Was ist eine Dividende? – Definition

 

Der Gedanke dahinter ist, dass die Aktie durch die Dividende bereits einen Gewinn erzielen kann und viele planen sogar, die Wertpapiere anschließend direkt wieder zu kaufen. Aktien zeitnah zur Hauptversammlung zu kaufen ist jedoch in der Regel nicht empfehlenswert.

Schnellkurs 12 Börsengefahren Wo günstig Aktien kaufen? Jeder muss sich zudem bewusst sein, dass Investitionen auch zum Totalverlust führen können.

Was die Dividende in Form von Aktien bringt

 · Was ist eine Dividende? Aktiengesellschaften beteiligen ihre Aktionäre am Gewinn, indem sie Dividenden ausschütten. In unserem Video erklären wir, .

Steuerlich könnte sich die Stockdividende nur für ausländische Titel lohnen, wenn keine ausländische Quellensteuer anfällt. Das hilft vor allem bei den Dividenden von spanischen Aktien, da es bei der Barausschüttung immer sehr aufwendig ist, die zu viel bezahlte Quellensteuer zurückzubekommen. Allerdings sind in den Jahressteuerbescheinigungen der Banken Stockdividenden oft nicht aufgeführt. Das macht ebenfalls zusätzliche Arbeit: Anleger müssen den abgeltungsteuerpflichtigen Ertrag in der Steuererklärung selbst ermitteln.

Das Deutsche Aktieninstitut steht dem neuen Trend in Deutschland zur Wahldividende leidenschaftslos gegenüber: Wenn letztere ein Angebot an den Aktionär ist und er sich weiterhin wie gewohnt die Bardividende ausschütten lassen kann, sehen wir dies als interessante Wahlmöglichkeit für den Aktionär. Das ist zum Beispiel im Falle der Telekom so, da der neue Telekommunikationskonzern neue Aktien ausgebe. Aktionäre, die Cash bevorzugten, müssen eine leichte Verwässerung ihrer Anteile hinnehmen.

Das dürften bei der Telekom in diesem Jahr etwa drei Prozent sein. Anders ist es bei der E. Der Energieversorger gibt nur Aktien aus, die ihm bisher selbst gehörten. Verschiedene Formen der Dividende: Hier geht's zur Übersicht: Die Dividende ist eine Barausschüttung an die Aktionäre.

Nicht alle Aktienunternehmen schütten eine Dividende aus. Du bekommst die Dividende, wenn du die Aktie bis einen Tag vor der Hauptversammlung, auf der die Dividende beschlossen wird, hältst. Die Dividendenrendite ist die wichtigste Kennzahl für die Höhe der Dividende. Es gibt 3 verschiedene Formen der Dividende: Die Bruttodividende, die Bardividende und die Nettodividende.

Hinzu kommt, dass die Zahlung einer Dividende in gleicher Höhe selbst dann nicht garantiert ist, wenn die Geschäfte ähnlich gut laufen, wie im vergangenen Jahr. Es kann sein, dass Umstrukturierungen bevorstehen oder Investitionen getätigt werden sollen und die Dividende im härtesten Fall sogar völlig ausfällt. Der Dividendenabschlag bezeichnet den Kurseinbruch kurz nach Auszahlung der Dividende.

Käufer und Verkäufer passen dann ihre Orders entsprechend an. Vor der Hauptversammlung, auf der die Dividende festgelegt wurde, enthält der Aktienkurs immer schon eine Prognose über die Höhe der Dividende. Wird diese dann ausgezahlt, ist die Aktie auch dementsprechend weniger wert. Der Käufer würde die Dividende nicht mehr erhalten und will deswegen weniger in die Aktie investieren. Dann erholt sich der Kurs in der Regel wieder in der Erwartung auf die erneute Rendite im nächsten Jahr, auch wenn das Anlegerverhalten hier nicht völlig logisch ist.

Gerade Einsteiger sind oft der Meinung, dass es sinnvoll ist, Aktien kurz vor der Ausschüttung der Dividende zu erwerben. Aktien zeitnah zur Hauptversammlung zu kaufen ist jedoch in der Regel nicht empfehlenswert. In dem Kaufpreis ist dann bereits die geschätzte Dividende enthalten. Am Tag der Dividendenzahlung sorgen die Anleger hingegen dafür, dass der Aktienkurs um die Dividende gemindert wird. Das bedeutet, dass der Anleger bei einem Verkauf keinen Gewinn erzielen könnte.

Im Gegenteil muss er die Dividende versteuern, sodass in der Regel sogar ein finanzieller Nachteil entsteht. Er muss also darauf warten, dass sich der Kurs wieder erholt. Schnelles Geld kann er so also nicht machen. Zudem kann es gerade vor der Hauptversammlung passieren, dass Broker nur Teilausführungen gewährleisten können.

Wer die Aktie nicht mit ausreichend Vorlauf erwirbt, kann also nicht mit der Dividende rechnen und erhält zudem unter Umständen einen Kurs, der nicht vorteilhaft für ihn ist. Anleger sollten also niemals Aktien deswegen kaufen, weil bald eine Dividende ausgeschüttet wird. Stattdessen sollten sie ihr Investment längerfristig planen und im Hinterkopf behalten, dass der Aktienkurs bei solchen Unternehmen in der Regel bald fällt.

Die Dividendenstrategie ist eine der bekanntesten Anlagestrategien. Grundlage der Strategie ist die Annahme, dass Unternehmen, die wirtschaftlich stabil sind, hohe Dividenden auszahlen.

Zudem ermöglicht die Dividendenstrategie sowohl von Kursgewinnen, als auch von Dividenden zu profitieren. Für die Dividendenstrategie investiert der Anleger in die Titel, die in den vergangenen Monaten die beste Dividendenrendite aufweisen konnten.

Allerdings ist dieses Vorgehen nicht immer sinnvoll. Es ist in Krisenzeiten nicht ausreichend auf Verluste ausgelegt und prüft zudem nicht, ob Renditen nachhaltig sind. Die Dividendenrendite allein reicht also nicht aus. In steigenden Märkten kann die Strategie dennoch gut geeignet sein, um passende Wertpapiere zu finden. Anleger sollten jedoch die Nachhaltigkeit der Renditezahlungen im Auge behalten und ihre Kaufentscheidung nicht allein von der Dividendenrendite abhängig machen.

Durststrecken sind allerdings Teil dieser Strategie. Trader können durchaus mehrere hundert Euro sparen, wenn sie ihr Depot zu einem Discount Broker verlagern. Wir haben die Broker im Test. Gerade Einsteiger sind häufig auf der Suche nach guten Aktientipps im Internet.