Computerhardware für Anfänger

 


Die EMA hat schwere Monate vor sich: Da PAR die Primärproduktion und damit die Kohlenstofffixierung von terrestrischer und mariner Vegetation steuert, beeinflusst sie den Energie- und Wasseraustausch Evapotranspiration zwischen der Vegetation und der Atmosphäre.

Gefällt dir, was du hier liest?


Danke für die Links werde ich mir mal näher angucken. Klar kann man die nicht von heute auf morgen antreten, aber man kann schon heute den ersten Schritt tun Ein Sparkonto anlegen, Ziele aussuchen, Kontakte knüpfen etc. Ich stelle mir eben vor, dass das überdauert, was auch schon immer da war. Ich glaube eben nicht, dass wir nur aus unserem Denken und unserem Körper bestehen. Ich nenne es wahres Selbst:. Etwas hinter unserem Ego. Dann ist es dir auch egal, wenn es stirbt.

Wow, ein gut geschriebener Artikel über eine Urangst der Menschen. Ja, da hast du recht. Was wir nicht kennen, macht uns Angst. Ich mache gerne ein Gedankenexperiment: Jeder tote wüsste, dass irgendwann der Tag kommen wird, an dem er nicht mehr tot sein wird, sondern geboren wird und Leben muss. Keiner der Toten wüsste wie das sein wird und was da auf sie zu kommt Sie wüssten auch nicht, dass das Leben eventuell nur ein kurzes Gastspiel ist und man danach wieder tot sein darf.

Denkst du sie würden dem unbekannten Leben voller Vorfreude entgegen fiebern oder lieber am altbekannten Tod festhalten? Ja, es ist schon seltsam: Niemand redet über das Thema, aber fast jeder ist interessiert oder sollte des zumindest sein, denn jeder ist ja betroffen.

Deine Aussage über die Maschinen finde ich etwas ernüchternd. Siehst du das wirklich so? Vermutest du keinen höheren Sinn hinter unserer Existenz? Ein höheren Sinn in etwas zu sehen finde ich immer wieder spannend Die Antworten darauf haben ja die Religionen für uns Ich persönlich zweifle bzw hinterfrage gerne denn Sinn.

Ansonsten wäre es ja Zweifeln aus Prinzip. Hast du schon eine? Meistens ist es nur die Tatsache, dass Angehörige den oder die Tote schrecklich vermissen werden. In den Fällen, in denen eine Mutter oder ein Vater geht und die Familie zurück lässt,womöglich noch kleine Kinder da sind und es um existenzielle Veränderungen geht, da ist der Verlust extrem schmerzhaft.

Verständlich, finde ich, denn natürlich ist es traurig und es ist schwer,wenn existenzielle Nöte entstehen. In den Fällen, in denen es um ältere Menschen geht die teilweise ihr ganzes Leben miteinander verbracht haben, empfinden einige den Tod der geliebten Person so, als würde ein Teil ihrer selbst mitgehen und fehlen.

Gleichzeitig ist der Tod vorallem bei uns ein tabuthema. Jeden betrifft es,wenige wollen darüber nachdenken und einige verdrängen ihn völlig. In anderen Kulturen wird der Tod gefeiert. In Mexiko zelebriert man El dia de Los muertes, auf Bali sind Beerdigungen eher eine Party, auf der das Leben des verstorbenen gefeiert wird.

Meine Meinung dazu ist, dass wir uns lediglich an unser ego klammern. Wir wollen nicht, dass die Welt aufhört zu existieren. Wenn ich nicht mehr da bin, gibt es nichts mehr. Alles hört auf zu sein. Zumindest glauben das die meisten von uns. Ich habe keine Angst. Der Tod begleitet mich jeden Tag und ich betrachte ihn als meinen Freund.

Er gehört zum Leben wir das atmen. Deine Einstellung ist toll. Du scheinst ein sehr kluger und dir des jetzt und hier bewusster Mensch zu sein. Mein lieblingsschriftsteller ist Hermann Hesse und die Gedanken die er sich zum Leben gemacht hat, die machen sich Menschen wie du und ich auch. Meinen Job liebe ich so sehr, weil ich jedem, der Kunde bei mir ist helfen kann, über das Thema Tod, Verlust, Leben nach dem Tod, das Universum, Energie und all die spannenden Dinge zu reden.

Manchmal glaube ich, alle Menschen wollen mindestens einmal intensiv darüber sprechen können. Ohne Vorurteile oder Bewertungen. Nur gehört und wahrgenommen werden. Ich stimme dir vollkommen zu: Der Tod wird tabuisiert und damit wird die Angst davor eigentlich nur noch verschlimmert. Denn was wir am meisten fürchten ist das Unbekannte. Auch im Bezug auf das Ego bin ich voll bei dir.

Man kann es sogar in deinen Schilderungen der verschiedenen Trauerfälle erkennen:. Dann geht es auch um das eigene Ego und dessen Fortbestand. Und wenn es dann um unseren eigenen Tod geht, spitzt sich die Lage natürlich zu, weil wir unser Ego dann auf einmal alles zu verlieren fürchten. Es freut mich sehr zu lesen, dass du so bewusst und freundschaftlich mit dem Tod umgehen kannst. Das steht ja oben sogar im Beitrag. Aber es fällt vielen nicht leicht. Zum einen durch die Tabuisierung in der Gesellschaft, zum anderen oft wegen eigenen inneren Hürden.

Da freut es mich sehr zu hören, dass du die Erfahrung machst, dass wenigstens im Kontakt mit dir und deinen Kollegen viele Menschen sich dem Thema öffnen wollen und können. Es ist vier Uhr in der Früh. Vor gut zwei Stunden würde ich wach mit der Angst jetzt sterben zu müssen. Das war nicht das erste mal das ich diese Gedanken hatte die mich in Panik geraten lassen und es wird auch nicht das letzte mal gewesen sein. Die angst vir dem Tod bestimmt schon seit Jahren mein leben. Und ich muss sagen das die letzten Paar Minuten die ich damit verbracht habe mir diesen Beitrag durchzulesen..

Natürlich bin ich jetzt nicht geheilt vor meiner Angst , aber es hat mit viele Tips gegeben besser damit umgehen zu können…dass was ich in den letzten Paar Jahren zwanghaft loswerden wollte besserte sich jetzt innerhalb der ersten 40 Punkte. Ich werde mir das alles wieder durchlesen wenn ich mal wieder sterben muss ; und werde mir viele Tips aus diesem Beitrag zu Herzen nehmen.

Vielen vielen dank für diese tollen Worte. Ich denke den Rest der Nacht kann ich mich nun endlich mal wieder über meinen Schlaf freuen. Ja, Medikamente und viele andere Methoden helfen halt oft nur gegen die Symptome dieser Angst. Auch Psychotherapie ist leider manchmal in diese Richtung gestrickt. Was aber am Ende wirklich am Besten hilft ist, wenn man die Ursachen seiner Ängste angeht.

Und das ist in dem Fall die eigene Einstellung, die man zum Tod hat. Ich hatte schon oft im Internet über dieses Thema gelesen und war danach nicht wirklich beruhigter oder weniger ängstlich. Zudem finde es toll das du jedem Menschen seinen eigenen glauben lässt, und du wirklich versuchst einem die angst zu nehmen. Wenn dieser bedrückende Gedanke wiederkehrt, werde ich versuchen an deine geschrieben Sätze zu denken, und hoffentlich die ängste schnell wieder schwinden lassen.

Wenn du des öfteren Probleme mit solchen Gedanken hast, hab ich noch einen kleinen Tipp für dich: Hallo, danke für deinen Beitrag zum Tod, deine Worte haben mir geholfen, eine andere Sichtweise auf das Sterben und den Tod einzunehmen. Ich finde, dass du Recht hast, wenn du schreibst, dass Unzufriedenheit ein Faktor für die Angst vor dem Tod ist. Das trifft bei mir zu. Ich werde 30 und habe noch nicht das erreicht, was ich mir vorgestellt hatte. Wenn ich wüsste, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, dann würde ich viel glücklicher leben.

Es ist schwer sein Ego loszulassen. Ich wünsche uns allen noch ein schönes Leben! Hallo lieber Norman Brenner,erstmal danke das du das du das hier rein gestellt hast,es hat mir echt geholfen,seit meine kleine Tochter Katrin da ist hatte ich jedes mal beim schlafen gehen echte angst irgendwann nicht mehr da zu sein ständig ist das in meinem Kopf umhergegangen,ich werde jetzt mein leben mit meinem Mann und unserer tochter geniesen und keinen gedanken mit meiner Angst verschwenden und ich kann glaub ich jetzt den Tod akzeptieren ,danke vielmals.

Mir geht wirklich das Herz auf, wenn ich lese, dass meine Texte andere Menschen helfen. Da gibt es im Allgemeinen 2 Wege für dich:. Wie du ja auch bestätigst, ist Grundlage unserer Unzufriedenheit eigentlich immer, dass wir etwas vom Leben erwarten, was es uns gerade nicht bietet. Böte uns das Leben aber gerade dieses, wäre es etwas anderes, das wir vermissen würden. Hättest du deine Ziele bisher erreicht, hättest du neue. Mit dieser Einstellung wird man nie zufrieden.

Ich habe das hier teilweise mal etwas näher erläutert:. Jeder Mensch vor allem in den Industrienationen sollte dazu verpflichtet werden, diesen Artikel zu lesen. Er macht das Leben deutlich klarer und würde unsere gute Erde von den Folgen unseres Wahnsinns etwas verschonen. D das stimmt echt. Leider kommt die Ehrlichkeit aus vielen Menschen erst dann heraus. Den Spruch finde ich daher echt super: Nur eine schlüssige Reihenfolge zu finden war nicht immer ganz leicht.

Witzig ist auch, dass ich ursprünglich einen Artikel mit 10 Gründen geplant hatte und mir beim Schreiben immer mehr eingefallen sind! Solche Erlebnisse hatte ich schon öfter, zum Beispiel beim Motoradfahren, wenn ich mich in einer Kurve verschätzt habe und auf die Gegenfahrbahn kam. Ich hatte auch mal ein Erlebnis, wo mir im Nachhinein aufgefallen ist, dass ich dem Tod nur ganz knapp von der Schippe gesprungen bin.

Da hab ich Lampen ab- und anmontiert und vergessen vorher die Sicherung raus zu machen. Das war ein krasses Gefühl. Das kann ich mir denken, dass es nicht so einfach ist eine gute Reihenfolge zu finden. Hast du aber super gemeistert. Hab mich echt gewundert wie gut du die Übergänge gemacht hast: Wenn man im Nachhinein feststellt was für ein Schwein man gehabt hat, ist das dann echt ein seltsames Gefühl.

Ich war im Sommer mal im Auto meiner Freundin eingesperrt. Sie ist mit einer anderen auf einen Kaffee gegangen und bevor ich sagen konnte, sie soll um Gottes Willen nicht zusperren, war es schon zu spät… Ich war da glaub ich Minuten drin und bekam echt schon Angst und brauchte schon dringend Sauerstoff..

Die Sonne prallte richtig ins Auto. Ihr Handy hatte sie nicht mit. Während deiner Geschichte is mir noch eine 2. Wenn man bei meinem Heimatort zum Bahnhof geht, muss man die Gleise überqueren. Ist schon viele Jahre her, da ging ich noch in die Schule. Ich war schon fast auf den Gleisen und er hat zum Glück gehupt und ich bin zurückgesprungen. Ansonsten wär ich weg vom Fenster gewesen xD. Das sind ja krasse Erlebnisse… besonders die Autogeschichte stell ich mir schlimm vor, wenn man so viel zeit zum Nachdenken hat, was passieren könnte!

Aber müssen Autos nicht immer von Innen aufgehen? Aus Angst vor dem Tod? Aber wem es hilft, sich damit zu beruhigen…toll. Ich war zu oft dabei, und habe furchtbare Angst. Ja natürlich aus Angst vor dem Tod. Die Lösung liegt nämlich immer im Problem selbst. Nur wer durch einen Mangel, ein Defizit oder ähnliches motiviert ist, nimmt auch etwas auf sich, um eine Lösung zu finden.

Nur weil du so oft dabei warst? Wird er dadurch nicht natürlicher und alltäglicher? Hallo, dazu möchte ich sagen, dass es real war und einschätzbar, dass durch die Unvorsichtigkeit, hätte der Tod eintreten können. Schlimmer ist es, ohne jeglichen Grund die Ängste, vor einem eintretenden Tod beiseite zu schieben. Da hilft nur Ablenkung und offen sein für die schönen Dinge des Lebens und dass klappt bei psychisch gestörten Menschen eben nicht. Ja es war echt krass..

Glaubst du daran, dass es bereits vorbestimmt ist, wann du stirbst? Ich musste sie auf 2 oder 3 begrenzen, weil es sonst zu schmal wird und man nichts mehr lesen kann. Das ist schon heftig, wenn die Türen wirklich nicht aufgehen. Ok, oft gerät man ja auch in Panik und kann nicht mehr klar denken. Aber wenn es dann wirklich nicht geht ists ja nochmal ne Nummer härter. Ich glaube nicht, dass der Tod vorbestimmt ist. Ich glaube sowieso nicht so gerne an feste Ziele und Ereignisse.

Ich bin eher so der Typ mit Optionen und Chancen. Ich denke also, dass für jedes Leben eine gewisse Menge an Optionen bereitstehen. Und dass diese auch dynamisch sind und sich je nach wahrgenommenen Chancen und verpassten auch ändern können. Aber letztlich hat jeder zum Beispiel die Chance Erleuchtung zu erlangen. Das geht dann etwas in die buddhistische Glaubensrichtung.

Entweder man schafft es oder man erreicht nur einen gewissen Stand X, an dem man vielleicht irgendwann und irgendwie nochmal ansetzen kann. Habe vor kurzem auch über dieses Thema geschrieben und habe mich in einigen Punkten wieder gefunden! Besonders, dass der Tod nicht mehr alltäglich ist — weit weg zu sein scheint, nicht wie früher ein Teil des Lebens.

Was ich auch spannend finde: Laut Systemtheorie können Systeme nur durch ihre Grenzen leben. Der Tod stellt für uns so eine Grenze dar. Ich frage mich, was wäre ohne Tod? Wäre es wirklich so toll? Oder würde uns das die Motivation und den Lebenswillen nehmen? Ich finde das eine spannende Frage, auf die ich wahrscheinlich so schnell keine Antwort bekomme. Krass, dass dich das Thema momentan auch beschäftigt!

Wobei… es kommt ja jetzt Halloween und Allerheiligen. Vielleicht doch nicht so abwegig ;-. Das mit den Grenzen klingt logisch! Da fällt mir auch noch was von Laotse ein. Wart mal… es ging glaub ich darum, dass der Krug aus Ton gemacht ist, wir aber sein leeres Inneres nutzen. Genauso wie baim Haus, wo die Wände die Begrenzung sind, aber auch die Leere darin unseren Raum ergibt.

Ich glaube schon, dass uns ohne Tod die Motivation verlassen würde. Man sieht doch schon teilweise bei den Superreichen, dass sie total unmotiviert abstürzen, weil sie alles haben können, was sie wollen.

Lieber Norman, du hast so viele Aspekte aus allen möglichen Bereichen eingebracht, die wirklich dabei helfen keine Angst vor dem Tod zu haben und doch hast du mich dieses erste Mal nicht ganz abgeholt. Punkt 3 ist leider nicht wahr. Und das ist einer der Hauptgründe warum wir Menschen Angst vor dem Tod — nein — vor dem Sterben haben. Ich glaube nicht unbedingt, dass die Schmerzen der Hauptgrund sind. Dann eher schon die Angst vor dem Kontrollverlust und abhängig sein im Alter.

Lieber Norman, danke, dass du auch diese Art Feedback annimmst. Und danke für das Zuhören, denn natürlich hat mein Kommentar etwas mit mir zu tun. Langanhaltender chronischer Schmerz macht dich einsam. Du bist da, wo der andere nicht ist.

Die Erfahrung, die Empfindungen kannst du nicht wirklich teilen, denn dein Tribe kann deine Gefühle nicht nachvollziehen. Alles was dir wichtig war, wird unwichtig: Es zählt nur der Zeitraum von einer schmerzstillenden Spritze zur anderen.

Und du denkst nur daran den nächsten Atemzug zu schaffen und den nächsten und dann den nächsten. Und ja, das hat natürlich mit Kontrollverlust zu tun. Du verlierst dich selber. Und davor haben wir Menschen Angst. So eine Situation habe ich noch nicht erlebt. Deshalb bin ich auch sehr dankbar, dass du deine Eindrücke davon hier mit uns teilst. Ich kann mir das schon vorstellen. Aber wie ist das für den betroffenen in dieser Situation? Ersehnt er dann nicht vielleicht sogar den Tod, der ihn von seinem Schmerz erlösen kann?

Und ist man dann als Angehöriger nicht auch frog über diese Erlösung? Lediglich die ausgewählten Zitate empfinde ich als sehr nachdenkenswert.

Dafür auf jeden Fall Danke. Was verstehst du denn unter Allgemeinplätzen? Und welche Vergleiche findest du hinkend und warum? Allerdings da und dort, wenn auch selten, doch lesenswerten. Aber wie vielleicht bei allem, wo man nun mal gestig und gedanklich Stellung bezieht, reine Geschmackssache.

Freut mich, dass du für dich aber doch hier und da etwas lesenswertes gefunden hast. Lieber Norman, was der Betroffene fühlt, kann ich nur erahnen. Ich glaube aber schon, dass man sich in so einer Situation manchmal den Tod herbeiwünscht. Und als Angehöriger vielleicht auch. Denn ich habe auch schon von einigen Angehörigen gehört, dass es auch für sie eine Erlösung war. Zum Beispiel solche, die ihren Partner Jahre lang gepflegt haben.

Sie haben ihn sicher über alles erlebt, waren aber am Ende froh, dass der Verstorbene und sie selbst erlöst wurden. Hallo Norman, Zu Punkt Nr. Nicht leben ist nicht schlimm Erinnerst du dich an die Zeit vor deiner Geburt? Du hast ja nicht gelebt. Für mich das tröstlichste das ich jemals gelesen habe- neben dieser Seite.

Hallo Norman, mir gefallen deine Artikel alle sehr gut, aber dieser hier besonders! Mit diesem Thema beschäftige ich mich schon seit ich 14 Jahre alt war und musste immer wieder feststellen, dass ich kaum mit anderen über diese natürlichste Sache der Welt reden konnte. Manche Freundinnen hörten mir teilweise fasziniert zu, aber schnell wurde es ihnen dann doch unangenehm. Meine Eltern machten sich lustig über mich, weil ich mir vorstellen konnte, dass es Wiedergeburt gibt.

Ich glaube, das schwerste am Sterben ist das Loslassen, was ja bis dahin schon schwer war. Aber dann das eigene Leben loszulassen ist wohl noch viel schwerer.

Besonders, wenn man glaubt, dass danach nichts mehr ist. Ich glaube das nicht, denn die Natur zeigt es uns und wir sind ein Teil davon. Nichts verschwindet aus diesem Universum. Manchmal kann ich mir auch vorstellen, dass man irgendwann im hohen Alter auch bereit ist, zu gehen, weil man schon alles erlebt hat.

Aber Fakt ist, ob wir den Tod nun ignorieren oder fürchten, er kommt mit Sicherheit. Vielen Dank an dich, dass du auch solche Themen mit uns teilst und so wundervoll darüber schreibst. Der gleichen Meinung bin ich auch, Menschen brauchen ordentliche Fakten, kein philosophisches Gequacke.

Man spürt es einfach. Ich wünschte, es wäre so. Aber Fakt ist, dass sich Menschen überhaupt nicht von Fakten überzeugen lassen.

Erkläre mal jemandem mit Flugangst, dass Fliegen die sicherste Methode ist, um sich fortzubewegen. Oder einem Raucher, wie schädlich sein Verhalten ist. Oder einer Nachteule, wie vorteilhaft es ist, früh aufzustehen. Fakten interessieren die Menschen nicht. Wir interessieren uns vor allem für eines: Unseren Vorteil und Emotionen. Und falls du mir das, was ich dir gerade erklärt habe, nicht glaubst, ist das nur ein weiterer Beweis dafür, dass Fakten uns nicht interessieren ;-.

Damit kann ich allerdings etwas anfangen. Ich bin auch der Meinung, dass man viele Dinge im Leben oft einfach spürt. Hallo Norman, sehr interessante Punkte, vielen Dank. Ich hätte noch eine Ergänzung und eine Frage. Die Tatsache, dass wir immer wieder vergessen, über den Tod nachzudenken macht ihn erst erträglich. Oder anders ausgedrückt, der Tod ist dann am erträglichsten, wenn man in den entscheidenden Augenblicken vorher nicht an ihn denkt.

So kann ich mir durchaus vorstellen, dass der Tod dann am erträglichsten ist, wenn du schlafen gehst und er dir im Schlaf begegnet. Glaubst du an sowas? Wie müsste man sich das vorstellen wie das geht? Was du da beschreibst kann ich teilweise bestätigen. Ich glaube in Punkt 9 hatte ich sowas ähnliches geschildert der Tod wird dich überraschen. Aber gänzlich vergessen sollte man ihn auch nicht finde ich, denn erst durch die Beschäftigung mit dem Thema, kann man sich darüber bewusst werden und die rationale Angst ein Stück weit oder sogar ganz abbauen.

Ich kenne auch diese Serien, z. Ich persönlich denke nicht, dass es in der Form möglich ist, wie es diese Tv-Formate darstellen. Meiner Meinung nach ist das Ego — also das, was wir für unsere Persönlichkeit halten, was uns individuell macht und das, mit dem die Leute da Kontakt aufnehmen wollen — etwas, das es nur im Leben und nicht im Tod gibt.

Ganz einfach deshalb, weil wir es nur im Leben brauchen. Es ist ein Werkzeug, so wie unser Körper oder unser Verstand, das uns hilft hier zurecht zu kommen. Weil es andere Dinge und Menschen gibt, müssen wir uns von ihnen abgrenzen. Dazu brauchen wir ein Ego. Ich persönlich glaube, dass nach dem Tod keine Abgrenzung mehr nötig ist und das, was von uns übrig bleibt zurückkehrt in das, woraus es entstanden ist. Das ist schwer und auch nicht in der Kürze eines Kommentares zu beschreiben.

Aber um dich nicht ganz bildlos zu lassen: Wenn du geboren wirst, wird ein Tropfen davon entnommen und in eine Hülle gepackt.

Könnte es mir aber vorstellen, denn wenn du einen Tropfen davon in dir trägst, trägst du auch das Meer in dir. Aber das führt jetzt zu weit. Ehm also zu Punkt Ich habe den so verstanden, dass es nach dem Tod gleich sein wird wie vor dem Leben. Das finde ich beängstigend, weil man das ja irgendwie schon weiss und es nicht gerade eine gute Vorstellung ist. Man weiss ja nichts mehr davon aber wenn man dann auch nicht weiss oder denkt. Ich liebe es zu denken und das ist glaube ich meine einzige Sorge nähmlich, dass ich nicht mehr denken kann.

Oft identifizieren wir uns fälschlicher Weise mit unserem Verstand. Das stimmt aber nicht. Gehen kannst du ja auch nicht mehr, wenn du tot bist, aber das scheint dich weniger zu beunruhigen. Im Prinzip ist es aber dasselbe. Du hast einen Körper und du hast einen Verstand. Aber du bist nicht dein Körper oder dein Verstand. Auch nicht die Kombination aus beidem.

Du bist etwas, das einen Körper und einen Verstand haben kann, aber nicht muss, denn vor deiner Geburt hattest du diese Dinge auch nicht. Weil du sie nicht gebraucht hast. Deshalb sehe ich darin eher den positiven Fakt, dass denken sowie gehen nach dem Tod einfach nicht mehr benötigt wird. Es ist zwar schwer sich das vorzustellen aber es ist etwas dran.

Vielleicht brauchen wir das alles ja wirklich nicht. Dieser Artikel hat mir wirklich irgendwie eine andere Blickweise über dieses Thema gegeben. Andere Perspektiven sind ja grundsätzlich immer da, man muss sie nur auch mal einnehmen. Diese Gedanken prägten mein Tag und mein Leben doch was mich einfach nicht in Ruhe lässt ist der Tod.

Um so mehr ich drüber nach denke um so mehr Angst bekomme ich. Meine Angst wurde so stark das ich viel weinte und mich in mein Zimmer verkroch. Ich konnte nicht mehr mit Freunden über Krankheiten oder über andere Sachen sprechen die dieses Thema aufgreifen. Ich habe grade diesen Text hier gefunden über den Tod und ich muss sagen das es mir besser geht.

Ich fühle mich grade etwas leichter und möchte mich mehr mit diesem Thema ausereinder setzten. Danke für diesen tollen Text. Es ist wirklich sehr schön von dir zu erfahren, dass der Text dir geholfen hat. Wie ich oben auch beschrieben habe, ist es wichtig, sich bewusst mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich finde, du hast den ersten wichtigsten Schritt schon getan, denn das thema ist ja present in deinem Leben.

Bitte mach dir keine Sorgen wegen Fehlern. Die gibt es nämlich nciht, wie ich hier schonmal geschrieben habe:. Mit den Fehlern, die ich hier auf dem Blog schon gemacht habe könnte ich übrigens auch mehr als einen Beitrag füllen ;-.

Ich denke nun seit vielen Jahren viel zu viel über den Tod nach und er überschattet mein Leben. Also habe ich endlich mal geguckt, was ich dagegen unternehmen kann. Ich habe vor allem Angst vor einem zu frühen Tod ich war 20, als meine Mama mit 53 starb, das ist jetzt fast 6,5 Jahre her , vor dem Tod selbst nicht mal so sehr. Eine Panikatacke hatte ich wg. Dein Artikel war ein super Anfang, ich recherchiere weiter und behalte deine Seite im Hinterkopf.

Ich komme garantiert wieder. Also hast du im Prinzip nicht Angst vor dem Sterben oder dem Nicht-Sein, sondern eher davor, etwas zu verpassen? Das ist doch im Prinzip eine sehr gute Nachricht, denn das was dagegen hilft ist ganz einfach: Lebe ganz bewusst jede Sekunde voll aus!

Wenn man wirklich das Beste aus seinem Leben rausholt, Tag für Tag, dann ist es egal, ob man früh stirbt. Ich bin sogar der Meinung, dass man in so einem Fall viel länger effektiv gelebt hat, als jemand der 80, 90 oder über Jahre alt wird und sie nur so halb gar im Dämmerzustand verbracht hat. Ich befasse mich intensiv mit dem Thema Tod, vielleicht mehr als gut ist.

Ich denke die Ungewissheit ist für die meisten beängstigend und keine Kontrolle darüber zu haben ausgenommen Suizid. Der Tod wirft Fragen auf, was kommt danach, ist da was, ist da nichts. So banal es klingen mag, dass wissen wir erst, wenn es soweit ist. Betreuer im Hospiz und auch Altenpfleger beobachten oft, dass viele kurz vorm Ende spirituell werden.

Ich bin im Zwiespalt, ich bin dem Sensenmann 2x von der Schippe gesprungen. Beim zweiten mal, sah ich mich selbst aus meinem Körper fallen. Ganz gleich was kommt, bevor man dem Tod auf die Schippe springt, sollte man ihn etwas auf eben diese nehmen. Man steht sich doch nur selbst im Weg, anstatt sich einen leichten Weg zu bahnen. Norman, sehr gut geschrieben und vor allem hast du Raum gelassen, danke.

Solche Nahtod-Erfahrungen finde ich auch immer sehr spannend. Auf jeden Fall schön, dass du es überlebt hast! Dann gilt scheinbar auch für den Tod, dass alle guten Dinge drei sind XD. Ich denke, jeder hat diese beiden Seelen, aber es wird meist nur der einen Raum gegeben. Seit kurzer Zeit befasse ich mich intensiv mit dem Thema sterben. Es ist einem schon lange bewusst, jedoch hat man den Gedanken schnell wieder verdrängt.

Und nun, egal ob vor dem einschlafen, beim Sport oder sonst wo. Zurzeit hab ich den Gedanken fast zu jeder Zeit, bei allem was vorher so selbstverständlich war und was man mit Freude sorglos macht, spielt diese Angst mit.

Man frägt sich wie schnell doch die letzten 10Jahre vergangen sind. Nochmal 10Jahre und man ist schon so und so alt. Dann wär ja dieser und jener Mensch schon so und so alt, überleben sie das? Das nennt man wohl Angst. Dabei ist es doch etwas ganz natürliches. Deine Zeilen beruhigen mich dabei etwas und vielleicht hilft sogar auch, dass ich diese Wörter tippen kann.

Egal ob man zuerst oder eben einer dieser Menschen vor einem abtreten muss. Oder davor, dass Kind von meiner schwangeren Frau und mir, nicht aufwachsen zu sehen.

Ich freue mich riesig darüber aber gleichzeitig hab ich wieder jene Gedanken. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, jetzt wäre ich mit meinen 25Jahren noch nicht bereit dazu, man will doch noch soviel erleben. Ich hoffe ich kann dem ganzen bald wieder sorgenfrei gegenüber stehen. Ich fühl mich Gesund, dennoch kann man es sich nicht aussuchen und wenn es soweit ist, ist es so Vielleicht denkt man im hohen Alter anders darüber wenn man es überlebt.

Vielleicht sagt man dann aber auch von sich selber, dass es genug ist. Oder haben diese Leute auch Angst vor der Ungewissheit? So war und ist es bei mir nämlich auch. Dieser Beitrag hat auch mir persönlich sehr geholfen mit dem Thema Tod umzugehen.

Aber ich merke schon einen Unterschied zu meiner Kindheit und kann mir vorstellen, dass dieses Empfinden noch extremer wird. Habe auch mal irgendwo gelesen, warum das so sein soll, und zwar, weil man Zeitspannen stets unbewusst ins Verhältnis zur bereits gelebten Zeitspanne setzte. Bin ich also 3 Jahre alt, kommen mir 30 Minuten viiiieeel länger vor, als wenn ich 30 bin. Wie das mit geliebten Kindern ist, kann ich bisher nur in meiner Vorstellung nachvollziehen, weil ich noch keine habe.

Aber ich kann mir schon denken, dass das wieder etwas anderes ist. Aber ich glaube auch hier muss man lernen loszulassen, denn die Angst macht ja weder ihr Leben noch deines besser. Im Gegenteil, vielleicht schränkt sie es sogar sehr ein. Aber ich glaube, dass es in der Phase des Vater-Werdens auch ganz normal ist, dass sich Prioritäten verschieben und man sich auch erstmals mit schweren Themen beschäftigt, die vielleicht vorher nicht so present waren.

Im hohen Alter gibt es glaube ich nur zwei Arten von Menschen, wenn es um den Umgang mit dem herannahenden Tod geht:. Ihnen fällt es weniger schwer loszulassen und zu gehen. Sie bereuen viel und daher fällt es ihnen schwer. Auch das führt uns wieder zu dem im Beitrag beschriebenen effektivsten Mittel gegen die Angst vor dem Tod: Vor 10 Jahren hatte ich Krebs.

Ich haderte mit dem Schicksal, war wütend und unleidlich. Die Therapie war lang und anstrengend, manchmal qualvoll. Gleich nach Ende der Behandlung zog ich in die Sonne. Ich lebte in dem Ort, in dem ich schon immer leben wollte. Ich tat alles, was ich schon immer machen wollte.

Ich schaute vom Sofa auf das Mittelmeer und war glücklich. Natürlich musste ich noch arbeiten. Mehr Stunden als je zuvor. Aber ich hatte mir genau das, was ich lebte, ausgesucht. Eines Tages wusste ich, dass es Zeit ist, zurückzukehren. Alle wollten es mir ausreden, aber ich wusste, alles hat seine Zeit. Das ist 15 Monate her.

Viel stärker als damals. Bin so gelassen und ruhig, dass es mein Umfeld in den Wahnsinn treibt … Es ist so schön, alles noch vorbereiten zu können! Mit meinem Sohn Zeit zu verbringen. Mich mit verloren geglaubten Freunden auszusöhnen. Sagen zu können, ich habe meine Träume gelebt. Ich werde ihnen also Deine Liste in die Hand drücken: Ich danke dir auf jeden Fall sehr für deine persönliche und offene Schilderung! Ich glaube diese Sichtweise trägt auch viel zur Gelassenheit im Angesicht des Todes bei.

Ich finde es ganz toll, dass du dich nicht hängen lassen hast, sondern in dieser schwierigen Zeit auf dein Herz gehört hast und das hat ja scheinbar auch dir mehr als gut getan. Was mich auch interessiert: Bringst du deine Rückkehr mit der Rückkehr des Krebs in Verbindung? Wenn ich von deiner Gelassenheit lese, kann ich dich wirklich nur beneiden und beglückwünschen!

Super, dass dir meine Liste hier vielleicht mit deinen Zweiflern hilft. Aber warum hast du eigentlich den Anspruch sie überzeugen zu müssen? Wie soll ich nun wissen, was die vergangenen Jahre ansonsten hätten bringen können?

Für mich war der Kampf ein Ansporn. Da musste noch was kommen. Als Belohnung quasi ;. Wem kann ich denn die Schuld zuschieben? Kommt so in meinem Denken nicht vor. Und ja, ich denke, dass jeder diese Gelassenheit erreichen kann. Das setzt aber schon voraus, denke ich, dass man auch mal die Chance hatte, sich und seine Träume zu verwirklichen. Und dennoch kann dies nicht der einzige Weg sein: Du wirst 20jährige erleben, die gelassen sterben.

Ich kam sicher auch wegen der Ärzte zurück. Da unten wäre es schwer geworden. Die Schmerzen werden mehr werden. Da wünsche ich mir Hilfe. Und ich spürte halt, dass meiner Kraft die Puste ausging. Und nun muss ich entscheiden, ob ich doch einer Bestrahlung zustimme. Wenn meine Wirbel brechen, obwohl ich das verhindern könnte, fühle ich mich sicher nicht besser. Tut gerade eh schon genug weh ….

Aus deinen Ausführungen lese ich, dass du es im Endeffekt so siehst, dass es gut war, wie es war, denn sonst wärst du jetzt nicht die, die du bist. Das ist meiner Meinung nach die beste und gesündeste Einstellung zum Leben und auch zum Tod. Nichts bereuen, nichts verändern wollen. Daher denke ich auch, dass jeder dieses Stadium erreichen kann… auf die eine oder andere Art. Danke für den Hinweis auf die palliative Sedierung! Die nehme ich gerne in die Liste auf.

Super, dass wir so auch noch ein bisschen mehr medizinisches Fachwissen dabei haben! Kannte ich noch nicht und das passt sehr gut an einer anderen Stelle hier im Blog… werde ich verlinken! Hallo Norman, ich bins nochmal.

Ich finde diese Seite resp. Mich würde es interessieren, ob das nicht auf dein Gemüt niederschlägt, soviele Kommentare über den Tod zu lesen und zu beantworten!?

Momentan liegt der Grossvater meiner Freundin im Sterben. Ich bin nicht zu seinem Sterbebett gegangen, da ich ihn so in Erinnerung behalten möchte, wie er vor dem Spitalaufenthalt war. Was mir Angst macht ist die Tatsache, dass er seit 3 Tagen nichts mehr essen und trinken kann und sein Körper sozusagen wie ein PC herunterfährt.

Denn als seine Tochter gestern den Raum verliess und ihm tschüss sagte, weinte er, so als habe er Angst, sie nicht wiederzusehen. Ich frage mich, was in ihm vorgeht und habe wirklich grosses Mitleid mit ihm. Dies macht mir, was meinen eigenen unausweichlichen Sterbeprozess angeht, natürlich Angst. Vor allem weil mir auch bewusst wird, wie robust wir Menschen gebaut sind. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod.

Für mich ist das etwas, was unser Gehirn resultierend aus der Evolution des Menschen uns vorspielt. Eine Art Schutzmechanismus, damit wir uns nicht zu sehr mit diesem Thema beschäftigen. Schlimm finde ich beispielsweise Krebspatienten, wo der Geist noch vollkommen da ist und der Körper langsam abstirbt. Fotos und Videos tragen dazu bei, dass man etwas nachtrauert, weswegen ich diese Medien nicht soo toll finde, auch wenn ich sie selber benutze.

An meine frühe Kindheit kann ich mich nämlich gar nicht mehr erinnern. Ich habe das Gefühl, der Mensch auf dem Foto bin gar nicht ich. Zum Schluss noch eine Frage: Oder macht der Körper was er will? Nein, das schlägt überhaupt nicht auf mein Gemüt, mich so intensiv mit dem Tod auseinander zu setzen. Durch den ständigen Austausch darüber, wird mir auch immer wieder bewusst, wie vergänglich das Leben ist.

Das ist natürlich immer schwer zu sagen, was in einem Menschen vor geht. Gerade in einer Situation, in der man selbst noch nie war. Es hört sich zumindest sehr danach an, dass er Angst hat, nicht mehr da sein zu können. Diese Angst ist meiner Meinung nach umso schlimmer, je stärker man sich mit seinem sterblichen Teil, also dem Ego, identifiziert.

Wenn ich gar kein Vertrauen habe, dass da etwas von mir bleibt oder vielleicht sogar schon immer da war und immer sein wird, muss ich zwangsläufig die Auslöschung fürchten.

Das einzige, was ihm da helfen kann, ist, Vertrauen zu fassen. Ich habe schon oft gehört, dass Menschen, die ihr ganzes Leben ungläubig waren in den letzten Momenten noch ihren Glauben finden und es ihnen half hinüber zu gehen. Und Vertrauen ist die wichtigste Basis zum Loslassen. So ist es ja zum Beispiel oft so, dass nach dem Tod eines Partners kurz darauf der andere stirbt, weil er nicht mehr alleine leben will bewusst oder unbewusst.

Was nicht unbedingt zum Besten des Sterbenden sein muss. Aber oft schafft es ein sterbender Mensch ja auch genau so lange durchzuhalten, bis ihn noch einmal alle nahen Verwandten besuchen konnten. Ich glaube der natürliche Tod ist nicht fest terminiert und das Bewusstsein spielt auch hier eine wichtige Rolle. Einfach verabschieden geht meiner Meinung nach eher weniger.

Es muss etwas da sein, das dem Sterben Halt gibt. Beides hilft, wobei ich ersteres hilfreicher finde. Deine Entscheidung, nicht hinzugehen, kann ich übrigens gut nachvollziehen.

So habe ich es auch schon einmal gemacht. Das hat mir grade sehr weitergeholfen. Ich bin in Therapie aufgrund von Hypochondrie und die Angst hat mich grade wieder überrollt, da der Roger Cicero ja unerwartet gestorben ist.. Die Liste hat mich total beruhigt: Freut mich wahnsinnig, dass dir meine Liste hilft! Ja, der Tod kommt oft unerwartet… steht ja auch oben im Text. Denn ich will leben erleben fühlen sehen riechen schmecken uvm. Es stört mich nicht mehr da zu sein und das alles zu verlieren.

Warum sollte mich es mich das trösten aufhören zu existieren? Klar wird es mich nicht mehr stören wenn ich tot bin aber es stört mich jetzt irgendwann alles zu verlieren. Es ist mein Leben und mir ist egal was vorher war ich bin da und ich will bleiben. Der Artikel hat des übrigen eine Schwere Panikattacke ausgelöst und noch mehr Angst vor dem Tot danke.

Dass du eine Panikattacke hattest tut mir natürlich mega Leid. Genau das ist das letzte, was ich mit dem Artikel erreichen möchte. Denkst du es wäre für solche Fälle hilfreich, eine Warnung an den Anfang des Artikels zu stellen? Ich bin im Übrigen wirklich froh darüber, dass du einen Kommentar hinterlassen hast.

Deine Situation ist meiner Meinung nach ein gutes Beispiel dafür, wie wir Menschen uns oft selbst durch Anhaften das Leben schwer machen. Es ist nämlich niemand sonst schuld. Diese tragen wir immer selbst. Ich würde mich persönlich an deiner Stelle fragen, ob es mir das wert ist. Was hattest du am Ende vom Leben, wenn du es nur in Angst vor dem Tod verbracht hast? Wie du selbst siehst, macht deine Angst dein Leben ja nicht besser, sondern hält dich sogar noch davon ab.

Warum also daran festhalten? Deshalb ist dieser Artikel auch weniger als Widerlegung gedacht, der Tod sei etwas schlimmes, sondern mehr als Inspiration, die möglichst zur eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema anregen soll.

Das ist nämlich der einzige Weg, diese Angst wirklich zu überwinden. Wir Menschen wollen oft einfach leiden. Damit nicht genug, du möchtest dein Leiden auch öffentlich bekannt geben, und darauf aufmerksam machen.

Ich verurteile das nicht. Bin ja froh über deine Rückmeldung. Aber ich möchte dich an der Stelle gerne darauf aufmerksam machen, damit du dir dessen bewusst werden kannst. Und wenn du das nicht willst oder kannst, dann hilft meine Antwort vielleicht anderen, die das lesen. Deine Angst wirst du letzten Endes nur besiegen können, wenn du erkennst, dass du dich selbst immer dahin bringst, wo du bist.

Wer sich diese Mechanismen bewusst macht, kann auch bewusst Einfluss darauf nehmen. Wer sich für die Opferrolle entscheidet, bleibt Opfer. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wieder von dir zu hören.

Ich finde es wirklich super, anhand von realen Beispiele etwas hilfreiches zu vermitteln und bin R33n dafür auch wirklich dankbar. Habe seit mein Papa gestorben ist, auch eine tiefsitzende Angst vor dem Tod entwickelt, dass diese Angst mich manchmal lähmt und mich hindert bewusster zu leben. Jede Nachricht von Krankheit und Tod geht immer sehr nah an mich ran, näher als mir gut tut!!

Dein Blog tut mir grad gut und ich werde mein Leben überdenken und versuchen es bewusst zu leben und mich nicht von der Angst leiten zu lassen. Finde ich super, wie bewusst du mit all dem umgehst. Das ist schon der erste und wichtigste Schritt, denn dadurch, dass du dich bewusst damit auseinandersetzt, wird dieses Thema zwangsläufig mit der Zeit immer mehr an Schrecken verlieren-.

Hallo, leide seit über 35 Jahren an Panikattacken verbunden mit Todesängsten. Viele der hier gemachten Weisheiten habe ich im Laufe der Jahre kennen gelernt. Meinen Besten habe ich erst vor ein paar Monaten gefunden: Vor mir war keine Zeit, nach mir wird keine seyn, mit mir gebiert sie sich, mit mir geht sie auch ein. Daniel Czepko von Reigersfeld — Und den halte ich hier für den Besten: Ich stelle fest, dass mit zunehmendem Alter dem Tod gegenüber eine Gelassenheit eintritt. Ob das ein Teil der Altersweisheit ist?

Zumindest, wenn man bewusst lebt. Denn dann hat man mit zunehmendem Alter gar keine andere Wahl, als sich mit dem nahenden Ende zu beschäftgen. Wenn man dies bewusst tut, wird man es auch irgendwann akzeptieren, weil einem keine andere Wahl bleibt.

Man erkennt einfach, dass man sowieso nichts dagegen tun kann und dass man leichter, freier und besser lebt, wenn man es so hinnimmt, wie es ist. Der Artikel ist wirklich super und macht genau das, was er soll. Es ist sicher für jeden Menschen schön zu hören, dass nicht nur sein Leben, sondern auch sein Tod von nutzen sein kann und auch für andere Menschen etwas Gutes bringt.

Die Idee find ich nicht schlecht aber um ehrlich zu sein hat es 0 geholfen. Der tot macht doch einem Angst weil man dann wie vor der Geburt einfach weg ist und nicht denken sprechen fühlen kann ….

Da interessieren mich doch nicht die Menschen die in 70 Jahren wegen mir jetzt Platz zum Leben haben… Und so ist es leider mit vielen deiner Punkte. Den tot kann man nicht aufhalten und ich bin mir sicher das wenn ich erstmal bin und nicht mal mehr denken kann. Das ich mich auf den tot freue. Aber jetzt mit Mitte 20 habe ich Mega Angst und das wird sich so schnell nicht ändern.

Natürlich wissen viele das, aber der Punkt ist ja, dass man meist nicht daran denkt, wenn man Angst hat. Die Liste soll dazu dienen, sich das in genau solchen Momenten in Erinnerung rufen zu können. Auch die recht egoistische Sichtweise, dass dich deine Gedanken und Gefühle mehr interessieren, als die der Menschen, die dir in 70 Jahren folgen werden, kann ich gut nachvollziehen.

Und genau diese Sichtweise ist es, die die Angst am Leben erhält. In diesem Artikel habe ich das genauer erläutert: Der Punkt ist, dass die Natur es für uns so eingerichtet hat, dass uns die Menschen, die uns folgen werden interessieren müssen.

Du scheinst eine Person zu sein, mit der man über dieses Thema in Ruhe reden kann, ohne sich schämen zu müssen: Ich hätte aber eine Frage zum Punkt Ist das deine Ansicht? Ich persönlich finde, dass wir mehr sind als ein biologischer Supercomputer, so wie es manche behaupten. Ich glaube zwar auch nicht an das, was in den Religionen beschrieben wird Himmel, Hölle. Aber ich glaube, dass wir etwas haben, was den Tod überlebt, denn von irgendwoher komme ich und werde irgendwann auch wo anders hingehen.

Das ist meine persönliche Ansicht. Mich würde auch deine Ansicht interessieren. Ob der Tod für dich das endgültige Ende ist oder nicht: Schämen muss sich hier und bei mir generell sowieso keiner. Flugzeughandbuch; ein anderer Name für: Luft-Treibstoff-Gemisch — wird durch Leanen Abmagern beeinflusst. Air Force Reserve Command. Amt für Flugsicherung der Bundeswehr. Air Force Special Operations Command. Aeronautical Fixed Telecommunication Network.

Attitude and Heading Reference System. Amerikanisches Institut für Luft- und Raumfahrt. Europäische Vereinigung gegen die schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs — siehe auch: National Transportation Safety Board. Luftfahrzeugannäherung siehe auch Near Miss.

Bereitschaftsstufe bei Luftnotfällen; siehe SAR. Ausweichflughafen für die Ausweichlandung. Flughöhe mit QNH-Einstellung — also ü. Ausweichflugplatz siehe auch Flughafen. Requirements der EASA bzw. Beschleunigen — er dreht auf Nord, Abbremsen — er dreht auf Süd. Aktive Lärmunterdrückung ; verstärkergeregelte Störgeräuschunterdrückung durch Phasenverschiebung, z. Austro Control Österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt. A Null — die Ziffer — nicht der Buchstabe o. Aircraft Owners and Pilots Association.

Vereinigung der Piloten von American Airlines. Abbreviated Precision Approach Path Indicator. Funkgestützte Bewegungslenkung von Luftfahrzeugen und Betriebsfahrzeugen durch die Flughafenbetriebsgesellschaften auf dem Vorfeld. Flugvorfeld, Abstellfläche, Vorfeld bzw. Hilfstriebwerk ; Hilfsaggregat; Stromhilfsaggregat; Hilfsturbine.

Streckung Tragfläche Seitenverhältnis an der Tragfläche. ARJ21 — ein chinesisches Regionalflugzeug. Höhenwind - und Temperaturvorhersage. Lufttransportgeschwader — LTG — z. Airport Surface Detection Equipment. Afrikanische Luftfahrtbehörde analog zu Eurocontrol. Fluggeschwindigkeit halten — Option am Autopiloten alternativ oft auch mit SPD für speed beschriftet. Antiblockiersystem analog dem ABS beim Auto. Höhe über dem Meeresspiegel. Abkürzung für Slot ID. Luftfahrtsicherheitsmeldeverfahren der NASA [1].

Actual Time of Arrival. Teilekatalog; Systematik für die einzelnen Komponenten eines Flugzeuges — oftmals Bestandteil der Teilenummern.

Air Traffic Control Association. Verband der österreichischen Flugsicherungsingenieure und -techniker. Actual time of departure. Automatic Terminal Information Service. Airline Transport Pilot License. Verkehrsflugzeugführerschein — höchste Pilotenlizenz. Strömungsabriss während der Anflugkurve Kurvenanflug in der militärischen Platzrunde.