Numismatikforum

 


Problematisch wird es dann später dennoch wie die Finanzkrise zeigt. Wir waren zu langsam. Aber ich lebe schon seit vielen Jahren in München.

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Die Kunst Chinas wird darin bestehen, ihn langsam und stetig steigen zu lassen, damit a ihre Währungsreserven gut tauschbar bleiben und b ihre eigenen Käufe nicht zu teuer werden. Damit wird wohl bald Schluss sein. Goldmünzen oder verarbeitetes Gold ist mit MwSt belastet. Darüber will das Finanzamt wissen, woher der Zaster kommt, mit dem man Gold kauft. Denn Gold wird steigen, definitiv. Der Dollar ist eine Scheinwährung, der Euro nur eine Währung auf Abruf, der Rubel ist durch die US-Kriegsmaschine immer noch nicht sicher und der Yuan China Renminbin ist ziemlich aufgeblasen und noch absturzgefährdet.

Wer die Münzen liebt, soll sie kaufen, aber deren Wert kann sehr stark schwanken und ist in jedem Fall immer teurer beim Erwerb als Barrengold und immer weniger Wert beim Verkauf als Barrengold. Gold und der erlaubte und freie ungeregelte Besitz von Gold ist aber noch etwas viel Wichtigeres: In dem Moment, wo der Goldkauf eingeschränkt, unterbunden oder besteuert wird, ist es aus mit der Freiheit.

Dann haben wir Edelmetall-Verkehrskontrolle gleichzusetzen mit Geld-Verkehrskontrolle: Genau dieser Staat ist derselbe, der die Bankmanager und Rettungsfonds-Manager immun stellt und toleriert, dass diese ihre Informationsbasis und ihr Eigentum sowie Verdienst gegenüber der Gesellschaft verheimlichen dürfen und im Übrigen immer total steuerfrei gestellt werden auf EWIG!

Bei der EU fängt das schon in der Kommission an, also der Regierung. Das Substantiv, das am meisten in Misskredit gebracht wird von Regierungen und Systemen, das so gut wie nie korrekt definiert wird, das so gut wie nicht vom Volk verstanden wird.

Deswegen gibt es nur eingeschränkte ergo Null Freiheit. Freiheit ist nicht teilbar, genausowenig wie Schwanger sein. Entweder man ist frei oder man ist es nicht. Die einzig beachtenswerte Diktion der Freiheit ist, dass es im Prinzip immer die Freiheit des Anderen ist, die mir Auflagen erstellt. Ich kann als freier Mensch alles tun oder lassen, was des Anderen Freiheit nicht gefährdet. Das ist wie mit der Toleranz. Entweder ist man tolerant oder man ist es nicht.

Freiheit ist die Möglichkeit und die Erlaubnis aus freien Stücken seine eigenen Entscheidungen zu fällen. Die Bill of Rights von verlangte vom englischen König die Einberufung des Parlamentes, um den Bürgen die Gelegenheit zu geben, sich eigene Rechte einzuräumen Auflösung des Absolutismus. Benjamin Franklin sagte schon: Deswegen müssen wir extrem vorsichtig sein, wenn uns immer wieder vom Staat und seinen Exekutionsorganen vorgebetet wird, dass man die Sicherheit erhöhen muss, um die Freiheit zu erhalten.

Wer die Sicherheit gegen die Freiheit setzt, will die Freiheit mindern oder aufgeben. Wer also Sicherheit ganz oben ansiedelt, will, dass wir unfrei werden! Sicherheit ist ein Scheinprodukt aus Zukunftsversprechen, die weder durch Fakten, noch durch Garantien oder Regeln definiert ist, sondern lediglich durch den Anspruch desjenigen, der die angebliche Sicherheit verfügt.

Und genau deshalb ist es für uns alle so schädlich, wenn wir nach Sicherheit statt Freiheit rufen. Ähnlich verhält es sich mit der Demokratie. Demokratie ist nur ein Konstrukt, eine theoretische Formel, Gesetze zu schaffen, zu orchestrieren und anzuwenden. Wirkliche Demokratie kann es nicht geben, denn das wäre immer eine Basis-Demokratie.

In allen Demokratien wird der Organisation von Gewaltenteilung mehr Beachtung geschenkt als der Gewaltenteilung und ihrer Aufrechterhaltung selbst. Je fortschrittlicher und je kapitalistischer eine Demokratie angelegt ist, desto weniger demokratisch geht es dort zu; die modernste Form der Demokratie ist die Konsumdemokratie, bei dem den Bürgern die Freiheit anhand der Variantenanzahl bestimmter Produkte vorgeführt wird.

Statt Filterkaffee Kaffeemaschinen. Staat einer Sorte Wurst, Sorten Wurst. Indem Sinne kann man auch Freiheit nicht zur Auswahl stellen gegenüber Sicherheit. Der Staat hat immer Angst vor seinen Bürgern, oder klarer: Die Schweiz hat ein sehr offenes System der Bürgerbeteiligung und man kann aus der Geschichte nicht erkennen, dass es deswegen zu schlechten Entscheidungen geführt hätte — eher im Gegenteil. Was auch darauf hindeutet, dass kein anderes westliches Land dieses Schweizer System kopiert.

Er nutzt seine Freiheit nach diesem Artikel wahrlich sehr breit aus. In einem eigenen Verfassungsbuch Nr. Obwohl das alles im Grundgesetz geregelt scheint, ist das alles Schall und Rauch. Maskerade, Vertuschung, Verschleierung, bis hin zum Betrug. Die Bürger können sich nicht informieren, was tatsächlich im Bund mit den Finanzen passiert; der Finanzminister ist quasi autonom, er kann schalten und walten wie er will, wofür er Geld ausgibt, ob er es ordentlich verbucht, wie Kredite aufgenommen und zurückgezahlt werden.

Wenn überdies das Parlament, das in keiner Weise frei ist oder durch freie Abgeordnete konfiguriert wird, jedes Finanzgesetz passieren lässt, kann man nicht mehr von Demokratie oder Freiheit der Entscheidungen sprechen — hier herrscht der beamtete Apparat und hier regiert der sogenannte selbstreferenzielle Sachzwang. Wenn die Bundesrepublik schon nicht demokratisch handelt oder sogar ist, was ist dann erst mit der EU und deren Geldern.

Dort wird Geld wie im Zeltlager verteilt und jeder Burschenführer Kommissar macht damit was er will — es muss nur vorher in einem hochgestylten Planungspapier Niederschlag finden. Also liebe Bürger, der Staat hat ein ganzes Netz an solchen Sicherheiten geknüpft, um Sie als Bürger vor allen erdenklichen Unbillen zu schützen, denn dem Staat liegt Ihre Sicherheit ganz dicht am Herzen. So dicht, dass er am liebsten alle Bewegungen und Aktivitäten von Ihnen gewusst hätte, damit Ihnen nichts passiert.

Stellen Sie sich vor, Sie würden Und viele Banken haben das Sicherheits-Polster erhöht, so dass sie nur noch 1. Sie sorgt sich, die Mutti! Man muss die Sicherheitsbedenken der Kanzlerin wirklich ernst nehmen; Bargeld ist und bleibt total unsicher: Es wäre an der Zeit, das ganze Geld endlich abzuschaffen.

Sicherheit geht vor und ihre Freiheit zur Entscheidung für Kreditkarten ist unbedingt vor zu ziehen. Da kann der Staat gar nicht mehr mit, da sind so viele Stellen und Institute beschäftigt, ihre Sicherheitskontrollen zu übernehmen, dass der Staat schon ganz nervös wird. Da bekommen Sie wirklich was man Ihnen verspricht: Jedes Smartphone kann Ihnen die totale Sicherheit bieten, Orten kann man sie bei jedem Unfall oder wenn sie bös hinfallen. Man kann jedes Gespräch nachher auswerten, denn es könnte ja sein, dass jemand Sie beleidigend anfährt und dann haben sie schon das Gesprächsprotokoll für eine Anzeige.

Das ist schon ein gewaltiger Sicherheits-Fortschritt. Dieser Staat verdient eine Goldmedaille für Sicherheit. Das stärkste aber ist die Doppelsicherung, also die Sicherheit, die sogar doppelt angelegt ist. Soviel Sicherheit gibt es in keinem anderen Staat. So entledigt man sich nebenbei um überflüssige Menschen. Ein sicherer Fels, der sich plötzlich in ein Erdbeben verwandelt. Der Bonds-Crash hat viele Anleger kalt erwischt. Vor allem deutsche Sparer kostete der Glaube an die vermeintlich sicheren Bundesanleihen jede Menge Geld.

Zuerst die gute Nachricht: Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag zu einer Kurserholung angesetzt. Damit scheint sich der Anleihemarkt kurz vor dem Wochenende eine kleine Verschnaufpause zu gönnen, nachdem die vergangene Woche von teils heftigen Verwerfungen geprägt war. Und jetzt erwischt es einen weiteren Fels in der Brandung — die deutschen Staatsanleihen. Eigentlich gelten sie als sicherer Hafen in stürmischen Finanzzeiten.

Doch was sich in den vergangenen Wochen auf dem Anleihemarkt abspielte, war alles andere als sicher. Im Gegenteil, als die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen zeitweise auf 0,77 Prozent kletterte, stockte selbst erfahrenen Investoren der Atem. Nicht nur, dass steigende Zinsen fast schon wie ein vergessenes Relikt vergangener Zeiten anmuten.

Es ist vor allem die Geschwindigkeit des Renditesprungs, der Anlegern das Fürchten lehrt. Auf den ersten Blick wirkt ein Sprung von 0, Prozent auf 0,77 Prozent nicht allzu spektakulär.

Im Fall der Bundesanleihen, wo solche Kursbewegungen allenfalls auf Monatssicht zu beobachten sind, kommt es jedoch einem Erdrutsch gleich.

Aber was hat das nun mit dem Deutschen Sparer zu tun? Hortet der sein Geld nicht ohnehin lieber unterm Kopfkissen?

Stattdessen sorgen die Niedrigzinsen langsam aber sicher für ein Umdenken: Besonders die Mischfonds, die sowohl in Aktien als auch in Anleihen investieren, avancieren demnach zum Publikumsliebling. Grund hierfür ist der Glaube an den oben erwähnten Fels in der Brandung: Zum Glück sind wir mit zwei Fahrzeugen unterwegs. Lärm ist eine Stadt im südlichen Zentralbolivien. Sie ist die Hauptstadt des gleichnamigen Departamento Potosi und hat knapp Im Spanischen gibt es immer noch die Redensart vale un Potosi für: Nach erschöpfte sich das Silber allmählich, stattdessen wurde Zinn das Hauptprodukt.

Dies führte zu einem langsamen wirtschaftlichen Niedergang, der so gut wie das ganze Land erfasste. Doch noch heute schürfen die Mineros, die Bergleute, unter haarsträubenden Sicherheits- und Umweltbedingungen Silber und Zinn in Genossenschaften.

Sie entstand vor Doch es gibt schlammige Uferzonen mit aggressivem Salzwasser. Wir werden stattdessen über eine Agentur einen Jeep mit Guide mieten. Bald haben wir die Kakteeninsel erreicht. Auf der Isla Incahuasi dem Haus des Inka stehen meterhohe und teilweise mehr als 1.

Wir erkunden in einem langen Spaziergang die Insel. Dann fährt Fausto mit uns wieder in den See hinaus zum Punkt der Nationen. Gegen Abend sind wir wieder zurück in Uyuni. Der Tag auf dem Salar war wunderschön und unvergesslich. Unser Stellplatz ist in der Nähe des Friedhofs der Eisenbahnen, nachmittags ist das Licht besonders schön. Unser Ziel ist die Lagunenroute in Südbolivien. Die Wege dort sind eine Herausforderung für Mensch und Material.

Piste halt … mit Steinen, Staub und Sand. Wir fahren immer auf einer Höhe zwischen 4. Es ist trocken und die Luft ist dünn. Die Nächte sind immer eiskalt und sternenklar. Tagsüber stahlblauer Himmel, brennende Sonne, aber es weht ein kalter oft sogar starker Wind. Die Gegend ist baumlos und hier ist es so gut wie menschenleer. Warum begeben wir uns in diese unwirtliche Gegend? Zehn Tage lang Lagunen und schneebedeckte Berge? Wir starten in Sichtweite des aktiven Vulkans Ollangüe 5.

Unsere erste Lagune, die Laguna Canape, ist ein wahres Highlight. Die Berge noch näher, noch mehr Salzflächen und wieder Flamingos. Wir können uns nicht satt sehen. Laguna Chiar Khota, keine Flamingos. Laguna Honda, keine Flamingos, aber traumhaft gelegen. Die Natur hat durch Windschliff Korrasion oder Windabrasion ein interessantes Gebilde geschaffen, das an einen Baum erinnert. Dann trauen wir unseren Augen nicht, vor uns ein roter See, die Laguna Colorada 4.

Der See hat seinen Namen aufgrund seiner auffälligen roten Färbung, die von der vorherrschenden Algenart und vom hohen Mineralstoffgehalt seines Wassers hervorgerufen wird. Hier gib es Tausende von Flamingos. Borax ist ein in der Natur selten vorkommendes Mineral. Borax wird vielseitig verwendet, als Zusatz für Glasuren in der Keramikherstellung, ebenso in Düngemitteln und Zement oder in Waschpulver, Seife und als Bleichmittel.

Wir suchen einen windstillen Stellplatz und verbringen hier die Nacht. Am nächsten Tag verlassen wir erst nach Mittag diesen faszinierenden Platz. Heute geht es hoch hinaus, unser GPS zeigt 4.

Der Montblanc in den Alpen misst gerade mal 4. Am nächsten Morgen sind wir vor Sonnenaufgang auf den Beinen. Es dampft und zischt gewaltig. Aber es ist bitterkalt und es weht ein schneidender Wind.

Unsere Heizung schafft problemlos die 20 Grad und wir können gemütlich frühstücken. Wir passieren die Laguna Chalviri mit den Termas de Polques. Nicht gerade einladend, aber auch niemand vor Ort. Wir fahren weiter durch die Dali Wüste, von beige bis dunkelbraun schattierte Berge, und an den Dali Felsen vorbei, rund ein Dutzend Felsen im Wüstensand.

Eine andere Mineralienzusammensetzung färbt die benachbarte Laguna Verde grüne Lagune grün ist aber auch verantwortlich dafür, dass es in der Laguna Verde keine Flamingos gibt. Wir sehen am nächsten Morgen, wie sich die Laguna Verde innerhalb von zwanzig Minuten grün färbt — ein wunderschönes Schauspiel. In unmittelbarer Nähe die inaktiven Vulkane Licancabur 5. So viele Highlights hatten wir auf der Lagunenroute gar nicht erwartet.

Es geht wieder nordwärts. Sie liegen km voneinander entfernt. Der intensive Schwefelgeruch hat bei der Namensgebung Pate gestanden. An einer Steigung, es geht wieder über 4. Keine Leistung, der Motor stirbt plötzlich ab. Wir lassen uns zurückrollen und halten an einem halbwegs ebenen Platz neben dem pistenähnlichen Weg. Luftfilter ausbauen und mit Pressluft auspusten. Wir haben eine Druckluftbremse und theoretisch bis zu 8 Bar Druck an Bord, aber durch das Rückwärtsrollen und ständige Bremsen weht nur noch ein laues Lüftchen.

Zum Glück sind wir immer noch mit zwei Fahrzeugen unterwegs. Andreas hilft mit seiner Luft aus. Wieder einbauen, starten … geht nicht. Zweiter Gedanke kein Diesel. Aber der Tank ist halb voll, d.

Wenn kein Diesel ankommt, muss was verstopft sein. Wir haben einen Separfilter, einen Vorfilter, der Schmutz und Wasser aufhalten soll. Ausbauen — der ist ganz schön schmutzig —, neuen einbauen, starten … geht immer noch nicht. Es gibt noch einen weiteren Filter, den eigentlichen Dieselfilter. Vielleicht ist doch nicht alles vom Separfilter zurückgehalten worden, er war ja auch schon ziemlich verschmutzt. Also Fahrerhaus ausräumen, Fahrerhaus kippen und Dieselfilter wechseln.

Ausbauen — der sieht gar nicht so verschmutzt aus —, neuen einbauen, Pumpen bis wieder Diesel aus der Pumpe spritzt. Starten … unser LKW springt an und schnurrt wie ein Kätzchen … naja was man bei einem Diesel so Schnurren nennt … geschafft! Das neue San Antonio de Lipez 4. Die Rinne ist ein Schacht, in den die Bewohner ein Rohr verlegt haben. Leider fehlt jeglicher Hinweis auf eine Baustelle — von Verkehrsschild erst gar nicht sprechen.

Ehe wir uns umsehen taucht ein Einheimischer mit Schubkarre und Kreuzhacke auf. Wir holen unsere Schaufeln, und so wird in internationaler Zusammenarbeit der Aushub fast vollständig in die Rinne versenkt.

Wir bedanken uns mit einem kleinen Obolus bei unserem freundlichen Helfer. Wir fahren durch eine abwechslungsreiche, aber auch herausfordernde Bergwelt, bergauf und bergab, durch Schluchten, Bäche und über Pässe an die 4.

Steine müssen aus dem Weg geräumt werden, der hintere Unterfahrschutz muss hochgebunden werden. Kurz vor Viluyo Punku fahren wir auf den Fluss Viluyo zu und stehen plötzlich vor einer metertiefen Stufe.

Sie ist felsig und lässt sich nicht abtragen. Wir glauben nicht, sie ein zweites Mal zu schaffen. Wir suchen nach Alternativen, denn am gegenüberliegenden Ufer sind Fahrspuren zu erkennen. Wir sehen Spuren von festgefahrenen Fahrzeugen, aber auch eine Möglichkeit, durch den Fluss über Sandbänke das andere Ufer zu erreichen. Die schwierigste Passage wird wohl die Sandfläche sein. Wir diskutieren und kommen zu dem Schluss es mit einem Fahrzeug zu probieren.

Unsere Begleiter tasten sich vor. Die Rampe ist kein Problem, die nächsten 50 m auch nicht. Bis zum Flussbett sind es noch m. Aber dann … plötzlich sinkt das Fahrzeug bis an die Achsen ein. Unter der trockenen Oberfläche ist eine weiche Masse, die das schwere Fahrzeug einsinken lässt.

Schaufeln raus und die Räder freischaufeln, so tief, dass die Sandbleche drunter geschoben werden können. Alle Vier arbeiten auf m Höhe bis die Luft wegbleibt und eine Verschnaufpause eingelegt werden muss. Ich hole unseren LKW und taste mich vorsichtig vor. Rampe runter und weitere 40 m, das reicht um unsere Abschleppgurte zu befestigen. Die Motoren werden gestartet und die Geländegänge eingelegt. Ein kurzes Rucken und die Fahrzeuge setzen sich langsam in Bewegung. Unten am Fluss treffen wir auf Einheimische, die uns erklären, dass wir hier mit unseren LKWs keine Chance haben — wie wahr —, wohl aber fünf Kilometer weiter zurück.

Dort gibt es an der Betonfurt einen Zugang zum Fluss, den man bis hierher durchfahren kann. Das wollen wir uns am nächsten Morgen ansehen. Zum Sonnenuntergang holen wir Tisch und Stühle heraus, trinken zusammen Kaffee und Tee und lassen unsere Aktion noch einmal Revue passieren. Zufrieden gehen wir in unsere Autos. Am nächsten Morgen geht es in die entgegengesetzte Richtung.

An der besagten Betonfurt führt eine schmale Fahrspur hinunter zum Fluss. Wir tasten uns langsam vor, es hat gefroren, das Flussbett ist fest. Er stellt sich vor und erwähnt als erstes, dass ein Foto Geld kostet. Wir fahren weiter ins Dorf. Kurz vor Tupiza 2. Schon wieder ein Platter. Zum Glück ist die Stadt nicht mehr weit. Wir finden schnell eine Autoreifenwerkstatt, die Gomeria Tip-Top. Gerade werden die Reifen an einem Bus gewechselt.

Wir sind als nächstes dran. Die Reifenreparatur beim Bus dauert länger, es wird dunkel. Und tatsächlich ein Wagenheber wird herbeigeschleppt, der LKW aufgebockt. Die Schrauben mit dem Schlagschrauber — Marke Vorkriegsmodell — gelöst. Bläschen steigen auf, das Loch wird mit einem Eisenstift markiert, der Stift wird reingesteckt. Der Monteur entnimmt das Ventil, die Luft entweicht unter lautem Zischen. Mit schwerem Hammer schlägt er den Reifen gezielt vom Felgenrand, ohne die Felge zu treffen — er versteht sein Handwerk.

Aus einem Schlauch schneidet er einen Flicken, raut den Reifen innen auf und bepinselt die Stelle mit Gummilösung. Es ist mittlerweile stockdunkel, sein Kollege beleuchtet die Arbeitsstelle mit dem Licht seines Handys … Er legt den Flicken auf und schlägt ihn mit einem kleineren Hammer fest.

Mit Montiereisen wuchtet er den Reifen wieder über den Felgenrand. Die letzten Zentimeter schafft er mit gezielten Sprüngen. Er schraubt das Rad wieder an und entfernt Bock und Wagenheber. Er ist fast schon beleidigt als ich ihm 10 weitere Bolivianos gebe 1,37 Euro Trinkgeld — nimmt aber die 10 Bolivianos dann doch und bedankt sich überschwänglich. Am nächsten Morgen haben wir um 8 Uhr einen Termin bei der naheliegenden Lavado de coches Autowäscherei.

Unser Auto hat eine intensive Wäsche nötig. Mit drei Personen stürzen sie sich auf unsere Fahrzeuge. Mit einem Kärcher wird vorgesprüht und eingeweicht. Mit einem dicken Schwamm an einem langen Stock wird das Fahrzeug eingeseift. Die Räder werden extra mit Bürste gereinigt. Nach dem erneuten Abspritzen wird das Fahrzeug trockengewischt.

Prächtiger Innenhof, goldverzierter Altar und goldverzierte Kanzel. Diesmal kommen wir über die Empore aufs Dach. Es ist zwar windig, aber der Ausblick faszinierend. Wir kommen an einer Bäckerei vorbei, der Kuchen im Fenster lacht uns an.

Schon sitzen wir innen und lassen uns herrlichen Schokokuchen schmecken. Dort wird eine Show angeboten mit Tänzen aus ganz Bolivien. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Wir werden nicht enttäuscht.

Im Gegenteil wir sind überrascht von der Qualität der Tänzer und der Kostüme. Die jungen Tänzerinnen tragen die typische Tracht, Lagenröcke, Blusen und Melonenhüte, bunt mit viel Glitzer, aber nicht kitschig.

Alle haben sie lange, schwarze Zöpfe, die sich beim Tanz rhythmisch bewegen. Die Männer tragen helle Hosen, einen Poncho und einen Hut. Dazu entweder riesige Masken oder Perücken. Die Tänzerinnen tragen leuchtend rote Rüschenkleider und farblich passende Haarblumen. Die Tänze sind leidenschaftlich, dynamisch, mal voller Kraft mal gefühlvoll bei eindrucksvoller Musik. Zwischendurch sehen wir in Filmausschnitten und tollen Bildern Landschaften, Pflanzen, Tiere und Menschen — sehr gut gemacht — eine tolle Werbung für das Land Bolivien.

Nach zwei Stunden ist leider alles vorbei. Es gibt besonders viel Applaus und dann werden wir von den Tänzerinnen und Tänzern zum Tanz aufgefordert. Ein überraschend kurzweiliger Abend. Als erstes besuchen wir die Kirche San Francisco aus dem Jahre Zurzeit sind vier Linien in Betrieb, weitere sollen folgen.

Wir werden Zeuge eines Umzuges, mit farbenfrohen Kostümen und lauter Musik. Wir müssen natürlich auch den Hexenmarkt besuchen. Hier wird magischer Zauber für alle Gelegenheiten angeboten, allerlei pflanzliche Tinkturen, die Glück in Gesundheit, Liebe oder Geldangelegenheiten versprechen. Oder aber getrocknete Lama Embryos, die nach altem Brauch in das Fundament eines Hauses eingegraben werden und Glück bringen sollen.

Wir möchten in die Yungas die Täler , in die dampfenden, subtropischen Regenwaldtäler, die weniger als 80 km von La Paz entfernt sind. Auf dieser Strecke herrscht Linksverkehr, damit der Fahrer bergauf links so nahe wie möglich an die Felsen heranfahren kann. Der Fahrer bergab darf rechts so nahe wie möglich an die Böschung heranfahren. Es duftet wunderbar nach Erde. Eine interessante Strecke mit herrlicher Natur aber steilen Böschungen, teilweise mehr als m tief — meist ohne Leitplanken!

Kleine, aber kräftige Wasserfälle machen uns hin und wieder richtig nass, weil wir darunter durchfahren müssen. Es gibt zwei, drei brenzlige, weil enge Stellen, jedoch so gut wie keinen Gegenverkehr. Nach knapp drei Stunden haben wir die kritischen Passagen hinter uns gelassen. Wir hatten Glück, dass wir so gut wie keinen Gegenverkehr hatten. Wir sind heil wieder zurück in La Paz. Nach einem gemeinsamen Abendessen trennen sich unsere Wege. Andreas muss in Deutschland nach dem Rechten sehen, weil es Probleme mit Mietern zu klären gibt.

Wir waren acht Wochen gemeinsam unterwegs. Es war leichter Stellplätze zu finden und ein entspannteres Fahren, weil man wusste, da ist noch jemand auf den man sich verlassen kann. Am nächsten Tag fahren wir alleine nach Tiwanaku Tiahuanaco, 4. Hier existierte die erste Hochkultur Südamerikas gleichen Namens von v.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Sonnentor. Es ist etwa 3 m hoch und 3,75 m breit und wurde aus einem einzigen Andesitblock Andesit ist ein vulkanisches Gestein herausgehauen. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Titicacasee. Der Titicacasee liegt auf 3. Er gilt als der höchste, schiffbare See der Welt. Es ist windig auf dem Titicacasee und unser Boot schaukelt kräftig. Aber nach einer knappen halben Stunde erreichen wir das Ufer der Halbinsel Copacabana auf der auch der Grenzübergang nach Peru liegt.

Doch zuvor fahren wir noch über einen 4. Copacabana ist der bedeutendste Wallfahrtsort Boliviens, aber auch wegen seiner Lage und seiner touristischen Infrastruktur bei Touristen beliebt. Ihr werden zahlreiche Wunder und Heilungen zugeschrieben. Die Basilika, in der sie aufbewahrt wird, wurde erst im maurischen Stil erbaut.

Nach einem ausgiebigen Strand- und Stadtspaziergang wird das restliche Gemüse gekocht, werden Äpfel ge dünstet , alle Eier hart gekocht und Mandarinen ausgepresst.

Morgen geht es über die Grenze nach Peru und da dürfen diese Lebensmittel nicht unbehandelt eingeführt werden. Die Zollformalitäten sind schnell erledigt, wir erhalten sogar für Tage eine Aufenthaltsgenehmigung für Peru.

Unser Auto darf jedoch nur 90 Tage bleiben. Diese Logik verstehe wer will und ist abhängig von der jeweiligen Laune der Zollbeamten. Nach einer kurzen Bootsfahrt landen wir auf den ersten Inseln. Die ersten Schritte sind gewöhnungsbedürftig, weil der schwimmende Inselboden leicht nachgibt. Wir sehen ringsum knallbunt gekleidete Uros die vor ihren Hütten aus Schilfgeflecht stehen, wir sehen auch Tische und Sonnenschirme aus Schilf aber auch Solarpanele.

Unser Guide erklärt uns: Feuer spendete auch Licht. Leider passierten in der letzten Zeit zu viele Feuerunfälle, so dass es jetzt Solarstrom gibt. Es gibt 90 Plattformen auf rund 40 Inseln. Auf einer Plattform leben bis zu fünf Familien. Insgesamt leben noch Aymara sprechende Insulaner auf diesen schwimmenden Inseln.

Einmal in der Woche fahren die Uros zum Markt nach Puno, verkaufen dort ihre schönen kunstvollen Handarbeiten und kaufen frische Waren ein. Der Aufbau einer solchen Plattform dauert ein Jahr, sie besteht aus 20 - 50 cm dickem, Torf ähnlichem, schwimmendem Wurzelwerk. Darauf werden mehrere Schichten Schilf recht winklig zueinander gelegt, maximal fünf bis sechs.

Eine solche Plattformen hat eine Lebensdauer von 20 - 25 Jahren. Sie liegt hier an dieser Stelle bei 16 Metern. Die Frauen haben in der Zwischenzeit ihre Handarbeiten ausgebreitet und warten auf Kundschaft.

Wir steigen in unser Boot und fahren zur 40 km entfernten Insel Taquile. Taquile ist eine feste Insel, 5,5 km lang und 1,6 km breit und bis zu m hoch.

Hier leben rund 1. Die Insel versorgt sich durch Fischfang und Feldwirtschaft in Terrassenform, mittlerweile ist auch der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle geworden. Wir klettern am Steg über weitere Touristenboote an Land. Ein alter Herr sitzt auf einem Stein und strickt aus festem, bunten Garn einen Gürtel, er trägt keine Brille. Geht es sonntags zur Kirche wird es noch festlicher mit breiter Schärpe um die Schulter und mit einem bunten Spazierstab. Hier gibt es das Gemeindehaus, die Kirche, die ist heute geöffnet ist, weil Sonntag ist.

Eine kleine festlich geschmückte Kirche. Zwei kleine Plätze mit atemberaubenden Blick auf den Titicacasee und auf die in Terrassen angelegten Felder und Gärten. Ein Restaurant mit genügend Platz zum Verweilen, und immer wieder kommen kleine Mädchen, die uns ihre selbstgeknüpften Freundschaftsbänder verkaufen möchten. Ist eine Frau verheiratet, sind die Quasten klein und rot.

Zur Sonntagsmesse und zu Festlichkeiten tragen die Frauen besondere bunte Röcke mit bis zu acht Unterröcken. Alles hochwertige Arbeiten mit farblich abgestimmten Mustern. Wir schwimmen im Touristenstrom zu einem Restaurant mit Blick auf den Titicacasee.

Alex, unser Guide, stellt uns die Gastfamilie vor, und preist ihre handwerklichen Fähigkeiten an. Dann wird noch Mandoline gespielt und mehrere Paare tanzen dazu. Zum Abschluss bekommen wir noch alle eine Tasse frischen Kräutertee. Wir verabschieden uns und wandern den schönen Wanderweg entlang mit herrlichen Ausblicken auf den Titicacasee, vorbei an Frauen und Kindern, die am Wegesrand ihre Handarbeiten anbieten oder an alte Leute die spindeln oder stricken.

Wir erreichen unser Boot und legen ab Richtung Puno, mit vielen herrlichen Eindrücken. Unser nächstes Ziel sind die Grabtürme von Sillustani. Sillustani ist eine Grabstätte und liegt auf der Halbinsel Umayo im gleichnamigen See 3. Sie besteht aus rund einem Dutzend zum Teil eingestürzter Chullpas Grabtürme. Hier bestatteten ab v. Leider haben Grabräuber, aber vermutlich auch Blitzschläge viele Türme beschädigt. Der höchste Turm ein Grabturm der Inka misst zwölf Meter.

Wir verlassen diesen geheimnisvollen Ort und klettern über einen 4. Wir kommen nach Arequipa 2. Arequipa ist die wichtigste Stadt im Süden Perus, hat Wir machen uns auf, diese wunderschöne Stadt zu erobern. Wir kommen an aufwendig restaurierten Häusern im Kolonialstil vorbei und erreichen bald den schönsten Platz Perus, wenn nicht sogar Südamerikas, die Plaza de Armas.

Die Kathedrale von Arequipa nimmt eine Seite der Plaza ein. Ihr Bau wurde begonnen, nach einem Brand wiederaufgebaut. Nur wenige Jahre später wurde sie durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Die Kathedrale von Arequipa ist eine der weniger als Kirchen weltweit, denen es erlaubt ist, die Flagge des Vatikans zu hissen.

Zweistöckige Arkadenhäuser bestimmen die anderen Seiten der Plaza. Hotels, Restaurants, Banken und Souvenirshops haben sich regelrecht in den Gängen versteckt, es dominiert die Architektur. Die Fassade zeigt eine Vermischung aus indigenen und spanisch-katholischen Barock-Elementen.

Danach gehen wir noch zum Museo Santuarios Andinos. Dort sehen wir einen Film über die Inka und speziell über die Tragödie der Juanita. Immer wieder opferten die Inka ihre Kinder, um die Vulkangötter günstig zu stimmen. Die Kinder, im besonderen Fall Juanita, mussten mit dem Häuptling und den musizierenden Bergleitern, auf den 6. Sie trugen nur Sandalen und waren mit Decken bekleidet.

Man gab ihnen Kokablätter und Schnaps zu trinken. Oben auf mehr als 6. So sind sie dann erfroren… brach der Nachbarvulkan Sabancaya 5.

Viele der Fundstücke und auch Juanita sind ausgestellt. Sie liegt in einem gut gekühlten Schrank hinter Glas. Wir sind sehr berührt. Es wurde zu Beginn des Jahrhunderts erbaut und dient heute als Museum.

Es ist das best erhaltene Kolonialhaus der Stadt und nach dem mehr als Jahre alten Maulbeerbaum, der in einem Innenhof steht, benannt. Es ist komplett mit Originalmöbeln eingerichtet und beherbergt auch Wechselausstellungen einheimischer Künstler.

Für das Kloster Santa Catalina ummauerte man kurzerhand einen Bis zu Nonnen sollen hier zusammen mit ihren Bediensteten in strenger Klausur gelebt haben. Doch es gab Ausnahmen: Die französische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Flora Tristan besuchte im Jahre das Kloster und schildert in ihrem Reisebericht ausführlich die Lebensart der Nonnen.

Flora Tristan zufolge lebten sie weit ungezwungener, als ihre strenge Regel es hätte erwarten lassen. Alle vier Jahre wurden acht Novizinnen aufgenommen, die eine Mitgift von mindestens 1. Erst nach einer Reform nahm das Kloster auch Novizinnen ohne Mitgift auf.

Trotz dieser ersten Liberalisierung dauerte es bis , bis das Kloster auf Initiative der verbliebenen Nonnen renoviert wurde und seine Geheimnisse der Öffentlichkeit zugänglich machte: Man fand eine autarke Stadt inmitten Arequipas vor, in der die Zeit stehen geblieben zu sein schien, sieht man einmal von den Zerstörungen durch die Erdbeben ab.

Wir schlendern durch ein andalusisch wirkendes Gassengewirr, das uns zu Kreuzgängen, Zellen, Küchen, Wäschereien und Schulzimmern führt. Und zum Schluss bestaunen wir die hinter Glas stehende, über Kilo schwere, goldene, üppig verzierte und mit Edelsteinen besetzte Monstranz.

Arequipa war eine Reise wert, wir sind einmal mehr überrascht. Dieser Canyon galt lange als der tiefste Canyon der Erde. Die Schlucht des Kali Gandaki ist … ca. Hier sollen zwischen acht und zehn Uhr morgens die Könige der Lüfte, die Kondore, mit bis zu drei Meter Flügelspannweite am Canyonrand kreisen.

Doch zunächst geht es wieder hoch hinaus, Passhöhen von 4. Wir übernachten problemlos in Chivay, dem Tor zum Colca-Tal, auf 3.

Die Fahrt am nächsten Morgen durch die Schlucht ist einfach super und abwechslungsreich. Und überall kleine hübsche Dörfer, mit schönen Plätzen und bunt bemalten Indianer Figuren.

Mittlerweile sind wir auf einer Schotterpiste unterwegs. Aber dafür bekommen wir richtig noble Eintrittskarten mit goldener Aufschrift, goldenem Kondor und goldenen Engelsfiguren zum Abstempeln, sowie einen Plan aus Glanzpapier. Wir kommen zum Cruz del Condor, wir stehen am windigen Canyonrand mit berauschendem Blick in die mehr als Meter tiefe Schlucht und auf die imposanten Berge, der Himmel über uns ist stahlblau — über uns und unter uns schweben sie — die Andenkondore.

Wir fahren weiter durch das Colca-Tal Richtung Westen. Es geht bergauf und bergab durch die Berge, die erste Passhöhe erreichen wir bei 4. Von Schotter- über Dreck- und Sandpiste bis Wellblechpiste, alles ist dabei. Ab und zu sehen wir Vikunja-Herden.

Einsamkeit, keine Hütten, geschweige denn Dörfer, nur tiefes, kahles Tal, durch das sich ein trockenes Flussbett schlängelt. Nach der nächsten Passhöhe 4. Nach vier Stunden begegnet uns das erste Fahrzeug.

Wieder eine einsame Behausung. Eine Art Rebhuhn huscht ins Gebüsch. Ein Bauer wartet bei seinen drei Milchkannen. Etwas weiter steht noch eine Milchkanne, die abgeholt werden muss.

Jetzt fahren wir durch eine Mondlandschaft, schroffe Berge und Hügel, dürrer ausgetrockneter Grasflaum und nur vereinzelt Kakteen. Endlich wieder mehr grünes Buschwerk, besonders üppig im trockenen Flussbett. Unten im Tal scheint es an einigen Stellen Wasser zu geben. Wir sehen sogar blühende Büsche. Es geht wieder bergauf und alles ist wieder trocken und öde — Wüstensand. Der Himmel färbt sich rot. In einer steht ein Einheimischer in der Tür. Dann sogar eine Schranke inmitten der unfertigen Wohnhütten.

Sie sehen aus wie Viehställe, nicht gemauert, Holzgerüste mit Folie umwickelt und Wellblechdächer. Am nächsten Morgen besuchen wir Toro Muerto m. Verstreut auf einer Fläche von 5. Das sind Gravuren, die die Wari und später auch die Inka mit ihren Opfergaben und Ritualen in die Blöcke aus vulkanischem Tuffstein kratzten oder schlugen.

Das Areal ist nicht eingezäunt und wir sind, neben einem Archäologenpaar aus Kolumbien, die einzigen Besucher. Es ist ein Meer von unzähligen Steinblöcken. Nur wenige davon, aber immerhin mehr als 6.

Diese Steinblöcke gilt es zu finden. Auf dem weitläufigen und stellenweise steilen und sandigen Gelände finden wir Zeichnungen von Priestern, Tänzern, Vögeln, Lamas, Füchsen, Reptilien und Fröschen, aber auch geometrische Figuren. Nach mehr als vier Stunden, haben wir alle wichtigen Steinblöcke gefunden und machen uns auf den Weg Richtung Küste. Unser erstes Ziel ist Puerto Inca.

In einer kleinen Bucht mit heftiger Brandung steht eine Hotelanlage mit Ferienhäusern und Blick auf den wilden Pazifik. Dahinter in den Felsen liegen die Ruinen des Inka Hafens.

Hier legten vor und mehr Jahren die Fischer mit ihren Booten an. Dann wurden die Fische per Stafettenläufer innerhalb von 24 Stunden nach Cusco gebracht. Eine unglaubliche Leistung, wenn man bedenkt, dass Cusco in den Anden auf 3. Und hier und da sieht man am Strand bewohnte Holzhütten. Wir kommen durch eine Oase. Die Gegend gleicht jetzt einer Mondlandschaft. Dann biegen wir auf eine Piste ab.

Wir wollen zum Wüstenfriedhof Chauchilla aus der Vor-Inkazeit. Es ist der einzige archäologische Ort in Peru, an dem Jahrhunderte alte Mumien in ihren Originalgräbern zu sehen sind. Leider wurde der Friedhof viele Jahre lang von Grabräubern heimgesucht. Zurück blieben zerstörte und ausgeraubte Gräber und die Mumien. Wir sehen in den weit auseinanderliegenden Gräbern Mumien mit langen Haaren, die in Decken und Kleiderfetzen eingewickelt sind.

Aber auch Grabbeigaben, alte Töpfereien und Menschenknochen, die man verstreut in der Wüste gefunden hat. Wir kommen nach Nazca, nicht gerade eine saubere Stadt. Doch zuerst besuchen wir das Maria Reiche Museum. Maria Reiche - war eine deutsche Mathematikerin. Ab begann sie alleine dort zu arbeiten. Teile ihrer Hütte, in der sie mehr als 25 Jahre ohne Wasser und Strom gelebt hatte, sind im Museum zu sehen.

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Auch einige ältere Scheine dabei 2x A für Sammler. Die Angaben wurden von mir nach bestem Wissen gemacht. Käufer von sämtlichen Gewährleistungen, insbesondere etwaigen Ersatzansprüchen, frei. Aus der Urlaubskasse gültige Währung. Ihr Risiko kein Ersatz oder Geld zurück bei Verlust. Versand als Deutsche Post Standard Brief. Ich biete 3x2 Dollar Note, druckfrisch und mit fortlaufender Seriennummer.

Versand mit Deutsche Post Brief Standard. Der Schein und die Münze befinden sich in einem gebrauchten Zustand so wie auf den Bildern zu. Das soll es dann auch schön gewesen sein. Also ist er nicht Echt! Selbstverständlich handelt es sich hierbei nicht wie auf dem Zertifikat angegeben um Der Geldschein dient als Sammlerstück und zielt nicht darauf ab Käufer in irgendeiner Weise zu täuschen.

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Ansonsten ist der Bogen in einem tadellosem Zustand.