Was ist die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)?

 

Die Bedeutung der Gewinn- und Verlustrechnung für Unternehmen Die GuV ist für Unternehmen Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses gemäß § III HGB. .

Eine Gewinn- und Verlustrechnung ist einer der wichtigsten Finanzberichte, die ein Eigentümer verwenden sollte.

Debitoor Lexikon

Die Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung gelten wie für die Bilanz analog auch für die Gewinn- und Verlustrechnung. Aus dem Grundsatz der Klarheit und Übersichtlichkeit folgt für die Erfolgsrechnung zwingend, dass Aufwendungen und Erträge unsal- diert auszuweisen sind (Bruttoprinzip, § Abs. 2 HGB).

Zwar beginnen beide GuV mit den Umsatzerlösen und enden mit dem Jahresüberschuss , gelangen jedoch auf unterschiedlichen Wegen ans Ziel — wie die folgenden Auflistungen verdeutlichen. Wichtiges Instrument für jeden Kapitalanleger Die Portfolioanalyse für Immobilien, auch bei der Investition in Betongold darf der Überblick nicht verloren gehen.

Zusammenfassend kann die Gewinn- und Verlustrechnung also zweierlei aufgebaut sein, sollte aber sowohl im Rahmen des Umsatzkosten- als auch des Gesamtkostenverfahrens zum selben Ergebnis bzw.

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

Startseite Finanzen Ökonomie Unternehmen aufgepasst: So sieht der Aufbau der Gewinn- und Verlustrechnung aus. Ökonomie - David Gerginov. Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren im Überblick Das Gesamtkostenverfahren GKV und das Umsatzkostenverfahren UKV unterscheiden sich hauptsächlich darin, wie sie die einzelnen Kosten gruppieren und kommen daher zu unterschiedlichen Zwischenergebnissen.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Aufgabe der GuV ist es, neben der Höhe des Gewinns bzw. Verlust es auch dessen Quellen und Struktur aufzuzeigen. Aus der Erfassung und Aufrechnung von Erträgen und Aufwendungen ergibt sich der Jahresüberschuss bzw.

Es wird ersichtlich, aus welchen Quellen sich im Einzelnen der Erfolg des Unternehmen s speist und wie er sich zusammensetzt. Sie kann in Staffelform entweder nach dem Gesamt- oder nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt werden. Details zu den beiden Verfahren: Das in der GuV durchzuführende Gesamtkosten - oder Umsatzkostenverfahren ist ablauftechnisch zwar mit den entsprechenden Verfahren der Kostenrechnung vergleichbar, inhaltlich aber nicht identisch.

Erstens stimmen die in der GuV verrechneten Werte als Aufwendungen nicht immer mit den Kosten überein. Zweitens wird die GuV jährlich aufgestellt, die kurzfristige Erfolgsrechnung aber monatlich benötigt. Die gewählte Darstellungsform ist grundsätzlich beizubehalten. Dies gilt auch für die Postenbezeichnung und -folge, soweit sie bei Einzelunternehmung en und Personengesellschaften frei wählbar sind. Publizitätspflichtige Gesellschaft en müssen zusammen mit der Bilanz und dem Anhang eine Gewinn- und Verlustrechnung veröffentlichen, in der die Aufwendungen und Erträge aufgegliedert und der Gewinn bzw.

Die GuV kann entweder nach dem Gesamtkostenverfahren oder dem Umsatzkostenverfahren erstellt werden. Beide Verfahren führen zu dem selben Ergebnis. Beim Umsatzkostenverfahren werden die aktivierten Eigenleistungen und die Bestandserhöhungen der Periode nicht ausgewiesen. Für Planungszwecke ist eine vereinfachte GuV Gesamtkostenverfahren ausreichend.

Wahlweise kann nach dem Gesamtkostenverfahren oder Umsatzkostenverfahren eine Gliederung durchgeführt werden. In der Kostenrechnung wird der Erfolg nicht nur für ein Jahr, sondern für kürzere Periode n z. Wahlweise kann nach dem Gesamtkostenverfahren oder Umsatzkosten-verfahren eine Gliederung durchgeführt werden.

Siehe hierzu Kostenträgererfolgsrechnung , kurzfristige Erfolgsrechnung. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist die Erfolgsrechnung der Unternehmung en. Wegen der Erfolgsermittlung als Rechnungsziel ist auch der Ausdruck Erfolgsrechnung geläufig. Die Erfolgsrechnung dient zur Ermittlung dieses Erfolgs und ist Bestandteil der Buchführung im betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen Rechnungswesen, betriebswirtschaftliches.

Verlust ermittelt und auf das Konto Eigenkapital übertragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung kann entweder in Kontenform oder in Staffelform aufgebaut werden.

Ergibt sich ein Saldo auf der Sollseite, hat das Unternehmen einen Gewinn erwirtschaftet. Zeigt sich das Ergebnis auf der Habenseite, wurde ein Verlust eingefahren. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt regelhaft nach dem Bruttoprinzip. Das Bruttoprinzip meint dabei nicht einen Bruttobetrag im umsatzsteuerlichen Sinn.

Eine GuV, die nach dem Bruttoprinzip erstellt wird, listet alle Einzelpositionen in der Gewinn- und Verlustrechnung auf. Eine gegenseitige Verrechnung von Erträgen und Aufwendungen im Vorhinein Nettoprinzip ist nur in speziellen Fällen zulässig.