ANNOdazumal

 


Die Forscher wollten auch wissen, welche Faktoren für eine erfolgreiche Adoption wichtig sind. Januar zugrunde gelegt worden sind. Auskunft an den und Unterrichtung des Betroffenen. Weil es mehr schaden als nutzen würde.

Was versteht man unter einer Haftpflichtversicherung?


Bau von erneuerbaren Energieprojekten mit finanzieller Beteiligung der Bürger: Das könnte durchaus ein paar Verschreckte in ihrem Stimmverhalten beeinflusst haben. Die FPÖ beschritt den Rechtsweg. Auf Bundesebene wird über ein vom Nationalrat bereits beschlossenes Gesetz oder die Absetzung des Bundespräsidenten abgestimmt. Bewirkt ein Gesetz die Gesamtänderung der Bundesverfassung , ist eine Volkabstimmung zwingend vorgeschrieben! Das Ergebnis einer Volksabstimmung ist bindend.

Bisher gab es zwei Volksabstimmungen. Die erste über die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf Bevölkerung war dagegen , die zweite über den Beitritt Österreichs zur EU , betraf eine Verfassungsänderung Bevölkerung stimmte dafür. Auf Bundesebene sind die eigenhändigen Unterschriften von mindestens Wird eine Initiative vom Volk abgelehnt, tritt automatisch der Gegenvorschlag des Parlaments in Kraft - sofern es einen gibt.

Auch politische Parteien bedienen sich des Instruments der Volksinitiative. Danach müssen die Initianten vor der Bundeskanzlei ihre Geldquellen offen legen. Die Bundeskanzlei hätte dann für die Veröffentlichung dieser Informationen zu sorgen.

Auf Bundesebene wurden im Zeitraum 1. Die Ergebnisse aller Abstimmungen seit sind im Internet unter www. Vor jeder Abstimmung erhalten die rund 5,2 Mio. Stimmberechtigten eine Broschüre mit Erklärungen zu den - teilweise komplexen - Vorlagen. Feber über die Volksinitiative Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten eingereicht am 3.

November Initiative gegen Kriegsmaterial-Exporte - gestartet von der G ruppe für eine S chweiz o hne A rmee Die Gegner sehen durch die Initiative die Einsatzbereitschaft der Armee gefährdet Abhängigkeit von ausländischen Produzenten , einen Innovationsstopp bei den inländischen Waffenherstellern und den drohenden Verlust von Arbeitsplätzen. Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung dieser Konvention oder bei der Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde einen Vorbehalt zu einzelnen Bestimmungen der Konvention anbringen, soweit ein zu dieser Zeit in seinem Hoheitsgebiet geltendes Gesetz mit der betreffenden Bestimmung nicht übereinstimmt.

Die Beschwerdeführer wären nur klageberechtigt, wenn 1. Franken wird künftig dem Luftverkehr gewidmet. Das Altersguthaben jedes Einzelnen muss daher für einen längeren Zeitraum reichen, was eine Reduktion der auszuzahlenden Rentenbeträge zu Folge hat. Gewerkschaften, linke Gruppierungen und Konsumentenorganisationen wenden sich gegen diese Rentenkürzung und haben das Referendum gegen die Regierungsvorlage gestartet. Gewerkschaften und linke Parteien haben dagegen erfolgreich das Referendum ergriffen.

Ja zum Gegenentwurf Ergebnis: Eigentümerinnen und Eigentümer von selbstgenutztem Wohnungseigentum haben ab Erreichen des Alters, ab dem die Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung einen Anspruch auf eine Altersrente vorsieht, das einmalige Wahlrecht, sich dafür zu entscheiden, dass die Eigennutzung des Wohnungseigentums am Wohnsitz nicht der Einkommenssteuer unterliegt. März über die Jugendmusikförderung annehmen?

Die Kantone sollen in der Bundesverfassung verpflichtet werden, die Ziele des Musikunterrichts an den Schulen zu harmonisieren. Das Volk soll über die Änderungen abstimmen. Impfgegner und andere Gruppen wollen es zu Fall bringen. Öffnungszeiten von Tankstellenshops Zwischen 1: Die Verfassung soll wie folgt geändert werden Auszug: Die Parlamentsvorlage enthält eine "Härtefallklausel", die den Richtern Abweichungen von dem bei gewissen Delikten zwingend vorgeschriebenen Landesverweis ermöglicht.

In den Text der Durchsetzungsinitiative hat die SVP weitere Delikte, die zwingend einen Landesverweis nach sich ziehen sollen, aufgenommen. Sie bildet in steuerlicher Hinsicht eine Wirtschaftsgemeinschaft. Sie darf gegenüber anderen Lebensformen nicht benachteiligt werden, namentlich nicht bei den Steuern und den Sozialversicherungen. Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert - Art. Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens 2.

Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.

Im Bereich der Grundversorgung strebt der Bund nicht nach Gewinn, verzichtet auf die Quersubventionierung anderer Verwaltungsbereiche und verfolgt keine fiskalischen Interessen. Die Grundsätze nach Abs. Drei Komitees Religiös motivierte Gruppen und Gentechnikgegner haben dagegen das Referendum ergriffen. Durch eine Verkürzung der Asylverfahren soll die Schweiz für Migranten ohne Asylgründe unattraktiv werden.

Bisher ist es nur die Hälfte. Sie fördern geschlossene Stoffkreisläufe und sorgen dafür, dass die wirtschaftlichen Tätigkeiten das Potenzial natürlicher Ressourcen nicht beeinträchtigen und die Umwelt möglichst wenig gefährden und belasten. Gemäss Bundesrat ist die Initiative "Grüne Wirtschaft" nicht umsetzbar. Zudem ist sie ein Freipass für neue Steuern und Verbote. November Atomausstiegs-Initiative - Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie Die Initiative will den Bau neuer Kernkraftwerke in der Schweiz verbieten und die Laufzeit der bestehenden Kernkraftwerke begrenzen.

Der Bund soll zudem dafür sorgen, dass weniger Energie verbraucht, die Energieeffizienz erhöht und erneuerbare Energien gefördert werden.

Franken bisher vier Mrd. Zur Sicherung dieser Mittel soll ein unbefristeter Fond in die Verfassung aufgenommen werden. Das sind "Sonderregelungen", die, nach Ansicht der Schweiz, im Gegensatz zu den bisherigen international akzeptiert sind. Das soll durch strengere Abgasnormen, Förderung energetischer Sanierungen, einen höheren Netzzuschlag für erneuerbare Energien und raschere Bewilligungsverfahren für Wind- und Solarparks erreicht werden.

März Initiative "Neue Finanzordnung " Da der Bund mit Ende seine wichtigsten Einnahmequellen - die Mehrwertsteuer und die direkte Bundessteuer beide befristet bis Sie wird auf Wertpapier und Devisentransaktionen und den gesamten restlichen Zahlungsverkehr eingehoben. Juni Geldspielgesetz Anpassungen an die aktuellen Gegebenheiten. Sportwetten, Lotterien und Glücksspiele sollen auch im Internet angeboten werden dürfen. Siehe weiter oben, Abstimmung vom Eine Konzession für Angebote im Internet erhält nur, wer auch ein physisches Kasino in der Schweiz betreibt.

Reine Online-Konzessionen sind nicht vorgesehen. Gibt eine Bank einem Unternehmen z. Kredit und schreibt den Betrag auf dem Konto des Unternehmens gut, erhöht das die Geldmenge um 1. Die Initiative will Geldschöpfung über Kredite verbieten. Banken dürfen nur noch Kredite vergeben, wenn diese durch Spareinlagen oder Nationalbankdarlehen voll gedeckt sind. Dazu sollen importierte Lebensmittel grundsätzlich Schweizer Standards erfüllen müssen. Weiters soll der Staat wie früher in die Preisbildung eingreifen, kleine Betriebe stärker schützen und den Bauern ein höheres Einkommen sichern.

November Selbstbestimmungs-Initiative Völkerrecht über dem nationalen Recht? Die Bundesverfassung soll im Konfliktfall dem Völkerrecht übergeordnet werden. Gegen Masseneinwanderung - eine Beschränkung des Ausländeranteils in der Schweiz bzw. Die Initiative sieht vor, dass Bauern, die ihren Tieren die Hörner belassen , mit einem Zuschlag bei den Direktzahlungen belohnt werden.

Seinen 19 Sammlern und Helfern hat er pro Unterschrift 1 Franken bezahlt. Sie haben insgesamt Ist die Mehrheit von Kantonen , deren Bürger für die Vorlage gestimmt haben.

Das Ergebnis der Volksabstimmung im Kanton wird als Standesstimme bezeichnet. Ein derartiger Wahlgang muss von einer bestimmten Zahl von Wahlberechtigten per Unterschrift beantragt werden. Bisher scheiterten alle Versuche von Abwahlen meist an der Mindestunterschriftenzahl, spätestens jedoch bei der Abstimmung. Damit müssen alle bisher geheim gehaltenen Vereinbarungen, die beim Teilverkauf der Berliner Wasserbetriebe an RWE und Veolia getroffen wurden, offen gelegt werden.

Deren Vorschlag für eine Schulreform wurde von den Bürgern deutlich abgelehnt. Die Organisatoren müssen ihr Begehren in einem Online-Register anmelden und Angaben zu Personen oder Unternehmen machen, welche das Begehren finanziell unterstützen. Ein erfolgreiches Bürgerbegehren benötigt mindestens 1.

Pro Abgeordneten sind Erklärungen zu sammeln. Daher sind in Deutschland Nach den Regeln des jeweiligen Staates werden die Unterschriften mittels Stichproben oder einzeln kontrolliert. Danach muss die Kommission innerhalb von vier Monaten auf die Initiative "reagieren".

Durch Ablehnung, einen Gesetzesvorschlag, oder irgendwie sonst. Sie muss ihre Entscheidung öffentlich begründen.

Frühester Termin für die Antragstellung eines Bürgerbegehren war der 1. Bis Oktober hatte die Kommission 17 Bürgerinitiativen registriert, davon hat sie 12 abgelehnt. Von den restlichen 5 war zu diesem Zeitpunkt keine abgeschlossen. Seit wurden 67 Bürgerinitiativen bei der Kommission eingereicht. April Right2Water 1,8 Mio. Unterzeichner One of Us gegen die Stammzellenforschung; 1,8 Mio.

Unterzeichner Stop Vivisection 1,3 Mio. Der erste Antrag - Titel: Meine Stimme gegen Atomkraft - wurde am 1. April bei der EU-Kommission eingereicht. Diese hatte bis Mai Zeit, die Konformität der neun im Begehren angeführten Forderungen, zu prüfen.

Das Volksbegehren konnte auf www. Statt der erforderlichen Million schaffte man nur Im Zeitraum bis inkl. Lediglich drei erreichten die notwendige Stimmenzahl: Abstimmung über den "Schutz der Familie".

Damit wollten die Initianten, welche mit Was darüber ist, das ist vom Übel. Sowohl auf Bundesebene als auch in den Bundesländern gibt es drei Instrumente der direkten Demokratie: Das Volksbegehren muss als Gesetzesantrag formuliert sein. März legte der Wien er Landtag den Bürgern vier Fragen vor. Das Ergebnis steht am Abend des 9. März keineswegs fest , denn die Gemeinde lässt den Abstimmungswilligen - hoffentlich nicht auch sich - "Gestaltungsspielraum".

Dies beinhaltet neben dem Bedecken von Schultern und Knien auch: Frauen sollten nicht in nur Moscheen, sondern auch in den Ostkirchen ein Kopftuch tragen. Laute Diskussionen und Gelächter sowie mit dem Finger auf Dinge zu zeigen, kann als unangebracht empfunden werden. Erkundigen Sie sich, ob fotografieren erlaubt ist. Betende und oft auch Frauen sollten nicht ungefragt abgelichtet werden. Mancherorts sind die Eingänge zum Beispiel von Moscheen oder orthodoxen Synagogen für Frauen und Männer getrennt, in einigen Ländern und an bestimmten Heiligtümern gibt es geschlechtsspezifische und religiöse Zutrittsbeschränkungen.

Während religiöser Riten ist besondere Rücksicht geboten. Ist der Zutritt für TouristInnen zur Gebetszeit nicht erlaubt, gilt dies zu respektieren. Erkundigen Sie sich rechtzeitig nach den jeweiligen Regeln vor Ort. Niemand erwartet, dass Sie als Besucher alle Regeln perfekt beherrschen, aber achten Sie darauf, dass Sie nicht stören.

Es kann sein, dass eine oder sogar mehrere Spenden, die verschiedene Bedeutungen haben, als Pflicht angesehen werden. Auch kann es üblich sein, Bettlern rund um das Heiligtum etwas Geld zu geben. Auch hier sollten Sie sich vor Ort informieren, was als angemessen gilt. Bedenken Sie, dass religiöse Gebäude kein Konsumgut, sondern heilige Stätten sind. Wenn Sie sich über die genauen Vorschriften im bereisten Land und deren Begründungen informieren, fördert dies das Verständnis für die andere Kultur.

Ein guter Reiseführer gibt einen Einblick in die andere Kultur und die jeweiligen Praktiken. Eine der grössten Errungenschaften der Neuzeit sind die Menschenrechte. Sie sind dazu da, die Würde des Menschen gegen Willkür von Staat und Unternehmen zu schützen, sie gelten für jede Person von Geburt an unabhängig von ihrer Herkunft. Zu den Menschenrechten gehört etwa das Recht, sich innerhalb seines Landes frei zu bewegen, sich niederzulassen und aus einem anderen Land zurückzukehren. Doch auch faire und gerechte Löhne und Arbeitsbedingungen sowie der Schutz von Mutterschaft und Familie sind hierin verbrieft, ebenso wie das Recht auf Wasser, auf eine gesunde Umwelt und auf eine selbstbestimmte Entwicklung.

Wenn in Südafrika ein Hotel seinen Angestellten ein Stück Land für den Anbau ihres Gemüses zur Verfügung stellt, sie weiterbildet, um ihnen eine Karriere zu ermöglichen und für sie und ihre Familien einen Gesundheitsdienst und eine Schule zur Verfügung stellt, engagiert es sich damit für die Menschenrechte. Wenn aber auf Bali die Hotels und Golfplätze so viel Wasser verbrauchen, dass den Reisbauern für die Bewässerung nichts übrigbleibt, verletzt die Tourismusbranche Menschenrechte.

Ebenso wenn in gewissen Destinationen in Mexiko der Kindersextourismus angeheizt wird. Desgleichen werden Menschenrechte missachtet, wenn in Hotels, Wäschereien, Agenturen für Porter und Guides sowie anderen touristischen Unternehmen die Angestellten unwürdig behandelt und mies entlöhnt werden. Auch die Menschenrechte der UrlauberInnen werden im Tourismus manchmal verletzt: Fälle von sexuellen Übergriffen auf reisende Frauen und Kinder häufen sich, immer wieder gibt es Berichte von Menschen mit Behinderung, denen der Transport verweigert wird.

Hauptverantwortlich für die Gewährung und Einhaltung der Menschenrechte sind die Regierungen. Unternehmen und jede einzelne Person müssen die Menschenrechte jedoch ebenso respektieren und Verantwortung übernehmen, wenn durch ihre Handlungen Menschenrechte verletzt wurden.

Wenn Reiseveranstalter Destinationen in Ländern mit Menschenrechtsverletzungen anbieten, müssen sie besonders Sorge tragen, dass sie sich nicht zu Komplizen machen und selber Menschenrechte verletzen, weil die betreffende Regierung die Bürger des Landes zu wenig schützt. Diese Sorgfaltspflicht wurde vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen definiert. Rund zwei Millionen Kinder sind jährlich weltweit von kommerzieller sexueller Ausbeutung betroffen.

Sex mit Minderjährigen ist nicht nur bei uns, sondern überall auf der Welt ein Verbrechen. Mädchen und Buben erleiden dadurch schwerwiegende gesundheitliche, psychische und soziale Schäden, an denen sie ihr Leben lang leiden.

Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen durch Prostitution, Pornografie und Kinderhandel heisst, die Menschenwürde von Kindern mit Füssen zu treten. Trotz Gesetzen, die sich dem Schutz der Kinder verpflichten, bleiben viele sexuelle Übergriffe an Minderjährigen in Feriendestinationen ungeahndet. Die Anonymität im fernen Land, mangelnde soziale Kontrolle und der kurze Aufenthalt am Ort des Verbrechens schützen die Täter und gefährden gleichzeitig die Kinder.

Kindersextourismus ist nicht unsichtbar. Oft findet er in aller Öffentlichkeit, in Hotels, Bars oder am Strand statt, aber niemand kümmert sich darum. Wenn Sie Zeugin oder Zeuge eines solchen Übergriffs werden, sammeln Sie all ihre Zivilcourage zusammen und schauen Sie hin und nicht weg.

Sie können dazu beitragen, dass die Kinder und ihre sexuelle Integrität in Zukunft besser geschützt werden. Auch eine entsprechende Meldestelle in Ihrem Heimatland geht einer solchen Meldung nach. Vielleicht haben Sie beobachtet, dass ein Tourist abends mit einem einheimischen Kind im Zimmer verschwunden ist oder in einer Bar nur mit lokalen Minderjährigen verkehrt.

Wenn es Hinweise dafür gibt, dass es sich beim mutmasslichen Täter um eine in der Schweiz, in Deutschland oder in Österreich wohnhafte Person handelt, sind Ihre Beobachtungen auch für die Behörden dieser Länder sehr wichtig.

Die zuständigen Behörden werden dann die erforderlichen Massnahmen einleiten. Die drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz schlossen sich im Jahr für eine länderübergreifende, koordinierte und visuell abgestimmte Kampagne im deutschsprachigen Raum zusammen. In dieser Kampagne engagieren sich Politik, Reisebranche und Zivilgesellschaft gemeinsam. Kooperationspartner sind neben den jeweiligen Familien-, Justiz und Wirtschaftsministerien aus den drei Ländern Nichtregierungsorganisationen sowie die Tourismusunternehmen, vertreten durch die nationalen Reiseverbände sowie grössere Branchenvertreter.

Damit zeigen Sie, dass Ihnen ein derartiges Engagement wichtig ist und Sie verantwortungsvoll reisen wollen. Projektbesuche werden immer beliebter. Im Regenwald, bei der Beobachtung von Walen oder im Schildkrötenzuchtgebiet lässt sich hautnah miterleben, wie Umweltfachleute bedrohte Tiere und Pflanzen schützen.

Wer mit eigenen Augen sieht, wie Kinder in Waisenhäusern betreut oder Schulen gebaut werden, kann die Arbeit karitativer Einrichtungen besser nachvollziehen. Entwicklungs- und Umweltorganisationen bieten solche Besuche an, weil sie den Reisenden neue Einsichten vermitteln und zur Sensibilisierung für die Anliegen der Entwicklungszusammenarbeit und des Umweltschutzes beitragen können.

Die Mitarbeitenden vieler Entwicklungsprojekte freuen sich über die Besuche und das Interesse aus dem Ausland. Andere dagegen fühlen sich in ihrer Alltagsarbeit gestört und haben keine Zeit, die Gäste zu betreuen. Manchmal werden sie im Vorfeld ungenügend über den kommenden Besuch informiert oder die Erwartungen der Reiseveranstalter und Geldgeber bezüglich Leistung und Abgeltung sind zu wenig transparent.

Auch die Motive der Besucherinnen und Besucher sind nicht immer klar. Zuweilen geht es ihnen auch um Kontrolle: Sie wollen wissen, was mit ihren Spendengeldern geschieht. So verständlich das Bedürfnis ist, so wenig ist es sinnvoll: Diese Kontrolle sollte man besser anerkannten und qualifizierten Überprüfungsstellen überlassen. Gewisse Vorzeige-Entwicklungsprojekte verzeichnen einen solchen Andrang von BesucherInnen, dass sie sich extra mit Unterkünften und anderen Infrastrukturausbauten einrichten müssen.

Einerseits bieten die Besuche also eine Chance für neue Einnahmequellen durch den Tourismus. Andererseits besteht das Risiko, dass lediglich mehr Belastung für die GastgeberInnen entsteht und falsche Hoffnungen geschürt werden.

Denn wo bisher weder die nötige Infrastruktur existiert, noch das Personal entsprechend ausgebildet ist, fällt es Projektmitarbeitenden schwer, Gäste adäquat zu betreuen und weitere Einnahmequellen wie den Verkauf von Souvenirs zu erschliessen.

Die Reise selbst wird auch nicht einfach dadurch sozialverträglich — und schon gar nicht umweltgerecht —, dass Entwicklungs- oder Umweltprojekte besucht werden. Der Besuch darf nicht zum Feigenblatt für ungehemmte Reiselust werden. Immer mehr Reisende möchten während ihrer Ferien Gutes tun. Wo früher Entwicklungs- oder Hilfsorganisationen, Naturschutzverbände oder Missionswerke selbst gezielt Freiwillige für Einsätze in ihren Projekten warben, konkurrieren sie heute immer öfter mit Reiseveranstaltern und gewerbsmässigen Vermittlungsagenturen um die Hilfswilligen.

Im Vordergrund steht dabei jedoch häufig das Geschäft und weniger die Arbeit, um die es in den Projekten geht. Das birgt verschiedene Gefahren: Oft fehlt es an einem gleichberechtigten Austausch mit der gastgebenden Bevölkerung darüber, was wirklich gebraucht wird und wer wie lange für welchen Zweck kommen darf. Gleichzeitig werden die sogenannten Voluntouristen nicht mehr so genau geprüft: Schliesslich sind sie ja die Kunden.

Schlimmstenfalls werden so Pädokriminelle in Kinderheime vermittelt oder schlecht vorbereitete und unerfahrene Freiwillige in gefährliche oder gar traumatisierende Situationen gebracht.

Viele derart vermittelte Einsätze nutzen daher weder den Freiwilligen noch dem Projekt. Den solche Freiwilligen-Einsätze sind ja nicht einfach Ferien: Da sollen sich etwa plötzlich unerfahrene Teenager aus dem Norden in komplexen, schwierigen Situationen in Entwicklungsländern bewähren, oft genug ohne entsprechende Vorbereitung.

Motivierte Freiwillige stellen sich etwa Arbeit mit Kindern vor, während vor Ort aber Hilfe in der Küche benötigt wird. Umgekehrt hoffen die Partner auf erfahrene Allrounder, die jedes Problem anpacken und lösen, stossen aber auf Schulabgänger, die vielleicht noch nie gearbeitet haben.

Beide Seiten unterschätzen zuweilen die für den Einsatz benötigten Kenntnisse und Qualifizierungen. Probleme entstehen zudem, wenn die Freiwilligen den Einheimischen Arbeitsplätze wegschnappen oder zumindest der Eindruck entsteht.

Das muss nicht sein. Natürlich gibt es auch gute Angebote, seriösen Vermittler und Reiseveranstalter. Wer das richtige Angebot finden will, muss kritisch sein und die richtigen Fragen stellen — zunächst an sich selbst:. Was kann und will ich für einen Einsatz leisten? Wie soll das Verhältnis zwischen Freizeit und Arbeitseinsatz aussehen? Wo möchte ich den Einsatz leisten? Danach geht es an die Prüfung der Angebote und Veranstalter.

Eine gute Vorlage bietet dazu die tourismuskritische Nichtregierungsorganisation Tourism Concern aus London mit ihren acht Qualitätsgrundsätzen:. Grundsätzlich gilt auch hier: Verträgliches Reisen bedeutet auch, die Umwelt zu schonen und in erster Linie das Wohl der gastgebenden Bevölkerung im Auge zu haben. Fragen sie beim Reiseveranstalter nach und holen Sie sich die Tipps dazu auf fairunterwegs. Sie haben ein super attraktives Ferienangebot in letzter Minute an Land gezogen.

Nun freuen Sie sich, auch weil Ihr Sitznachbar im Flugzeug für dasselbe Angebot vielleicht erheblich mehr hinblättern musste. Denn wer bis zum letzten Moment wartet, kann saftig profitieren. Dies git nicht unbedingt: Schnäppchenjäger kommen unter Umständen besser weg, wenn sie zeitig buchen und dabei von den Frühbucher-Rabatten der Reiseveranstalter profitieren. Last-Minute-Angebote können zudem Preisfallen sein, in denen viele Kosten nicht ordentlich ausgewiesen sind, die Sie unterwegs noch zusätzlich berappen müssen.

Dass in letzter Minute, kurz vor der Abreise, Reiseangebote verbilligt auf den Markt geworfen werden, hat mit der Funktionsweise des Tourismus zu tun: Viele Reiseanbieter planen sehr optimistisch. Was nicht verkauft wird — ein Sitz im Flugzeug oder ein Bett in einem Hotel — schlägt jedoch negativ zu Buche. Also verkaufen die Reiseanbieter ihre Plätze lieber unter Preis, als gar nicht. Oft stehen dabei auch Hoteliers unter Druck von Seiten der Reiseveranstalter, die gerade in Krisenzeiten mit den Anbietern in den Destinationen hart um die Preisnachlässe verhandeln.

Last-Minute-Angebote mögen kurzfristig Sinn machen und die Schnäppchenjäger freuen. Langfristig unterlaufen sie jedoch die Nachhaltigkeit, schliesslich werden Betten oder auch Flugsitze weit unter ihrem Gestehungspreis verschleudert. Da bleibt den Anbietern am Urlaubsort kein Geld mehr für dringend notwendige Massnahmen zur Erhaltung der Umwelt, wie Energiesparmassnahmen, Abfallbewirtschaftung oder für den Anschluss von Hotels an Kläranlagen, geschweige denn Mittel, um den Angestellten faire Arbeitsbedingungen zu gewähren.

Aber auch die Reiseveranstalter schneiden sich oft ins eigene Fleisch, schmilzt doch letztlich auch ihre Gewinnmarge.

Ihnen fehlen später die Gelder, die sie für die zeitgemässe, verantwortliche und faire Ausgestaltung Ihrer Reise aufwenden sollten. Einige Tour-Operators haben deshalb auch Frühbucherrabatte eingeführt, damit sie besser planen können und nicht in letzter Minute mit Anbietern vor Ort die Preise herunterfeilschen müssen.

Sicher ist, dass Billigangebote im Tourismus, insbesondere die Last-Minute-Schnäppchen, nur sehr beschränkte Serviceleistungen beinhalten. Oft genug führen sie zu Enttäuschungen und Reklamationen, wie der Ombudsmann der Schweizer Reisebranche bestätigt.

Fragen Sie deshalb beim Buchen von Schnäppchen und Billigangeboten immer nach, welche Leistungen Sie effektiv für diesen Preis erhalten. Fragen Sie dann gleich auch, welchen Anteil die GastgeberInnen eigentlich daran verdienen. Gerade Leute, die nicht viel verdienen, sind froh, wenn sie mit einem Pauschalbetrag die Kosten für die Ferien im Griff haben. Und viele sind froh, wenn ihnen die gesamte Urlaubsorganisation vom Reiseanbieter abgenommen wird. Doch die Rechnung geht nicht auf:. Für die Reisenden geht die Rechnung nicht auf, wenn der Veranstalter so knapp kalkuliert, dass die Resortbetreiber überall sparen müssen: Dies kann verdreckte Hotelzimmer, ungeniessbares Essen und unerwartete Nebenkosten zur Folge haben.

Unterbezahlte Angestellte schalten bei Klagen auf Durchzug. Ein All-inclusive-Resort ist eine abgeschottete Welt, so dass die Gäste ihr Reiseland kaum kennenlernen. Für die gebotene Folklore kostümieren sich bezahlte ArtistInnen, bei deren Shows der Spass- und Exotikfaktor wichtiger ist als die kulturelle Echtheit.

Das Gastland wird auf ein paar Klischees reduziert, was existierende Vorurteile bei den Gästen eher verstärkt als abbaut. Für die Angestellten, denn sie sollen möglichst wenig kosten: Von guten Löhnen, Festanstellungsverträgen mit Sozialleistungen, Aufstiegsmöglichkeiten und bezahlten Weiterbildungen können sie in der Regel nur träumen. Die Realität besteht allzu oft aus Stundenverträgen, einer Anhäufung unbezahlter Überstunden, null Sicherheit und Löhnen, die zu nichts hinreichen.

Dabei sollen sie noch dauerlächeln und gut drauf sein bis spät in die Nacht. Die lokalen Unternehmen werden nicht eingerechnet: All-inclusive-Resorts ziehen jedoch den Grossteil des Gästeaufkommens ab und trocknen so das Geschäft der Kleinbetriebe aus. Denn weshalb sollen die All-inclusive-Gäste dort noch Geld ausgeben? Sie haben ja schon für alles bezahlt. Die Lokalbevölkerung hat sowieso nichts zu melden: Eigentlich erhofft sie sich Jobs, Einkommen und gute neue Infrastruktur.

Doch von den teuren Infrastrukturprojekten wie Flughäfen und Zufahrtsstrassen, Wasserpumpen und Stromleitungen, die mit ihren Steuergeldern erstellt werden, profitiert sie oft wenig. Manchmal leiden die AnwohnerInnen sogar unter häufigeren Wasser- oder Stromausfällen, weil zuviel zum Resort und zu wenig zu den Normalverbrauchern geleitet wird.

All-inclusive-Resorts, die sich nicht bewusst für Lokalprodukte entscheiden, importieren Baumaterialien, Einrichtungsgegenstände und Nahrungsmittel von irgendwoher. Ihre Gewinne werden nicht in neue Betriebe im Land investiert, sondern werden in der Regel vom Unternehmen zum überwiegenden Teil ausser Landes gebracht. Auch die Natur hat das Nachsehen: An und für sich dürften All-inclusive-Resorts pro Gast und Übernachtung der Umwelt nicht mehr schaden als jede andere Unterbringung.

Doch in der Regel stecken hinter solchen Resorts Investoren mit viel Geld, das sie in üppige Anlagen investieren, die hohe Profite erzielen sollen: Je mehr Pools, Grünflächen, Golfplätze und umbebaggerte und planierte Strände, desto besser verkauft sich das Resort, je tiefer die Unterhaltskosten gedrückt werden, desto mehr Profit und desto schlechter für die Natur. Laute Parties stressen Vögel und Meeresschildkröten. Die Chemikalien für Pools und Golfplätze, das Abwasser und die Abfälle landen häufig in der Natur, statt fachgerecht entsorgt zu werden.

Das All-inclusive-Setting lädt verleitet Gäste dazu mehr zu konsumieren, als sie dies im normalen Hotel tun würden. Das kostet den Wirt nicht viel, aber verbraucht noch mehr Ressourcen und generiert Abfallberge.

Es gibt All-inclusive-Resorts, die sich für einen besseren Sozial- und Umweltausweis engagieren. Fragen sie kritisch nach und buchen Sie ein Resort, das eine entsprechende Unternehmensverantwortung transparent ausweist. Dokumentieren Sie, wenn das Angebot nicht der Ausschreibung entspricht, und reklamieren Sie sofort. Plastikmüll, der die Strände und die Unterwasserwelt verschandelt — das wünscht sich kein Feriengast.

Auch die Regierungen verschiedener Länder haben genug von solchen Müllhalden. Bangladesh, China, Ruanda und Sansibar haben den Verkauf oder die Abgabe von Plastiktüten im Einzelhandel bereits verboten, Irland hat sie mit einer Steuer belegt, weitere Länder und Orte — darunter der Kanton Jura in der Schweiz — sind dabei, ähnliche Gesetze zu entwerfen. Zwar verpacken solche Tüten unsere Einkäufe geschmacksneutral, wasser- und luftdicht, aber nach durchschnittlich nur 10 bis 25 Minuten Nutzungszeit landen sie im Schrank oder gleich im Müll.

Doch weltweit landet ein Grossteil der vier bis fünf Billiarden Plastiksäcke, die gemäss Worldwatch jährlich produziert werden, in der Umwelt. Dort bleiben sie eine Weile liegen, verstopfen Kanäle und verschandeln Landschaften — bis sie irgendwann in den Ozeanen landen. Schon heute kreisen dort in langsamen Strudeln Millionen Tonnen Zivilisationsmüll, der allmählich zu feinsten Partikeln zermahlen auf den Boden des Ozeans sinkt, wo er alles Leben unter sich begräbt.

Problematisch sind auch Kunststoffbehälter für Getränke und anderes: Zum einen gehen sie häufig den gleichen Weg wie die Plastiktüten und landen ebenfalls in den Ozean-Strudeln. Zum andern geben viele Kunststoffe — besonders unter Wärmeeinfluss — hormonähnliche Stoffe ab.

Diese beeinflussen die sexuelle sowie neurologische Entwicklung von Lebewesen und können so ihre Fruchtbarkeit schädigen. Batterien giftige Schwermetalle , Plastikflaschen oder Alu-Dosen sollten vermieden werden. Beanstanden Sie im Hotel kleine Portionsverpackungen und Einwegdosen. Viele Hotels geben gefiltertes und abgekochtes Wasser kostenlos ab. Importierte Produkte hinterlassen mehr Abfall und ihr Transport belastet die Umwelt zusätzlich. Ökobilanzen bewerten die Umweltbelastung eines Produkts, Prozesses oder einer Aktivität und schaffen so Vergleichswerte.

Leider wird die Anwendbarkeit und der Vergleich der Daten dadurch erschwert, dass es bisher keine international vereinheitlichte Berechnungs- und Bewertungsmethode gibt. Sinnvolle Ökobilanzen erlauben klare Aussagen. Zug oder Flug von Zürich nach Paris verglichen werden. Diese Ökobilanz nennt sich Transportenergiebilanz und ist eine nützliche Entscheidungshilfe für Reisende, die zwischen mehr oder weniger umweltschädigenden Transportmitteln wählen wollen.

Sinnvoll sind auch Ökobilanzen einzelner Unterkünfte. Diese können ihre Umweltwirkung zum Beispiel als ökologischen Fussabdruck darstellen.

Damit weisen sie gegenüber den Reisenden aus, wie viel Erdfläche nötig wäre, um die Leistungen des Hotels zu erbringen. Je kleiner der Fussabdruck, desto umweltfreundlicher ist die Unterkunft. Ökobilanzen von ganzen Reisen sind jedoch unsinnig. Denn bei der Berechnung werden die Grundregeln zum Erstellen aussagekräftiger Ökobilanzen verletzt. Hierzu gehören eine klare Eingrenzung dessen, was geprüft wird, und der Grundsatz, dass Gleiches mit Gleichem verglichen werden sollte.

Beim Vergleich etwa einer Kreuzfahrt mit einer Flugreise in die Karibik werden diese Grenzen überstrapaziert. Im Gegensatz zur Flugreise ist beispielsweise bei der Kreuzfahrt die Unterkunft schon dabei. Eine Kreuzfahrt kann für die Umwelt sehr unterschiedliche Belastungen aufweisen, je nachdem welches Schiffsmodell zum Einsatz kommt, was den Gästen auf dem Schiff geboten wird, was mit Wasser und Abfall geschieht, wie oft das Schiff anlegt usw.

Vollends unsinnig werden Ökobilanzvergleiche bei ganzen Ferienpaketen. Da wird die Ökobilanz zu einem Mischwert von Hunderten von Durchschnittswerten, womit jegliche Aussagekraft und Glaubwürdigkeit verloren geht. Während also Transportenergiebilanzen und Fussabdrücke gute Entscheidungshilfen bei der Wahl des Transportmittels und der Unterkunft bieten, muss, wer fair unterwegs sein will, immer noch genauer nachfragen.

Was sind die Kosten und was ist der Nutzen für die lokale Bevölkerung? Wo wurden für touristische Infrastruktur natürliche Ressourcen unwiederbringlich zerstört? Sind die Ernährungssicherheit und die Wasserversorgung der lokalen Bevölkerung gewährleistet? Kein Tourismuszweig wächst seit Jahren so konstant wie die Kreuzfahrtbranche. Laut Naturschutzbund Deutschland besteht die globale Kreuzfahrtschiffflotte aus etwa Schiffen. Bis sollen weitere 35 hinzukommen. Besonders grosse Kreuzfahrtdampfer wie z.

Die Schiffe sind bestens ausgerüstet mit Wellness-, Schwimm- und Sportbereichen, zahlreichen Restaurants und Unterhaltungsstätten wie Kino, Theater, Ball- und Kasinosälen, Eislauf- und Golfplätzen, Fahrstühlen, Klimaanlagen sowie der dazu notwendigen Energieversorgung. Für die Umwelt ist der Kreuzfahrttourismus aus verschiedenen Gründen problematisch. So ist der CO2-Fussabdruck d. Als "Kleinstädte" verursachen Kreuzfahrtschiffe riesige Mengen an Schadstoffen.

Ein grosser Teil davon wird im Ozean entsorgt oder in die Luft geblasen, mit verheerenden Folgen für die marinen Ökosysteme und die Gesundheit unserer Ozeane. Rund siebzig Prozent aller Beschäftigten auf Kreuzfahrtschiffen arbeiten im schlecht bezahlten Hotel- und Restaurantbereich. Die Verträge sind meist auf vier bis sechs Monate befristet. Die Angestellten arbeiten sieben Tage pro Woche mit nur kurzen Ruhezeiten.

Wie aufreibend das ist, ahnen die wenigsten bei ihrer Anstellung. Die Arbeit beginnt meist morgens um halb sieben, und je nachdem ob Abendveranstaltungen auf dem Programm stehen, kann der Arbeitstag gut bis zwei oder drei Uhr nachts dauern.

Am nächsten Tag geht es von vorn los. Überstunden werden normalerweise nicht abgegolten. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Kulturkreisen teilen sich engste Kabinen ohne Privatsphäre. Das monatliche Grundgehalt beläuft sich meist auf wenige hundert US-Dollar. Trinkgelder machen teilweise bis zu drei Viertel des Lohnes aus, doch diese gibt es sowieso nur in gewissen Bereichen des Restaurants, wo die besten Plätze von mafiösen Gangs kontrolliert werden.

Sobald die Beschäftigten den Mannschaftsbereich verlassen, sind sie im Dienst, müssen immer lächeln und sich um das Wohl der Passagiere kümmern, die sie mit Fragen und Wünschen überhäufen. Chronischer Schlafmangel oder Depressionen werden im Alkohol ertränkt, der von manchen Reedereien bewusst grosszügig ausgeschenkt wird.

Es braucht dringend politische Regulierungen der Internationalen Maritime Organisation IMO, um die Schadstoffemissionen zu begrenzen und die nötigen Anreize zu schaffen, damit die Reedereien die technischen Möglichkeiten nutzen und ihre Ökobilanz verbessern. Als Reisende können Sie den Druck erhöhen, indem Sie nachfragen. Wird Ihr Kreuzschiff mit hochwertigem Kraftstoff betrieben und sind Russpartikelfilter installiert? Wie werden Abfall und Abwasser entsorgt?

Wie sind die Anstellungsbedingungen der Mitarbeitenden und wie sind sie untergebracht? Besonders in den Ländern des Südens ist Wassermangel ein gravierendes Problem. Der Tourismus verschärft diese Situation. In Tunesien wird kostbares Wasser für Golfplätze, am Roten Meer für künstliche Grünanlagen verwendet, während die Einheimischen kaum ihre Felder und Gärten bewässern können.

Wasser sparen heisst also gleichzeitig auch Strom sparen. Elektrizität ist in vielen Ferienländern teuer und kann nur mit fossilen Brennstoffen produziert werden, was wiederum zu überhöhtem CO 2 -Ausstoss führt.

Vielerorts ist auch die Energieversorgung nicht rund um die Uhr gewährleistet. Bei überhöhtem Verbrauch kann es vorkommen, dass der einheimischen Bevölkerung der Strom abgestellt wird. Daher ist Strom sparen unterwegs noch wichtiger als zuhause.

Sparen fängt schon beim Buchen an. Ein Hotel mit drei Pools und eigenem Golfplatz braucht viel mehr Wasser als eines, das beispielsweise einen Gemeinschaftspool mit anderen Hotels unterhält. Wasser sparen unterwegs ist einfach. Das spart übrigens auch zuhause Wasser. Sinnvoll ist es zudem, die Handtücher nicht jeden Tag waschen zu lassen, sondern nur dann, wenn es wirklich notwendig ist. Bei Unterhaltsmängeln wie tropfenden Wasserhähnen empfiehlt es sich, dies sofort der Hotelrezeption zu melden.

Tropfende Wasserhähne können bis zu 90 Liter Wasser pro Woche verbrauchen. Um Strom zu sparen, braucht es oft nur wenige Handgriffe: Licht löschen beim Verlassen des Hotelzimmers, Klimaanlage ausschalten, auf jeden Fall bei längerer Abwesenheit, nicht gebrauchte Kühlschränke ausstecken.

Ladegeräte bei Nichtgebrauch aus der Steckdose nehmen, nicht benötigte Geräte wie Fernseher auf Stand-by ausstecken. Wer seine Grünanlage mit Gebrauchtwasser bewässert, spart Trinkwasser.

Bis zu 20 Prozent Treibstoff spart, wer sich beim Autofahren an den "eco-drive"-Fahrstil hält. Das heisst, immer im höchstmöglichsten Gang fahren, spät herunterschalten und ohne Gas anfahren. Der Tourismus trägt erheblich zur Klimaerwärmung bei.

Berücksichtigt man noch andere Treibhausgase, wächst der Anteil des Tourismus am menschengemachten Klimawandel gar auf 12,5 Prozent. Der Löwenanteil der tourismusbedingten Emissionen — rund drei Viertel — stammt aus dem Flug- und Autoverkehr. Die Beherbergung steuert rund ein Fünftel bei. Heute sind die fossilen Brennstoffe unser wichtigster Energielieferant zur Herstellung und Entsorgung sowie zum Transport der Güter, die wir täglich konsumieren. Durch die Nutzung fossiler Brennstoffe setzen wir riesige CO 2 -Mengen sowie weitere Abgase frei, die als sogenannte Treibhausgase das Klima aufheizen.

Inzwischen ist der Temperaturanstieg aufgrund des vom Menschen verursachten CO 2 -Ausstosses alarmierend.

In den Alpen schmelzen die Gletscher wie die Eismassen in den Polargebieten, was den Anstieg des Meeresspiegels bewirkt. Erste Inseln sind bereits versunken. Unwetter, Taifune und Hurrikane häufen sich und bringen Überschwemmungen sowie Erdrutsche mit sich. Viele sind gezwungen, als Umweltflüchtlinge ihre Heimat zu verlassen. Aufstrebende Schwellenländer, insbesondere die bevölkerungsreichen Nationen China und Indien, benötigen immer mehr Energie. Es gilt, sofort und konsequent Energie zu sparen sowie alternative Energiequellen zu fördern.

Die Klimaerwärmung bedroht inzwischen direkt beliebte Reisedestinationen wie die Malediven und andere Inselgruppen, die nur knapp über dem allmählich ansteigenden Meeresspiegel liegen.

Korallenriffe bleichen aus und ganze Küstenstriche erodieren. Viele Inselstaaten sind stark von den Einkünften aus dem Tourismus abhängig. Wenden sich die Reisenden aufgrund von Umweltschäden einer Insel nicht mehr zu, bleibt die Bevölkerung allein den Schäden ausgeliefert und trägt deren Kosten. Wohl ist Klimaschutz auch in der Tourismusbranche inzwischen ein Thema. Wegen des steten Wachstums der Tourismus- und Flugindustrie nehmen die Emissionen jedoch weiterhin zu.

Es braucht dringend verbindliche Reduktionsziele für die gesamte Branche unter Einbezug des Flugverkehrs. Wenn Sie beispielsweise fliegen, können Sie mit einem Geldbeitrag dafür sorgen, dass die gleiche Menge an CO 2 , die bei der Verbrennung des Kerosins auf Ihrem Flug entsteht, an einem anderen Ort eingespart wird. Die Anbieter von Klimakompensationslösungen investieren dazu in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte, die keine Treibhausgase verursachen oder die deren Ausstoss reduzieren.

Dieser kann je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen. Seriöse Anbieter wie myclimate. Immer mehr fortschrittliche Hotels, aber auch sportliche oder kulturelle Events kompensieren heute ihren CO 2 -Ausstoss freiwillig. Wer heute freiwillig seinen CO 2 -Ausstoss kompensiert, zeigt Verantwortung gegenüber dem globalen Klima. Doch der weltweit übermässige Ausstoss an CO 2 mit seinen gravierenden Folgen fürs Klima kann nicht mit freiwilligen Kompensationszahlungen allein beglichen werden.

Es braucht klare politische Lösungen, in erster Linie zur Vermeidung von weiteren Treibhausgasen. Stehen Sie mit uns dafür ein. Viele Menschen träumen davon, mit Delfinen zu schwimmen. Zahlreiche Delfinarien werben entsprechend mit dem direkten Kontakt zu dieser Untergattung der Walfische: Oder sie werden für therapeutische Zwecke missbraucht, um Menschen mit psychischen Erkrankungen und Entwicklungsstörungen zu heilen Delfintherapie.

Vor allem die enorme Nachfrage nach direkten Begegnungen mit Delfinen in Schwimm- und Streichelprogrammen hat das Geschäft mit den Gefangenen zu einer Goldgrube gemacht. Der Wert eines gefangenen Orcas wird gar auf über fünf Millionen Dollar geschätzt. Kein Wunder, dass der Handel mit den Meeressäugern blüht: Delfine werden von Zoos, Delfinarien weltweit sind etwa Delfinarien registriert, rund 60 davon in Europa und anderen Vergnügungsparks nachgefragt — ein verhängnisvoller Trend.

Auch aus der häufig kritisierten japanischen Treibjagd gelangen Tümmler in die Delfinarien. Geburten in Gefangenschaft sind eher selten, zudem werden unfreie Tiere durchschnittlich nur drei bis vier Jahre alt, während ein frei lebender Delfin bis zu 40 Jahre alt werden kann. In seiner natürlichen Umgebung schwimmt der Meeressäuger täglich bis zu hundert Kilometer und taucht mehrere hundert Meter tief.

Schon auf dem offenen Meer kann der Kontakt mit Menschen Stress für die Delfine bedeuten, wie britische Wissenschaftler feststellten. In Anwesenheit von Menschen kümmern sie sich weniger um ihren Nachwuchs, vernachlässigen die Jagd und wirken unruhig. Verschärft wird die Situation durch Versuche, die Tiere zu berühren. Bei aufdringlichen Beobachtungstouren verbrauchen Delfine viel Energie, um vor den Besucherbooten zu fliehen. In Gefangenschaft ist ihnen selbst diese Möglichkeit verwehrt. Die Becken der Delfinarien sind klein und oft überfüllt, die Tiere leiden.

Der Dauerstress führt dazu, dass die Tiere aggressiv werden und früh sterben. Korallenriffe sind wie kaum ein anderes Ökosystem unmittelbar von Klimaerwärmung und Kohlendioxidausstoss betroffen.

In den letzten 30 Jahren ist die Fläche der tropischen Korallenriffe um über ein Drittel zurückgegangen. Ein weiteres Drittel ist heute akut gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Bis ins Jahr droht der Verlust von 60 Prozent der weltweiten Korallenriffe. Bereits eine minimale Erwärmung der durchschnittlichen Wassertemperatur kann das symbiotische Zusammenleben der zahlreichen Lebewesen im Riff empfindlich stören: Korallenstöcke bleichen aus, werden anfällig für Parasiten — etwa artfremde Seesterne oder Algen, die sie auslaugen — und sterben ab.

Eine weitere riffschädigende Auswirkung der Klimaerwärmung geht vom CO2 selber aus. Die Weltmeere nehmen einen Teil des Treibhausgases der Erdatmosphäre auf, täglich schätzungsweise 22 Millionen Tonnen. Mit seinem stetigen Anstieg löst sich immer mehr CO2 im Wasser und wird — wie wir es vom Mineralwasser kennen — zu Kohlensäure. Diese löst wiederum Kalk auf und ist daher pures Gift für kalkhaltige Organismen wie Korallen, Muscheln, Meeresschnecken und manche Plankton- und Algenarten.

Neben der Klimaerwärmung setzen Naturereignisse wie Tsunamis und Wirbelstürme — ihrerseits Folgen des Klimawandels — den Riffen zu, ebenso wie die intensive touristische Entwicklung inklusive Tauchtourismus, die Wasserverschmutzung, der Fischfang mit Schleppnetzen und Dynamit sowie Ölkatastrophen.

Korallenriffe sichern heute den Lebensunterhalt von mindestens Millionen Menschen. Sie schützen den Küstenraum als Wellenbrecher vor Erosion und Sturmschäden. Flachen die Riffe ab, leiden die Küsten vermehrt unter den Folgen von Naturkatastrophen. Als natürliche Quelle für Nahrungsmittel versorgen sie die lokale Bevölkerung mit Fisch und Meeresfrüchten. Doch gerät das sensible Ökosystem eines Korallenriffs aus dem Gleichgewicht, verringert sich die Artenvielfalt und damit der Fischreichtum.

Die Nahrungsgrundlage ganzer Regionen wird gefährdet. Nicht zuletzt schadet diese Entwicklung auch dem Tourismus. Korallenriffe wachsen sehr langsam — manche Arten brauchen 50 Jahre für einen 25 Zentimeter langen Korallenast. Während bereits zwölf Prozent der globalen Landmasse unter Naturschutz stehen, sind bisher weniger als ein Prozent der Ozeane geschützt. Ich bin mir bewusst, dass meine Reisen auch ein Geschäft für die Lokalbevölkerung sein muss.

Ich gehe nicht ins Hilton, sondern fördere die lokale Es wird immer offensichtlicher, dass Tourismusunternehmen Sozial- und Umweltstandards einhalten und dafür sorgen müssen, dass dies auch ihre Partner Ich habe den Eindruck, dass hier in der Öffentlichkeit und in den Medien die Botschaft angekommen ist, dass man sich Gedanken machen soll, wie man Beim internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung wird der Eindruck erweckt, es gehe um Bewusstseinsbildung für nachhaltigen Die Qualität von Tourismusangeboten muss heute vermehrt an Nachhaltigkeitskriterien gemessen werden.

Dabei sollten Faktoren wie die Arbeitsbedingungen Der Tourismus; völkerverbindend und weltweit wichtiger Arbeitgeber. Doch auch eine Gratwanderung - die Verantwortung von uns Touristikern und jedem Ich war überrascht, wie viel fairunterwegs. Ich hatte zum Beispiel nicht gewusst, dass es so viele Informationen zu Es ist eine gute Idee, den Fokus auf das Thema Reisen, Entwicklung und Nachhaltigkeit zu legen und aufzuzeigen, was der einzelne Reisende beitragen Weitere Stimmen zu Fair unterwegs.

Fair unterwegs, was heisst das? Fair unterwegs sein heisst: Menschen mit Respekt begegnen und Lebensräume achten. Was Sie bei uns nicht finden. Fair unterwegs mit fünf Faustregeln im Handgepäck.

Respekt vor der Umwelt. Vielen Dank für Ihre Spende. Vom Wissen zum Handeln. Wie fair sind Sie unterwegs? Augen auf beim Ferienkauf.

Diese Postkarten können Sie bei uns bestellen. Es lebt von Ihrer Unterstützung. Was heisst fair reisen? Was ist Fairer Handel? Wie sorge ich dafür, dass die Einheimischen von Was sind die Prinzipien des Fairen Handels? Fair-Trade-Siegel stehen für folgende Standards: Eine gewachsene Vertrauensbasis zwischen den HandelspartnerInnen ist die Basis für eine stetige Verbesserung der Arbeitsbedingungen und langfristige Investitionen sowie deren Amortisierung.

Zwischenhandel wird möglichst vermieden. Gleichzeitig muss für alle AkteurInnen nachvollziehbar sein, wer wofür wieviel erhält. Was bringt der faire Handel? Was sind die Perspektiven des Fairen Handels? Fair Trade Tourismus nimmt Fahrt auf Welche Tourismuslabels zur Nachhaltigkeit sind empfehlenswert?

Der Labeldschungel Gütesiegel, neudeutsch Labels genannt, in Form grüner Blätter, leuchtender Sonnen, blauer Fahnen oder fröhlicher Schildkröten stehen für alles Mögliche: Woran erkenne ich ein gutes Label? Wie sind gute Labels zu finden? Wegweiser Vier tourismuskritische Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten mit ihrem gemeinsam herausgegebenen "Wegweiser durch den Labeldschungel" eine willkommene Orientierungshilfe.

Das Portal DestiNet zeigt auf einen Blick engagierte Organisationen im Nachhaltigkeitsbereich sowie Tourismusbetriebe, Anbieter und Destinationen, die mit einem Gütesiegel ausgezeichnet sind. Auf dem DestiNet Atlas werden mehr als Nachhaltigkeitslabels im weltweiten Tourismus vorgestellt. Nutzen für die gastgebende Bevölkerung. Wann und wo ist Trinkgeld angebracht? Erkundigen Sie sich nach den üblichen Summen Während die Höhe des Lohnes von Angestellten im US-amerikanischen Gastgewerbe massiv vom Trinkgeld abhängt, ist an vielen anderen Orten der Welt der kleine Obolus eher eine freiwillige Angelegenheit und in gewissen Regionen gar unüblich.

Ausdruck ungerechter Arbeitsbedingungen Studien haben zudem gezeigt, dass die Höhe der Gabe weniger von der Qualität des Services als von der Freundlichkeit und Attraktivität des Personals sowie der Geberlaune des Kunden abhängt. Setzen Sie sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Angestellten im Gastgewerbe ein Statt sich also zu ärgern, werden Sie besser aktiv und setzen sich für die Durchsetzung gerechter Arbeitsbedingungen und fairer Löhne ein.

Weitere fairunterwegs-Beiträge zum Thema Aktiv werden Tipps: Tourismus und Arbeitsbedingungen November Fair unterwegs mit Fair unterwegs mit Massimo Frattini, Was kann ich als Souvenir mit nach Hause nehmen?

Markenschutz Gefälschte Produkte schaden der Wirtschaft und gefährden Arbeitsplätze. Informationen über Kulturgütertransfer Bundesamt für Veterinärwesen: Download des Merkblatts "Türkeireisen und Teppichkauf". Was macht der Tauchtourismus mit den Korallen? November Aktiv werden Tipps: Tourismus und Artenschutz Tourismus mit lokalen Produkten Wie geht man im Alltag und auf Reisen mit Bettelnden um? Wegschauen ist keine Lösung und deshalb falsch.

Dem Gegenüber mit Respekt und auf Augenhöhe begegnen. Lieber direkt nachfragen und Interesse zeigen, als achtlos vorbeigehen. Auf Reisen Dasselbe gilt auch im Ausland. Kinder Besonders schwierig ist der Umgang mit bettelnden Kindern. Aktiv werden Damit kein Kind zum Betteln gezwungen ist, bedarf es grösserer Anstrengungen, die auf lokaler und internationaler Ebene ernsthaften politischen Willen zur Armutsbekämpfung und zum Schutz der Menschenrechte voraussetzen, den Sie als Reisende schon bei der Buchung mit beeinflussen können: Weitere fairunterwegs-Beiträge zum Thema News: Juni Aktiv werden Tipps: Tourismus und Begegnungen mit der Bevölkerung des Wie sorge ich dafür, dass die Einheimischen von meinem Besuch profitieren?

Lohnt sich die Schnäppchenjagd bei Was ist vom sogenannten Armentourismus zu halten? Was ist falsch an billigen All-inclusive- und An welche Regeln halte ich mich beim Fotografieren? Kinder brauchen besonderen Schutz Der Kinderschutz, der in unserem Kulturraum gilt, sollten Sie auch den Kindern auf ihren Reisen gewähren: Schonender Umgang mit Tieren, Pflanzen und Lebensräumen Tiere und Naturszenerien sollten Sie nur dann fotografieren, wenn Sie dabei nichts zerstören, Tiere und Pflanze keiner Gefahr aussetzen oder ihnen Stress verursachen: Wie gestalte ich Begegnungen im Gastland für alle März Aktiv werden Tipps: Folgende Merkmale zeichnen seriöse Touren aus: Ausflug zu den Armen: Wie gestalte ich Begegnungen im Gastland für alle Seiten angenehm?

Wie vermeide ich Fettnäpfchen? Informieren Sie sich über die Kultur, in die Sie sich hineinbegeben. Machen Sie sich Ihren eigenen kulturellen Hintergrund bewusst. Schlüpfen Sie in die Haut der anderen Sie gehören zu den fünf bis acht Prozent der Privilegierten dieser Welt, die sich Auslandferien leisten und sich von neuen Eindrücken inspirieren lassen können.

Seien Sie offen, aber nicht naiv: An welche Regeln halte ich mich beim Worauf muss ich beim Besuch von Heiligtümern Worauf muss ich beim Besuch von Heiligtümern achten? Was gehen uns als Reisende die Menschenrechte an? Interessieren Sie sich dafür, wie es um die Menschenrechte in der Reisedestination und im Tourismus steht.

Wählen Sie Reiseveranstalter und Hotels, welche sich für Menschenrechte engagieren und wagen Sie es auch kritische Fragen zu stellen: