärkungssatz gelten. Der Überlagerungssatz sagt aus, dass, wenn das System mit den Zeitfunktionen f1 t und f2 t gleichzeitig erregt wird, auch die Systemantwort aus einer Überlagerung der Systemantwort von f1 t und der Systemantwort von f2 t gebildet wird.

Natürliche lineare Regelstrecken enthalten oft verzögernde, integrierende und mit Totzeit behaftete Teilsysteme. Ein elektrischer Widerstands-Kondensator Tiefpass 1. Für die Berechnung des Zeitverhaltens von Übertragungssystemen G s mit der Übertragungsfunktion müssen die Eingangssignale Testsignale im s-Bereich definiert werden. Der Faktor K unterliegt nicht der Transformation und ist deshalb im s-Bereich wie auch im Zeitbereich gültig.

Wird die korrespondierende Zeitfunktion einer Übertragungsfunktion in Zeitkonstanten- oder Nullstellen-Darstellung in den Transformationstafeln ohne das Laplace-transformierte Eingangssignal gesucht, ist das Ergebnis immer die Impulsantwort des Systems.

Die Zeitkonstante T besagt für ein Verzögerungsglied 1. Ordnung, dass ein Ausgangssignal nach einem Sprung eines Eingangssignals ca. Sie kann jederzeit in den Frequenzgang bei identischen Koeffizienten Zeitkonstanten überführt werden. Der Frequenzgang ist ein Spezialfall der Übertragungsfunktion. Die Entstehungsgeschichten des Frequenzgangs und der Übertragungsfunktion sind unterschiedlich, die Schreibweisen können identisch bleiben. Die verschiedenen Wärmeströme zwischen den Massen und zugehörigen Dämmungen haben je ein bestimmtes Zeitverhalten, das für eine Analyse der gesamten Regelstrecke zu definieren ist.

Bei den bisher dargestellten dynamischen Systemen handelt es sich um zeitinvariante Systeme mit konzentrierten Energiespeichern. Ein dynamisches Übertragungssystem ist zeitinvariant, wenn es sich über die Zeit nicht ändert.

Die Koeffizienten der mathematischen Systembeschreibung sind konstant zeitlich unveränderlich, invariant. Ein zeitinvariantes Verzögerungsglied PT1-Glied verhält sich für einen Signaleingangssprung wie auch für den Signalrücksprung identisch, d. Für die Beschreibung eines dynamischen Systems z. Ein zeitvariantes System verhält sich zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedlich. Bei technischen Systemen liegt der Grund dafür meist in zeitabhängigen Parameterwerten, zum Beispiel durch Änderung der Koeffizienten der Energiespeicher [zeitabhängige Koeffizienten der Ableitungen y t ].

Bei vielen Prozessen sind die Auswirkungen der Zeitvarianz so klein oder langsam, dass diese Systeme näherungsweise als zeitinvariant behandelt werden können. Die den Übertragungsfunktionen zugehörigen gewöhnlichen Differenzialgleichungen haben konstante Koeffizienten. Konstante Koeffizienten bedeuten, dass sich das Zeitverhalten des Systems nicht ändert. Das Übertragungsverhalten eines Signalsprungs in einem räumlichen homogenen Medium Materialstoff zeigt sich in seinem zeitlichen Verhalten zwischen zwei Messpunkten angenähert als Verzögerungsglied 1.

Ordnung mit einer Totzeit und unterschiedlichen Zeitkonstanten. Das mathematische Modell für den Wärmefluss in einem homogenen Medium lässt sich nach der Aufzeichnung der Sprungantwort durch ein einfaches Modell mit einem PT1-Glied und einem Totzeitglied annähern. Für eine Gebäudeheizung wird berücksichtigt, dass die Aufheizung des Kessels schnell und die Abkühlung wegen der Wärmedämmungen langsam erfolgt. Solche Systeme verhalten sich zeitvariant , d.

Falls die Darstellung der Totzeit mit dem Rechenprogramm Probleme bereitet, kann die dargestellte Modellgleichung auch praktisch identisch durch eine sehr gute Annäherung mit Ersatztotzeiten durch z. Die lineare Systemeigenschaft ist häufig nicht gegeben, da viele zusammenwirkende Systeme z. Ein nichtlineares System kann entweder in Form nichtlinearer statischer Kennlinien oder in Form nichtlinearer Operationen wie Multiplikation oder Division von Variablen in algebraischen Gleichungen und Differentialgleichungen auftreten.

Ein nichtlineares dynamisches System 2. Ordnung entsteht beispielsweise durch ein Feder-Masse-Dämpfer-System, wenn das Federsystem oder der Dämpfer ein nichtlineares Verhalten hat.

Anhand der Vielzahl der Formen nichtlinearer Systeme ist es schwierig, diese in bestimmte Klassen einzuordnen. Nichtlineare Systeme kann man als einzigartig einstufen. Bei nichtlinearen Übertragungssystemen wirkt mindestens eine nichtlineare Funktion in Verbindung mit linearen Systemen. Diese nichtlinearen Funktionen werden nach stetigen und unstetigen Nichtlinearitäten unterschieden. Stetige Nichtlinearitäten weisen keine Sprünge der Übertragungskennlinie auf wie z.

Unstetige Übertragungskennlinien wie bei Begrenzungen, Hysterese, Ansprechempfindlichkeit, Zwei- und Mehrpunkt-Charakter haben keinen kontinuierlichen Verlauf.

Das Prinzip der Superposition gilt nicht bei nichtlinearen Übertragungssystemen. Relativ einfache Übertragungssystem-Strukturen mit nichtlinearen Elementen sind durch konventionelle Rechenmethoden im kontinuierlichen Zeitbereich nicht mehr geschlossen lösbar.

Mit handelsüblichen Personal-Computern kann das Verhalten beliebig vermaschter Systemstrukturen mittels numerischer Berechnung relativ einfach ermittelt werden. Für die Durchführung der Berechnung von Übertragungssystemen oder der Simulation von Regelkreisen bieten sich käufliche Rechenprogramme an. Alternativ können mit selbst erstellten beliebigen Rechenprogrammen bei Anwendung von Differenzengleichungen in Verbindung mit logischen Operatoren sehr effiziente Regelkreis-Simulationen durchgeführt werden.

Dabei sind relativ geringe mathematische Kenntnisse erforderlich. Auch die Berechnung von dynamischen Systemen mit dem Verfahren der Zustandsraumdarstellung ist mit einem Totzeitsystem nicht ohne numerische Berechnung möglich. Die numerische Berechnung erlaubt tabellarisch und grafisch eine völlige Durchsicht des inneren Bewegungsablaufs dynamischer Übertragungssysteme.

Klicken Sie in einem Diagramm auf die zu ändernde Rubrikenachse, oder gehen Sie wie folgt vor, um die Achse aus einer Liste von Diagrammelementen auszuwählen:. Führen Sie im Dialogfeld Achsen formatieren unter Achsenoptionen eine oder mehrere der folgenden Aktionen aus:.

Wenn Sie das Intervall zwischen Achsenbeschriftungen ändern möchten, klicken Sie unter Intervall zwischen Beschriftungen auf Intervalleinheit angeben.

Wenn Sie die Platzierung der Teilstriche und Beschriftungen auf der Achse ändern möchten, wählen Sie die gewünschten Optionen in den Feldern Hauptstrichtyp , Hilfsstrichtyp und Achsenbeschriftungen aus. Nachdem Sie die Skalierung der Achse geändert haben, möchten Sie möglicherweise auch die Formatierung der Achse ändern. Durch die Skalierung wird die Reihenachsenüberlappung oder die Abstandsbreite zwischen Datenreihen nicht geändert.

Wenn Sie die Reihenachsenüberlappung oder die Abstandsbreite ändern möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Datenreihe, und klicken Sie dann auf Datenreihen formatieren. Legen Sie unter Reihenoptionen die gewünschten Einstellungen fest. Sie können die Skalierung jedoch so anpassen, dass Sie Ihren Anforderungen besser entspricht.

Dieser Schritt gilt nur für Word für Mac: Klicken Sie in einem Diagramm auf die zu ändernde Rubrikenachse, oder gehen Sie wie folgt vor, um die Achse aus einer Liste von Diagrammelementen auszuwählen: Klicken Sie auf eine beliebige Stelle im Diagramm. Führen Sie im Dialogfeld Achsen formatieren unter Achsenoptionen eine oder mehrere der folgenden Aktionen aus: