Börsenindikatoren

 


Verantwortlicher im Sinne des Presserechts: Nachdruckgenehmigungen kann der Herausgeber erteilen. Der GSNV war eine ökonomisches failure dass kein nachhaltiges Wachstum erzeugte und die chinesische Wirtschaft regressierte unter der policy. Dies führte zu einem sinkenden Goldpreis in US-Dollar. Comments that are hateful, inappropriate or pointless are not allowed.

Angebot und Nachfrage


Zitat von Ihr5spieltjetzt4gegen2 Nun, das ist so eine Sache mit den Wirtschaftswissenschaften. Schon das man ? Wobei, einige gab es dann doch, wenn auch vielleicht keine Ökonomen.

Natürlich ist die Ökonomie keien Wissenschaft wie die Physik, die Gravitationsgesetze gelten immer, sprich der Newtonsche Apfel fällt immer in die gleiche Richtung. Man kann das Verhalten von Milliarden Menschen eben nicht exakt vorhersagen. Zitat von Ihr5spieltjetzt4gegen2 Ich hatte es andernorts schon einmal erwähnt, keiner der Euro-Befürworter hatte zur Einführung dieser Währung bei ihren Prognosen die Auswirkungen der exorbitanten Staatsverschuldung der einzelnen Mitgliedsstaaten der Eurozone auf die Einheitswährung, die laxe Handhabung der Beitrittskriterien oder die Missachtung der Stabilitätskriterien auf der Rechnung.

Das Problem der Wirtschaftswissenschaften ist, das es den 'homo oeconomicus' nicht gibt. Da nützen auch Spieltheorien nichts.

Natürlich wurde die schon bei der Euroeinführung vorhandene Verschuldung völlig unterschätzt. Dies Verschuldung wurde duch den Euro aber nicht besonders gefördert, sondern ist bereit svorher und natürlich parallel entstanden. Wir hätten heute die gleichen Probleme wenn wir noch Nationalwährungen hätten. Ihre Ansichten zum "Homo oeconomicus" teile ich. Eine Währung hat nicht die Aufgabe den Menschen die Rente zu sichern, billige Krankenkassenbeiträge zu garantieren und ewiges Lebensglück zu geben!

Eine Währung ist a u c h für den einzelnen Bürger eines Landes da. In Deutschland ist dies z. Das bedingt dann auch die Unabhängigkeit der Notenbank. Hohe Inflationsraten wurden dann eben durch Erhöhung der staatlichen Leistungen 'kompensiert'. Dazu muss der Staat sich dann eben weiter verschulden. Allerdings geht der Krug nur so lange zum Brunnen, wie er bricht.

Aber dann gibt es eben Neue statt Alte Franc. Ein paar Verlierer unter den Bürgern gibt es zwar immer, aber Lebbe geht weiter. Unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Anforderungen an eine Währung. Ich besitze sowohl die deutsche, als auch die französische Staastsbürgerschaft. Ich habe in beiden Ländern, aber auch noch in ein paar anderen gelebt. Ich lebe die deutsch-französische Freundschaft quasi seit meiner Geburt, und da gab es diese noch gar nicht.

Meine Erfahrung ist, dass die Kulturen beider Länder so unterschiedlich, dass sie in einigen Bereichen kaum kompatibel ist. Solange man in zwei getrennten Häusern in einer Siedlung lebt, ist das auch völlig in Ordnung und man wird Wege zum Miteinanderleben finden.

Wird man aber dann zum leben unter ienem Dach ohne getrennte Wohnungen gezwungen, sieht die Welt schon anders aus. Für viele Deutsche bedeutet eine stabile Währung auch ein stabiles Leben, auch und gerade im Alter. Das sollte man nicht missachten. Momentan zeigt sich der Euro zwar relativ stabil, doch was bedeutet die momentane Geldpolitik der EZB für die zukünftige Stabilität der Währung?

Zweifel sind da nicht unberechtigt. Zitat von Ihr5spieltjetzt4gegen2 Oskar hat dies in einem Interview mit der 'Saarbrücker Zeitung' vom Er grenzt sich -natürlich- dabei auch von der AfD ab: Das geht immer schief. Der entscheidende Unterschied bei meinem Vorschlag ist, dass wir wieder zu einem geordneten Prozess des auf- und Abwertens kommen.

Aus seiner sicht hat er recht. Es gibt eben auch andere Sichten, auch unter Ökonomen, je nach eigener Grundüberzeugung. Da lohnt es sich zu v e r s u c h e n, sich einmal von seiner Grundüberzeugung zu lösen und auch differierende Ansichten anderer auf ihre Sinnhaftigkeit zu prüfen. Eigentlich unmöglich, aber der V e r s u c h lohnt sich. Selbstverständlich kann man den Konsum dem eigenen Verdienst durch entsprechende Gehaltskürzungen oder die Abgabenpolitik anpassen.

Langfristig gesehen ist dies sogar zwingend notwendig, da die Dysbalance ja gerade die Hauptursache der aktuellen Krise ist. Politiker haben diese geschaffen, weil sie gewählt werden wollten. Diese Politiker müssten diese auch wieder rückgängig machen. Wie bei jedem anderen, frei handelbaren Gut auch, wird der Goldpreis durch die Nachfrage nach Gold und das Angebot von Gold bestimmt.

Grundsätzlich werden sich auch die Goldnachfrage und das Angebot von Gold immer die Waage halten. Umgekehrt sinkt bei einem Überangebot der Goldpreis so weit, bis das gesamte Angebot nachgefragt wird.

Die Nachfrage nach Gold kommt aus vier Bereichen: Der Schmuckindustrie, dem Investmentbereich, der industriellen Nachfrage sowie der Nachfrage seitens der Zentralbanken. Im Jahre wurde ca. Die Preise für Goldschmuck mit einer typischerweise hohen Reinheit liegen in diesen Ländern oft nahe am Wert des darin enthaltenen Goldes, sind leicht und zu fairen Preisen handelbar und eignen sich daher als Substitut für Anlagegold.

Der Anteil der industrielle Nachfrage nach Gold, beispielsweise für die Leitertechnik oder Zahnmedizin, sowie der Anteil der Zentralbanken an der gesamten Goldnachfrage liegen dagegen nur bei ca. Betrachtet man die Entwicklung der einzelnen Nachfragefaktoren über die sechs Jahre von bis , so entwickelte sich die industrielle Nachfrage nach Gold für technologische Anwendungen von Tonnen im Jahr hin zu Tonnen im Jahr der niedrigste Stand betrug Tonnen im Jahr , der Höchststand Tonnen im Jahr Dagegen ist die Nachfrage nach Goldschmuck — der traditionell wichtigste Posten der gesamten nachgefragten Goldmenge — in diesem Zeitraum nach Angaben des World Gold Council deutlich zurückgegangen.

Dieser Nachfragerückgang im Technologie- und Schmucksektor wurde allerdings durch ein Ansteigen der Nachfrage von privaten und institutionellen Investoren sowie den Zentralbanken mehr als kompensiert: Die Zentralbanken, die jahrelang netto Gold verkauften, reduzierten diese Verkäufe immer weiter und kaufen seit sogar netto wieder Gold in ihre Bestände zu.

Eine Prognose der Goldnachfrage für und die kommenden Jahren ist sehr schwierig. Die Nachfrage nach Goldschmuck stammt insbesondere aus asiatischen Ländern und dort vor allem aus Indien und China. Für die Schmucknachfrage gilt, dass diese bei einer guten wirtschaftlichen Entwicklung dieser Länder und wachsendem Wohlstand weiter ansteigen sollte. Die Investment-Nachfrage ist dagegen eher gegenläufig: In westlichen Ländern wird Gold oft als Wertaufbewahrungsmittel, Krisenschutz oder Versicherung angesehen.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder gar Krisen steigt damit tendenziell die Nachfrage nach Gold als Anlageobjekt. In den letzten Jahren wurde Gold — auch echtes Eigentum an physischem Gold — für private Anleger immer leichter zugänglich.

Dies ist zurückzuführen auf Aufkommen neuer Finanzprodukte auf Gold, wie z. Fonds, aber auch auf neuartige Produkte wie Tresorgold. Diese neuen Produkte unterstützen eine stärkere private Nachfrage nach Gold als Anlageobjekt. Im Hinblick auf die Nachfrage der Zentralbanken gibt es verschiedene Szenarien: Einerseits könnten insbesondere die Zentralbanken aufstrebender Volkswirtschaften ihre Goldbestände weiter an das Niveau vieler entwickelter Länder angleichen. Andererseits könnten Länder mit einer prekären Schuldensituation genötigt werden, Goldbestände zu verkaufen.

Das Angebot von Gold setzt sich grundsätzlich aus der jährlich neu geförderten Menge und dem durch Recycling von Altgold wieder in den Kreislauf kommenden Gold zusammen. Das heutige Angebot von Gold liegt ca. Während die Minenproduktion gegenüber noch leicht angestiegen ist, geht die Menge von Gold aus Recycling inzwischen trotz hohem Goldpreis zurück.

Im Jahr ist das Angebot von Gold aus Recycling und aus der Minenproduktioon gegenüber leicht gesunken. Die Förderung von Gold wird aufgrund weniger ergiebiger Lagerstätten immer teurer und für die nächsten Jahre ist keine deutliche Steigerung zu erwarten. Das Angebot an Gold bleibt damit und eher konstant und es ist kein negativer Preisdruck auf den Goldpreis aus Angebotssicht zu erwarten.

Die gesamte Menge des weltweit jemals geförderten Goldes hat derzeit einen Wert von ungefähr 9. Täglich wird nur ein sehr kleiner Teil dieser Summe auf Märkten gehandelt. Das Aufkommen neuer Anlageprodukte und das Engagement von Finanzinvestoren haben den Goldpreis anfälliger für Schwankungen gemacht. Die Volatilität des Goldpreises ist deutlich gestiegen und eine Änderung ist nicht in Sicht.

Aufgrund der zahlreichen Angebots- und Nachfragefaktoren sowie deren gegenseitigen Abhängigkeiten ist eine verlässliche Prognose des zukünftigen Goldpreises in den Jahren , und darüber hinaus sehr schwierig.

Im Folgenden erörtern wir mögliche Trends und Szenarien und deren mögliche Auswirkungen auf die Goldpreisentwicklung. Die Finanzkrise hat zu einem starken Nachfrageanstieg bei privaten Investoren und Zentralbanken geführt. Sollte die Unsicherheit weiter bestehen oder vielleicht sogar wieder eskalieren, beispielsweise im Falle eines möglichen Euro-Ausstiegs Griechenlands oder einer Eskalation der Schuldenprobleme in den USA oder Japan, so könnte dies den Goldpreis weiter nach oben treiben.

Im Zuge der Schuldenkrise bzw. In den aufstrebenden Volkswirtschaften wie beispielsweise China oder Indien stellt sich die Lage allerdings anders dar: Die jeweiligen Inflationsraten sind für unsere Verhältnisse dort hoch — im hohen einstelligen oder manchmal sogar zweistelligen Bereich. Dies ist nicht auf die Schuldenkrise sondern auf das hohe Wirtschaftswachstum in diesen Ländern zurückzuführen.

Anders als in den entwickelten Volkswirtschaften ist in China und Indien bei positiver wirtschaftlicher Entwicklung eine starke Anlage- und auch Schmuck- Nachfrage nach Gold zu erwarten.

Entsprechend gäbe es auch im Falle einer wirtschaftlichen Erholung im Westen — durch Lösung der Schuldenkrise — gegenläufige Effekte auf den Goldpreis: Die sehr hohe Investmentnachfrage würde im Westen wohl sinken und könnte voraussichtlich auch nicht durch eine anziehende Nachfrage nach Goldschmuck kompensiert werden.

In den aufstrebenden Ländern wie beispielsweise China sollte eine Erholung der Weltwirtschaft allerdings zu weiterem Wachstum und damit einer stärkeren Nachfrage sowohl nach Goldschmuck als auch Gold-Investments in diesen Ländern zur Absicherung gegen die höheren Inflationsraten führen. Eine geopolitische Krise oder ein Krieg — beispielsweise ein Militärschlag von Israel gegen iranische Atomanlagen — würde den Ölpreis aber auch den Goldpreis wahrscheinlich kurzfristig nach oben treiben.

Hoffen wir, dass es dazu nicht kommt. Je nach Verlauf wären die Effekte auf den Goldpreis eventuell zeitlich beschränkt. Nach einer Studie der Wissenschaftler Claude B. Erb und Campbell R. Bei Betrachtung des Anlageverhaltens einzelner Anleger fällt auf, dass faktisch bisher nur eine geringe Zahl an Anlegern wirklich in Gold investiert ist.

Unterstützt werden könnte dieser Trend durch immer neue Goldanlageprodukte, die auch privaten Goldanlegern ein Investment in physisches Gold einfach machen. Zu diesen Produkten zählt beispielsweise Tresorgold. Auch bezüglich der Nachfrage von Seiten der Zentralbanken ist eine Prognose schwierig: Länder wie Portugal könnten im Zuge der Verschuldungskrise Gold aus ihren Beständen verkaufen und so den Goldpreis möglicherweise nach unten drücken.

Die von China gehaltene Goldmenge hat sich allerdings in Tonnen seit dem Jahr mehr als verdoppelt.