Meine Meinung zur Chartanalyse für Aktien: Finger Weg!

 

Der Chart-Verlauf zeigt, dass die Bereitschaft die Aktie zu verkaufen, nicht mehr akut ist. Das letzte Tief im Oktober sollte nicht mehr in erreicht werden. Das letzte Tief im Oktober sollte nicht mehr in erreicht werden.

Ein Depot, viele Vorteile. In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitrahmen betrachtet. Trendanalysen sind ein wichtiger Bestandteil beim Handeln.

Marktübersicht

Ein Ding der Unmöglichkeit angesichts der Nachrichten, die die Aktie am Morgen nach oben zogen? Offenbar nicht. Der Windkraftanlagenbauer hatte das Volumen der Auftragseingänge für das dritte Quartal gemeldet. Und es waren wirklich gute Nachrichten.

Somit wird es für die Bären kaum machbar sein, den Aufwärtstrend ernsthaft zu gefährden. In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitebenen betrachtet. Die kleine Trendanalyse bestätigt die Vermutung, dass der Aufwärtstrend sehr stabil ist. Weil sich Trends selbst mit neuen Käufern füttern, gibt es für die Bären im Aktienmarkt nur wenig zu melden. Die nächste kurzfristige Korrektur sollte wieder zum Neueinstieg genutzt werden. Es gibt Unternehmen, die mag man, und andere eher nicht.

Eine Spitzenposition unter den Unbeliebten dürfte Goldman Sachs einnehmen. Keine andere Bank der Welt ist so mächtig und einflussreich, wie Goldman Sachs. Bei diesem Unternehmen ist es fast schon selbstverständlich, dass hochrangige Mitarbeiter nach ihrer Bankenkarriere in die Politik gehen.

Es herrscht deshalb eine enge und oft auch freundschaftliche Verbindung zur Politik. So ist es kein Wunder, dass finanzpolitische Gesetze oft im Sinne von Goldman verabschiedet werden. In den vergangenen Jahrzehnten konnte Goldman Sachs oftmals die eigenen Interessen auf geschickte und unaufdringliche Weise durchzusetzen.

Es gibt praktisch kein lukratives Geschäftsfeld, wo die Bank nicht direkt oder indirekt mitspielt. Ein Bereich, der in der Vergangenheit oft kritisiert worden ist. Der Grund liegt in Machenschaften am Rande der Legalität.

Es sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden. Unabhängig davon, ob man das Unternehmen mag oder nicht. Es gibt auch eine börsennotierte Aktie. Eben dieses Wertpapier hat sich technisch in Stellung gebracht. Das Verleihen von Geld ist stets die Wurzel des Bankgewerbes. Wenn jedoch der Leitzins nahe bei null ist, dann gibt es nur eine geringe Verdienstmöglichkeit für Banken. Die Zeit der Nullzinspolitik hat seit einigen Monaten ein Ende.

Doch bei jeder Leitzinserhöhung wird Goldman davon profitieren. Eine zukünftige Umsatz- und Gewinnsteigung liegt in der Luft. Die Geschäftszahlen von Goldman Sachs sind sehr solide. Mit einem KGV von 11 ist die Bank sogar günstig bewertet. Hebt die Fed den Leitzins kontinuierlich über die nächsten Jahre an, dann wird Umsatz und Gewinn von Goldman kräftig ansteigen. Die oberen Zahlen sind für bis geschätzt. Das bedeutet, auf Sicht der nächsten Jahre, ist der Kurs der Aktie zu niedrig.

Der mächtige Trendkanal zeigt steil nach oben. Der Anstieg seit Mitte bis Ende Februar ist sehr dynamisch, und enthielt viel Handelsvolumen.

Mustergültig wurde der ehemalige Widerstand zu einer Unterstützung. Die Umstände passen sehr gut zu einer Trendfortsetzung. Das spricht für eine Entspannung der Marktteilnehmer. Weil jedoch der Aufwärtstrend intakt ist, liegen die Chancen klar auf der Long-Seite. Aber du hast keine Lust, dich lang durch Bilanzen und Kennzahlen zu wühlen? Dann helfen dir Aktiencharts, bei denen im Kursmuster bestimmte Signale markiert werden.

Eine objektive Entscheidung auf Basis der Psychologie der handelnden. Ich zeige dir ein einfaches Beispiel, bei dem sofort klar wird, warum dir Charts immer nur das sagen, was du aus ihnen herauslesen willst! Doch erfolgreich oder sogar reich wirst du damit höchstens zufällig.

Das reizvolle an Kursmustern ist, dass sie tatsächlicher jeder lesen kann. Und Analysen lassen sich innerhalb kürzester Zeit erstellen, ohne sich lange in die Materie einarbeiten zu müssen oder das Unternehmen selbst verstehen zu müssen.

Charttechnik lässt sich mit minimalem zeitlichen Aufwand betreiben. Anstatt lange in Jahresabschlüssen lesen zu müssen und komplizierte Kennzahlen zu berechnen, reicht ein Chart über einen beliebigen Zeitraum und man kann Anfangen, sich seine Formationen herauszusuchen.

Man muss das Unternehmen nicht verstehen, denn Charts sind abstrakt und unabhängig vom Geschäftsmodell. Zudem kann man eine Grafik immer leicht verstehen. Wie eine Factoring-Gesellschaft oder ein Technologie-Konzern sein Geld verdient, lässt sich nicht so einfach erklären.

Überhaupt interessiert ein Geschäftsmodell sowieso nicht. Wenn der Kurs fällt, dann will man die Aktie auch nicht besitzen. Charts und Kurse bilden die Psychologie der Masse ab. Es lassen sich also Stimmungen am Markt erkennen, die sich durch bestimmte Muster belegen lassen. Schulter-Kopf-Schulter-Formationen SKS zeigen zum Beispiel, wie sich die Masse erst vorsichtig an einen Höchstkurs durch die Ausbildung einer Schulter und einem Kopf lokales Maximum herantastet und dann ängstlich verkauft, bevor der Kurs nach dem dritten Pullback ein neues hoch generieren kann rechte Schulter.

Wenn die W-Formation ausgebildet ist, sind die tiefsten Kurse schon wieder Vergangenheit. Der zweite Nachteil ist, dass sich Charts ständig ändern, weil Kurse jeden Tag neu gebildet werden. Warum ist ein Unternehmen auf einmal schlechter, nur weil der Kurs fällt? Oder warum soll ein Unternehmen besser werden, wenn der Kurs steigt? Verfechter werden nun sagen, dass Kurse gut sind, um einen langfristigen Trend zu bestimmen und um Übertreibungen zu erkennen.

Doch ist das wirklich so? Allein die Entscheidung, um Kurse linear oder logarithmisch skaliert werden, entscheidet über die Ausprägung des Trends und der Position von wichtigen Widerständen.

Der langfristige Aufwärtstrend ist bis heute phänomenal! Doch nach dem Kauf lief der Kurs nahezu fünf Jahre lang seitwärts. Jetzt stehe ich Prozent im Plus und habe eine jährliche Rendite von rund 20 Prozent. Doch befindet sich Aktie nun in einer Übertreibungsphase oder nicht?

Klar ist zu erkenne, wie sich der Kurs nach dem letzten hoch im Jahr und einer Konsolidierung bis zum letzten Tief in explosionsartig von 17 auf 55 US-Dollar verdreifacht hat. Würdest du zu diesem Zeitpunkt noch in die Aktie investieren? Tatsächlich sieht es hier wie eine klare Übertreibung aus, bei der man besser auf einen deutlichen Rücksetzer oder eine neue Konsolidierung wartet. Betrachtet man diesen Chart von Gilead Sciences bekommt man einen vollkommen anderen Eindruck.

Die Konsolidierug zwischen und wirkt deutlich schwächer. Auch die Kursexplosion ab fällt hier weniger extrem auf. Vielmehr lässt sich erkennen, wenn man den Chartverlauf mit einer oberen Linie beschränkt, dass sogar noch weitere Potential für Kurszuwächse vorhanden ist!

Denn im Moment scheint Gilead Sciences nichts weiter zu tun, als in die langfristige Aufwärtsbewegung zurückzulaufen. Tatsächlich streiten sich die Geister, ob Kursmuster nun tatsächlich helfen können oder nicht. Ich persönlich bin nach 8 Jahren an der Börse der Meinung, dass sich damit kein Blumentopf gewinnen lässt.

Man verliert sogar Zeit und Nerven, weil man ständig die Kursentwicklung im Blick haben muss. Hinzu kommt, dass man zu jeder Zeit eine Analyse auf täglicher, wöchentlicher, monatlicher, jährlicher, dreijährlicher, fünfjährlicher, zehnjährlicher oder ganz anderen Datenbasis durchführen kann.

Die Auswahl ist endlos. Meist vermitteln zwei Charts über den gleichen Kurs auch ein konträres Bild.