Materialwirtschaft: Beschaffung: Arten der Bedarfsdeckung: Vorratsbeschaffung

 

Ein Garant für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit ist eine Optimierung sämtlicher Prozessketten, die gleichzeitig die Effizienz auf ein Höchstmaß anhebt. Lager und Transport spielen dabei eine .

Viele Systeme sind längst veraltet und kosten Unternehmen unnötig viel Geld und Zeit. Dabei wird von der Frage ausgegangen, wie weit der Lagerbestand abgebaut werden kann ohne die Lieferbereitschaft zu gefährden.

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Dies hat darüber hinaus noch den Vorteil, eine (je nach Höhe der Lagerhaltung) kurz- oder langfristige Entkopplung vom Beschaffungsmarkt durchzuführen: Die Unternehmung kann angesichts zu erwartender Preisentwicklung und natürlichen Schwankungen in der Verfügbarkeit eines Gutes flexibler entscheiden als bei den oben genannten Verfahren, bei denen die Unternehmung gezwungen ist, beim.

First Expired — First Out: Die Ware wird nach Mindesthaltbarkeitsdatum ausgelagert, z. Der Zugriffszeit wird hierbei optimiert, indem die gleichen Produkte so verteilt werden, dass ein Lagerfahrzeug aus jeder Entfernung das Produkt auf möglichst kurzem Wege erreichen und auslagern kann. Rechtzeitige Versorgung der einzelnen Verbrauchsstellen mit den erforderlichen Materialien Ausgleichsfunktion Pufferfunktion: Läger gleichen Schwankungen im Beschaffungs-und im Absatzbereich sowie im betrieblichen Leistungsprozess aus.

Sortierung der Bestände entsprechend betriebsinternen Gegebenheiten Darbietungsfunktion: Das Lager kann manchmal in den Verkaufsvorgang integriert sein Umformungs- bzw. Willkommen im letzten Hauptkapitel dieses Buches. Damit haben wir unsere Reise durch den operativen Beschaffungsprozess beinahe abgeschlossen. Bestellung und Bestellüberwachung haben wir vertrauensvoll dem Einkauf überlassen und um die Zahlungsabwicklung soll sich das Rechnungswesen kümmern. Aber, obwohl wir uns mit den unterschiedlichsten Arten der Bestandskontrolle bereits beschäftigt haben, bleiben einige Fragen noch offen.

Was ist eigentlich ein Lager? Welche Funktionen nimmt es wahr? Lagerhaltung bedeutet die gewollte Unterbrechung des betrieblichen Materialflusses, d.

Die Lagerhaltung erfordert ein Lager , d. Ein Lager kann daher als Puffer benutzt werden, um Schwankungen des Einkaufs- bzw. Bei der Bereitstellungs- oder Sortimentsfunktion trägt die Lagerhaltung zu einer Kontinuität im Sortiment bei. Insofern ergänzt die Bereitstellungsfunktion die Ausgleichsfunktion, da dadurch die Teile des Sortiments, wo Diskrepanz zwischen Beschaffung und Verkauf besteht, überbrückt werden.

Bei der Sicherungsfunktion dient das Lager zur Sicherstellung der Produktion, wenn ungenügend Informationen über zukünftige Mengenbedarfe, Liefer- und Bedarfszeitpunkte im Unternehmen vorhanden sind. Dies kann der Fall sein, wenn Produkte, die von Lieferengpässen bzw. Wein, Käse, Whisky, Bourbon. Gründe für die Spekulationsfunktion der Lagerung können vorhersehbare extreme Preisschwankungen auf dem Beschaffungsmarkt oder besonders niedrige Einstandspreise sein.

Als Stichwort sei hier nur der Rohölmarkt genannt. Allerdings kann sich dies bei einem Preisverfall des Gutes auch negativ auswirken, z. Beim Fifo-Prinzip first in — first out werden die zuerst eingelagerten Vorräte auch wiederum zuerst verbraucht. Zur Realisierung werden oft Durchlaufregale verwendet. Dieses Prinzip wird angewandt, um zum Beispiel Veralterung oder Verderb zu vermeiden. Lagerung bedeutet die gewollte Unterbrechung des betrieblichen Materialflusses , d.

Die Lagerhaltung erfordert ein Lager , d. Personal wird nicht gelagert, sondern allenfalls intern oder extern bereitgehalten. Daher sind die Merkmale, Strategien und Optimierungsverfahren der Lagerhaltung auf Personal nicht anwendbar. Im Wesentlichen unterscheidet die Lagerlogistik folgende Lagerfunktionen bzw. Bei der Sicherungsfunktion dient das Lager zur Sicherstellung der Produktion und Lieferung und ist mit der privaten Hortung vergleichbar. Die Sicherungsfunktion kommt zum Zuge, wenn ungenügend Informationen über zukünftige Mengenbedarfe, Liefer- und Bedarfszeitpunkte im Unternehmen vorhanden sind.

Das kann insbesondere der Fall bei Produkten sein, die saisonalen Schwankungen — und damit Lieferengpässen — unterworfen sind, aber eigentlich ständig verfügbar sein müssen. Um diese ständige Verfügbarkeit zu gewährleisten, werden ausreichende Puffermengen durch Eiserne Bestände , Mindestmengen und Meldebestände definiert, die durch die Belieferungszeit einer möglichen Bestellmenge bei den Beschaffungsquellen kalkuliert werden.

Dadurch werden die benötigten Mengen immer — in zumindest ausreichender Quantität und Qualität — verfügbar gehalten. Bei der Bereitstellungs- oder Sortimentsfunktion trägt die Lagerhaltung zu einer Spannweite im Sortiment bei.

Insofern ergänzt die Bereitstellungsfunktion die Ausgleichsfunktion, da dadurch die Teile des Sortiments, wo Diskrepanz zwischen Mengen der Beschaffung und des Verkaufs besteht, überbrückt werden. Ein Lager wird dabei als Zwischenspeicher benutzt, um den Materialfluss stabil in den Mengenströmen zu halten.

Auch dient die Überbrückungsfunktion dazu, Fertigwaren zur Auslieferung bereitzustellen, bevor sie zur Auslieferung kommen. Eine Lagerung im Sinne der Überbrückungsfunktion kann auch dynamisch erfolgen, wenn z.

Güter auf Stetigförderern Laufbänder, Rollbahnen etc. Die Veredelungsfunktion bezeichnet eine Lagerung, die zur gewollten Veränderung des Produktes führt und somit Teil des Produktionsprozesses ist.

Dies trifft insbesondere zu bei. Insbesondere in Lagern der Handelsunternehmen nimmt das Lager Umformungsaufgaben wahr; beispielsweise wird die Ware in verkaufsfähige Verpackungen umgefüllt und etikettiert. Hier kann auch eine ergänzende Aussortierungsaufgabe definiert werden, bei der nicht verkaufsfähige Ware aussortiert und entsorgt wird.

Gründe für die Spekulationsfunktion der Lagerung können vorhersehbare extreme Preisschwankungen auf dem Beschaffungsmarkt oder besonders niedrige Einstandspreise sein. Allerdings kann sich dies bei einem Preisverfall des Gutes auch negativ auswirken, z.

Die Einteilung der Lager kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen; folgende Aspekte zählen zu den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen mit Überschneidungen: Die Planung eines Lagers muss zum Ziel haben, dass es der benötigten Lagerfunktion nachkommen kann; insbesondere dass im Sinne der Sicherungsfunktion z. Fertigungsstellen fortlaufend mit den benötigten Materialien versorgt werden können.

Die Lagerplanung bezieht sich auf die Planung der Lagerorganisation, der Lager- und Transporttechnik, der zu lagernden Lagereinheiten sowie des Lagerlayouts.

Durch eine systematische Lagerplanung sollen unter anderem Lagerhaltungskosten reduziert werden. Des Weiteren kann die Lagerplanung dazu beitragen, den Mechanisierung- und Automatisierungsgrad zu erhöhen. Bei der Wahl von Lagerstandorten muss entschieden werden, ob das Lager zentral oder dezentral geführt wird. Bei der Entscheidung über den Zentralisationsgrad ist häufig der räumliche Aspekt ausschlaggebend:.

Zentrale Lagerhaltung bedeutet die räumliche Zusammenfassung aller Lagerhaltungsfunktionen und aller Lagergüter unter einheitlicher Leitung. Die Vorteile, die sich aus der zentralen Lagerung ergeben, sind eine Erleichterung der Warenannahme, Pflege, Erhaltung, Bestandsermittlung und -prüfung. Weitere Punkte sind die geringe Kapitalbindung des Umlaufvermögens , geringere Vorräte und geringere Raumkosten.

Die wesentlichen Vorteile dieser Lagermethode sind die höhere Flexibilität, die genauere Disposition der einzelnen Materialien in den Fertigungsbereichen und die kürzeren Transportwege. Der Vorteil liegt in der einfachen Bestimmbarkeit des Lagerplatzes.