Die Besteuerung von ETF Fonds ab 2018 (mit 6 Fallbeispielen)

 

Bei der Körperschaftsteuer handelt es sich um eine spezielle Art der Einkommensteuer für juristische Personen, insbesondere Kapitalgesellschaften, wie Aktiengesellschaften Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie europäischen Gesellschaften, andere Personenvereinigungen wie zum Beispiel Vereine, soweit diese nicht.

Grundlage ist demzufolge die aufzustellende Bilanz der Gesellschaft. Hier sind, unter vielen Beispielen, das Mietrecht Miete u. Die Körperschaftsteuerist im Gegensatz zu den früheren Anweisungen bei der Berechnungdes Ertragswertes abzuziehen vgl.

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Während Kapitalgesellschaften ab einem Körperschaftsteuersatz von 15 % unterliegen (vor 25 %) und deren Gesellschafter nach dem Halbeinkünfteverfahren besteuert werden bzw. ab grundsätzlich der Abgeltungsteuer unterliegen, wird der Gewinn von Einzelunternehmen und Personengesellschaften - nach Abzug des Freibetrages von

Was ist mit dem Szenario wo man einen thesaurierenden Swap Fond kauft: Ich fürchte, das ist so. Über die gesamte Haltedauer gesehen sollen zwischenzeitliche Gewinne und Verluste laut BMF aber berücksichtigt werden:. Ist das wirklich so? Und dann noch für mein Verständnis: Es fällt ja mangels Gewinn keine Abgeltungssteuer an mit der man verrechnen könnte. Theorie und Praxis … Dein Beispielfall würde tatsächlich dazu führen, dass in jedem zweiten Jahr die Vorabpauschale fällig wäre.

Nur damit sich das gleiche Spiel in den beiden Jahren darauf wiederholt. Das Beispiel von Mina ist natürlich etwas überspitzt und weniger wahrscheinlich, aber pregnant. Darüber hinaus werden in meinem Verständnis nicht nur thesaurierende Swapper sondern alle ETFs betroffen. Dies führt dazu, dass man viel mehr Aufwand Steuerabrechnungen aufheben haben wird als bisher. Momentan muss man zwar etwas Zeit investieren, um steuerhässliche ETF auszusortieren für mich ein wichtiges Kriterium , was nach etwas Lerneinsatz recht schnell und zuverlässig umzusetzen ist.

Dafür habe ich keinen sonstigen steuerlichen Aufwand und kann alles prima nachvollziehen. Die Reform erscheint mir also gar nicht prickelnd. Das passiert doch schon virtuell. Damit sind alle Gewinne die zwischen Nein, ein Verkauf und rückerwerb ist nicht notwendig.

Als steuerlicher Sicht auf keinen Fall verkaufen! Alle Gewinne bis Deinen Beitrag müsste man sich eigentlich ausdrucken und zu seinen Unterlagen heften. Danke für deine Recherche und die ausführliche Erläuterung. Ich bin von der Steuerreform an sich nicht begeistert, da ich bisher die Steuerstundung ausnutzen wollte.

Die neue Besteuerung klingt sehr kreativ, nur um zu verschleiern, dass man mehr Steuern eintreiben will. Auch wenn das nach Resignation klingt: Hallo Holger, danke für diese tolle Zusammenfassung! Wirklich sehr informativ und man erkennt sofort das du sicher sehr viel Zeit in deine Artikel steckst. Was ich mich immer noch frage ist z. Ist man ab , um einer Doppelbesteuerung zu entgehen, nun gezwungen ausschliesslich deutsche Produkte zu kaufen, da man die ausländische Quellensteuer nicht mehr mit der heimischen verrechnen kann?

Dann würde ich auch gerne eine Günstigerprüfung beim Finanzamt beantragen um bis ca. Danke schonmal und viele Grüsse: Nein, denn es gibt nach meinem Verständnis keine Doppelbesteuerung, da die Besteuerung auf Fondsebene Quellensteuer durch die Teilfreistellung auf Anlegerebene berücksichtigt wird.

Die Günstigerprüfung bezieht sich auf deinen durchschnittlichen Steuersatz. Nur wenn dieser unter 25 Prozent liegt, macht der Antrag Sinn. Hallo, bei der günstigkeitsprüfung geht es, um genau zu sein, nicht um den Durchschnittssteuersatz, sondern um den Grenzsteuersatz. Im zweifel einfach die kapitalerträge in der Steuererklärung angeben, die günstigkeitsprüfung macht das Finanzamt idR korrekt und nicht zum Schaden des steuerpflichtigen.

Das ist aber weder der Durchschnitts- noch der Grenzsteuersatz! Vielen Dank für deine ausführlichen Erklärungen. Sicher, dass Vorabpauschale auf alle Fonds fällig wird, egal von welchem Domizil, ob ausschüttend oder thesaurierend?

Nein, denn ein Ziel der Reform ist ja gerade die Gleichbehandlung von inländischen und ausländischen Fonds. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird bei einem positiven Wertzuwachse z.

Szenario 1 nur die eigentliche Ausschüttung bzw. Hierbei spielt es bei deinen Beispielen bzgl. Wird der Wertzuwachs dann zum Ende der Haltedauer sprich beim Verkauf ermittelt und versteuert? Wenn ja, nach welchem Schema? Die Wertzuwächse spielen laut deiner Erläuterung unterjährig also nur hinsichtlich der Begrenzung der Vorabpauschale eine Rolle. Ist das wirklich so oder habe ich etwas überlesen bzw. Des Weiteren gibt es ja auch ETFs, deren Erträge ob thesauriert oder ausgeschüttet nicht im Bundesanzeiger gelistet werden.

Wie wird künftig bei diesen Fonds ich glaube man nennt sie steuerintransparent zwecks der Besteuerung verfahren werden? Insgesamt wirft das ganze Thema leider immer noch einige Fragen auf. Und der Organisationsaufwand wird wohl auch nicht geringer.

Man will den Deutschen nach wie vor nicht zur Unabhängikeit und Eigenverantwortlichkeit in Sachen Vermögensbildung führen. Da ist wohl die Bankberaterlobby einfach zu stark. Bei Verkauf wird der Gewinn abzüglich bereits geleisteter Vorabpauschalen mit der Abgeltungssteuer sofern es diese in der Zukunft noch gibt belegt.

Ich bin mir nicht sicher, ob man das so pauschal sagen kann. Thesaurier und Ausschütter auf den selben Basiswert laufen nie im Gleichlauf. Auf Wikipedia fand ich historische Werte: Und dann sieht die Rechnung möglicherweise anders aus — wobei es sicherlich müssig ist hier alle zig Variationsmöglichkeiten durchzurechnen.

Denn selbst wenn der Ausschütter am Jahresende um den Ausschüttungsbetrag niedriger steht als ein vergleichbarer Thesaurierer, ändert sich ja an der Besteuerung der Ausschüttung nichts.

Und im Szenario 1 gibt es gar keine Vorabsteuer, weil der fiktive Basisertrag ja kleiner ist als der Ausschüttungsbetrag. Wird es einen Vorteil für Fonds mit ausländischem Domizil geben — oder habe ich irgendwo einen Denkfehler? Die Steuerpflicht beschränkt sich im Wesentlichen auf inländische Dividenden- und Immobilienerträge. Klingt fast so, als ob der deutsche Staat bei ausländischen Fonds hier leer ausgeht?

Erstmal vielen Dank für die tolle Recherche in diesem Steuerwahnsinn. Kommt jetzt in Deinem Klasseartikel aber so nicht rüber. Vielen Dank für den interessanten Artikel. Denn laut Blogpost gelten die ja nur für Aktien-Investmenfonds und ich bin mir nicht sicher, ob synthetische ETFs da dann überhaupt zu zählen…? Sobald das klar ist, werde ich es im Artikel deutlich machen.

Grundsätzlich ist es egal ob der Fonds die Indexperformance per Swap einkauft oder physisch abbildet. Wichtig ist um z. Stimmt, die Frage ist nur: Müssen sich dafür tatsächlich Aktien im Trägerportfolio befinden oder reicht es, wenn es sich um einen Aktienindex handelt, den der synthetische ETF nachbildet? Das einkaufen einer Aktienperformance ist nicht ausreichend. Das Verwaltungsreglement des Fonds müsste unter Art.

In der aktuellen Ausgestaltung können Anleger des Fonds nicht von einer Teilfreistellung profieren. Hierfür müssten aber ebenfalls die Anlagebedingungen geändert werden. Ist dies der Fall, werden aber leider nur max. Man würde meinen eine Aktienteilfreistellung sollte nun kein Problem sein.

Damit ist die Aktienteilfreistellung für Dachfons faktisch nicht erreichbar. Diese Benachteiligung ist dem Gesetzgeber wohl mittlerweile auch bekannt. Bis eine Korrektur erfolgt, vergeht aber wohl einige Zeit. Hättest du eine verlinkbare Quelle bezüglich der geforderten Aktienquote für die Teilfreistellung?

Ich würde den Artikel dann gerne dahingehend ergänzen. Das ergibt sich unmittelbar aus dem InvStRefG selbst. Sehr lesenswert und lehrreich, und zeitsparend. Zwei Dinge sind mir noch nicht klar: Du hast in den Fällen die Quellensteuer vernachlässigt. Bei den Euro Ausschüttung im ersten Fall. Wurde dort die Quellensteuer bereits abgezogen?

Wie wird bei der Thesaurierung die Steuer bezahlt? Werden Fondsanteile verkauft, oder sollte immer etwas Geld auf meinem Verrechnungskonto liegen um die Steuer zu bezahlen?

Ich verstehe, dass es unglaublich wichtig ist, Steuern zu vermeiden, aber erst geht es doch darum, mal ordentlich was zu verdienen. Es geht darum, richtig Geld zu verdienen, Und dann macht dann die Steuer auch etwas aus, ansonsten ist der Stundenlohn zur Betrachtung teurer.

Darauf wären dann Steuern zu bezahlen. Im besten Fall wären es ungefähr Bleiben wir beim Durchschnitt, bei Kapitalertragssteuer folgen dann weniger als Das wäre das Potenzial zur Optimierung.

Das relativiert das ganze vielleicht ein wenig. Geld verdienen ist immer gut, keine Frage ;- Mir ging es mit diesem Artikel aber weniger um Steuern vermeiden, sondern mehr um Steuern verstehen …. Erklärtes Ziel der Reform ist ja, dass alle Fonds gleich behandelt werden. Dann investiere ich ab jetzt nur noch in Einzelaktien und verkaufe die Fonds. Habe leider keine Zeit und Lust mich mit diesem komplizierten Steuerbürokratiewahnsinn zu beschäftigen.

Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Hatte bisher noch nichts gehört zu dem Thema. Hoffe du machst dich bald wieder an die Podcastarbeit: Na ja, beschäftigen musst du dich ja nicht damit, wenn du es nicht willst. Einfach die Zahlen aus der Jahressteuerbescheinigung in die Steuererklärung eintragen lassen und fertig ist die Sache. Der Podcast pausiert bis zum Frühjahr. Bis dahin hat der Blog Vorfahrt ;- Der Podcast wird aber weitergeführt und bekommt dann exklusive Inhalte, die es nicht im Blog geben wird ….

Hallo Holger, ich sage erstmal: Bislang gab es wenige Stellen im Netz, an denen man das so übersichtlich nachlesen konnte. Deine Übersicht hilft ungemein. Ich muss mir das in Ruhe aber nochmal durchlesen und auf mich wirken lassen.

Vielleicht komme ich dann nochmal mit ein paar Fragen zurück. Darauf habe ich lange gewartet. Unser Staat schafft es immer wieder Dinge zu verkomplizieren. Als jemand der weder im öffentlichen Dienst beschäftigt oder verbeamtet ist, frage ich mich jedes mal wer sich so etwas ausdenkt. Wie auch immer, ich bleibe meiner Strategie treu und es ändert sich für mich auch nichts wesentliches. Ich kann aber verstehen wenn solche Regelungen Neueinsteiger verwirren und diese der Börse fernbleiben.

Sie ist wirklich sehr erklärend! Ich habe trotzdem noch ein paar Fragen:. Ich verstehe nicht ganz deine Antwort, da auf deutschen Fonds die Teilfreistellung auch berücksichtigt wird soweit ich es verstanden habe … dann wurde man doch mehr Steuer bei ausländischen Fonds als bei deutschen Fonds zahlen, oder? Derselbe Ausschüttungsbetrag führt sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Fonds zu derselben Steuerlast.

Genau das frage ich mich auch. Wenn die Teilfreistellung auch bei deutschen Fonds gilt, sind ausländische Fonds benachteiligt. Anna hat insofern Recht, weil du im Szenario 4 die auf den Wertzuwachs begrenzte Vorabpauschale nicht um die Teilfreistellung bereinigt hast:. Ihr habt Recht und ich habe die Kalkulation im Artikel entsprechend korrigiert. Allerdings ist das Endresultat noch einmal ein leicht anderes, da die Teilfreistellung ja initial von der Vorabpauschale abgezogen werden muss.

Ich werde es versuchen, meine 2. Frage mit dem Szenario 1 als Beispiel zu formulieren vielleicht ist dann klarer was ich meine…:. Vor dem Hintergrund dieser Steuererhöhung macht es möglicherweise in Zukunft Sinn im Rahmen eines Versicherungsmantels anzusparen?

Du profitierst also vom Zinses-Zins-Effekt. Wenn du mindestens bis zum Klar fallen in der Sparzeit höhere Kosten an. Dazu kommen dann noch die laufenden Investment-Kosten. Ist eine Menge Holz, aber denke ich immer noch besser als jährlich Abgeltungssteuer zu zahlen.

Vor allem, wenn doch wider Erwarten die ein oder andere Umschichtung während der Laufzeit erfolgt. Die wäre nämlich im Versicherungsmantel abgeltungssteuerfrei. Das habe ich zwar nicht vor. Aktuell spare ich über ein ganz normales ETF-Depot bei flatex. Im Versicherungsmantel zu sparen macht eigentlich nie Sinn.

Erstens hat bereits die Vergangenheit gezeigt, dass man auch hier nie vor Steueränderungen sicher ist. Aber noch viel entscheidender ist, dass die enormen Mehrkosten Versicherung verdient ja auch eine potentielle Steuerersparniss in der Regel deutlich übersteigen sollten.

Da soll noch einer durchsteigen. Ic sehe das ganze recht skeptisch, gerade bei den langfristigen Anlagezielen die man mit ETFs verfolgt. So muss ich meine Unterlagen ja über Jahrzehnte aufheben. Hinzu kommt, dass die Inflation hier natürlich gnadenlos zuschlagen kann. Sehe ich es richtig, dass sich oberhalb des Freibetrages Thesaurierer nun mehr lohnen?

Ich glaube dass das einfacher geht als befürchtet. Wenn man sieht, für wie viele Werte schon heutzutage historische Kursdaten von vor 10 Jahren abgerufen werden können, gehe ich davon aus, dass das in Zukunft auch so sein wird und für depotführende Banken ohnehin beherrschte Technik ist.

Weiterhin sind ja nur jeweils Jahresanfangs- und -endkurse als steuerrelevante Information zu sichern. Auch hierfür lässt sich problemlos die Zeitreihe in Datenbanken festhalten.

Daraus lässt sich m. Das Berechnungsverfahren ist ja nicht gerade kompliziert. Nichts ist so stetig wie der Wandel — auch in der Steuergesetzgebung. Ich wage zu bezweifeln, dass diese Besteuerung 50 Jahre lang hält ;. Du schreibst bei den Vor- und Nachteilen: Nach meinem Verständnis ist die ausländische Quellensteuer nicht mehr von der Abgeltungsteuer abziehbar.

Hier entsteht doch ein Nachteil bei Fondsdomizil im Ausland. Beide leiten diese Erstattung nicht an dich als Anleger weiter. Wo ist der Nachteil für ausländische Fonds? Vermutlich werden die Fondsanbieter solche Rückzahlungen zur Kostensenkung oder Verbesserung des Trackingfehlers nutzen.

Hallo, ich habe das alles noch nicht vollständig verstanden, daher stelle ich meine Fragen mal so ein, wie sich mir nach wie vor stellen: Für diesen muss ich ab in der Steuererklärung nichts angeben, da die Ausschüttungen von der Depotbank, sofern über Steuerfreibetrag, versteuert werden?!

Bundesanzeiger seit Beginn keine ausschüttungsgleichen Erträge d. Lies dir diesen Beitrag nochmal in Ruhe durch. Wenn der Swapper am Ende des Jahres Wertzuwachs aufweist, dann wird er genau so der Vorabpauschale unterworfen wie jeder replizierende Fonds auch.

Hallo Holger, ich finde nicht, dass es durch die neue Besteuerung einfacher oder gerechter wird. Allerdings werde ich im Moment an meiner Investitionsstrategie nichts anpassen — ich denke, dass das Steuerrecht eine zu kurze Halbwertszeit hat um immer den aktuellen Regelungen hinterherzulaufen.

Mal sehen, was sich in der Praxis ergibt, und ob sich mit der Zeit Veränderungsbedarf ergibt. Bei einer Neuausrichtung kann ich mir immer noch die dann aktuelle Steuersituation anschauen. Grundsätzlich fände ich es aus Sicht einer Langfristanlegerin gar nicht verkehrt, wenn auch Einnahmen aus Kapitalvermögen in Zukunft wieder mit dem persönlichen Steuersatz versteuert würden — wenn im Gegenzug die Spekulationsfrist wieder eingeführt würde. Als Sprach-Connaisseurin oder Connaisseuse?

Persönlich finde ich, dass die Reform einiges vereinfacht und am richtigen Ende ansetzt. Natürlich ärgerlich, dass der Bestandsschutz für ältere Anlage nicht mehr greift. Nichts ist für die Ewigkeit! Bislang bin ich das nicht und folglich gelten für mich andere Fristen. Oder wird die Besteuerung durch die Depotbank vorgenommen?

Hallo Holger, Danke für Deine Mühe! Wir wissen ja und hören es ständig, dass alle derzeit im Bundestag vertretenen Parteien nach der nächsten Wahl ja genau dies tun wollen. Hallo Holger, ich bin fassungslos: Will man ab tatsächlich die bisher nur bei ausländisch thesaurierenden Fonds bestehende Gefahr der Doppelbesteuerung mittels Vorabpauschale auf alle Fonds ausdehnen?

Müssen jetzt alle Fondanleger über Jahrzehnte beweiskräftige Steuerunterlagen sammeln und an ihre Erben weitergeben? Und muss ich mich jährlich wegen kleiner Verkäufe im Rahmen des Rebalancings bei gleichzeitig teilweiser Gewinnentnahme zur Aufbesserung der Rente mit dem Finanzamt auseinandersetzen, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden? Vielen Dank für deine Arbeit! So katastrophal hatte ich die kommende Steuerreform gar nicht gesehen.

Das ist vor allem für Anleger von ausländischen thesaurierenden Fonds eine starke Vereinfachung. Ich habe daher eine einfache Frage, die ihr vielleicht mit einem einfachen ja oder nein beantworten könnt:. Diese sind bisher steuereinfach. Meine Depotbank führt die Steuer automatisch ab, ich muss bisher in der Steuererklärung keine Angaben machen. Bleibt es ab dabei, dass die Depotbank in diesem Szenario alles für mich erledigt? Deine Depotbank wird die Abgeltungssteuer weiterhin abführen.

Sowohl auf die Ausschüttungen als auch auf die etwaig anfallende Vorabpauschale wenn die Ausschüttung eines ETFs niedriger ausfällt als der Basisertrag.

Dann mache ich einfach weiter wie bisher und überlasse alles, was kompliziert ist, den Profis. Ich habe eine Frage zu sparplänen… wie erfolgt hier die Besteuerung da man ja die Werte von Jahres Anfang nehmen muss? Oder wird in dem Fall der Kaufwert genommen? Dann hat man jedes Jahr mindestens 12 Kaufwerte pro Jahr. Bei 3 etf 36… wird nach 10 Jahren sehr unübersichtlich oder?

Hallo Philipp, die Höhe der Pauschale pro Fondsanteil berechnet sich nur! Deine tatsächlichen, individuellen Kaufkurse sind irrelevant. Bei einem Sparplan müsste sich das so auswirken: Du hast am 1. Dann kaufst du jeden Monat jeweils zum Am Jahresende hast du also Fondsanteile.

Die aus dem Rücknahmepreis vom 1. Dann beträgt die Vorabpauschale insgesamt:. Zum Thema Steuern nicht soviel jammern, sondenr stoisch so weiter machen wie gehabt. Was mir allerdings nicht aus dem Kopf gehen will ist, dass bei der neuen Besteuerung scheinbar eine bisher fuer mich unbekannte Dimension dazukommt. Bisher habe ich es so verstanden, dass Aktien ein Sachwert sind.

Und auch ueber Fonds war ich in der Lage an den Wertsteigerungen dieser Sachwerte zu profitieren. Ich stelle mir das noch ganz altmodisch vor. Ohne Online-Depot, sondern sicher zuhause im Safe verwahrt. Eben ein echter Sachwert, nicht viel anders als wuerde ich ein Stueck Gold bei mir zuhause aufbewahren. Nun ist diese neue Form der Besteuerung aber nach meinem Eindruck so zu verstehen, als muesste ich fuer Sachwerte vielleicht auch in Zukunft das Stueck Gold, welches einfach nur zuhause vor sich hinliegt , einmal pro Jahr verkaufen und wieder neu kaufen.

Und damit Steuern auf Gewinne bezahlen, die bisher nur in der Theorie entstanden sind. Ich bezahle gerne Steuern und am liebsten moeglichst unkompliziert. Aber hier ist mir der Staat in der Art der Besteuerung nicht in der Hoehe doch etwas zu uebergriffig geworden. Auch wenn damit leider die Vorteile der breiten Streuung total abhanden kommen wuerden.

Ein Anleger, der direkt in Aktien investiert, muss seine Dividendenausschüttungen laufend versteuern per Abgeltungssteuer. Das fällt nun weg, dafür gibt es die Vorabpauschale. Ich bin ja auch ein Freund davon, dass alles möglichst einfach ist. Aber Steuersysteme sind nun mal nicht trivial. Steuer-Reform hin oder her …. Die gezeigten Fallbeispiele sind sehr einfach gehalten.

Mir scheint, dass weder die Bank, noch der Kunde noch die Sachbearbeiter beim Finanzamt oder auch die Steuerberater in der Lage sind, eine richtige und gerechte Besteuerung vorzunehmen. Da der jährliche Wertzuwachs besteuert wird ein Verlust nicht berücksichtigt wird und der gesamte Wertzuwachs bei Verkauf der Anteile nochmals besteuert wird, findet doch wieder eine Mehrfachbesteuerung statt!!!

Hallo Holger, vielen Dank für den super Artikel. Eine ganz praktische Frage: Muss ich etwas selbst berechnen? Praxistipp Nach dem Gesetzeswortlaut werden auch gewerbliche Einkünfte erfasst, die nicht der Gewerbesteuer unterliegen, z.

Nachdem im BMF-Schreiben vom Der BFH hat die Frage bisher soweit ersichtlich noch nicht entschieden offengelassen im Urteil von Dies gilt ab dem EHZ Eine Saldierung der positiven mit den negativen Einkunftsquellen innerhalb der gleichen Einkunftsarten sog. Zur Rechtslage bis s. Die übrigen nicht gewerblichen Einkünfte liegen unterhalb der Eingangsstufe zur ESt oder sind negativ z.

Gewerbesteuerlich kommt nur der Verlustvortrag in Betracht. Die Bemessungsgrundlage der GewSt übersteigt z. Bei einem GewSt-Messbetrag von 8. Praxistipp Nicht ganz eindeutig ist die Frage zu beurteilen, ob Gewerbesteuerbeträge, die auf Erhebungszeiträume bis entfallen insbesondere noch nicht entrichtete Vorauszahlungen oder Abschlusszahlungen, Mehrsteuern aus einer Betriebsprüfung etc.

Der Gesetzeswortlaut spricht zwar für diese Sichtweise. Aufgrund der Beschränkung der Anrechnung erübrigen sich unter der bisherigen Rechtslage anzustellende Gestaltungsüberlegungen, wonach nicht der Gewerbesteuer unterliegende Einkünfte in gewerbliche Einkünfte umqualifiziert werden oder durch die die gewerblichen Einkünfte erhöht werden sollten, wie.

Verlagerung von Einkunftsquellen, z. Das Untergehenlassen von gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen durch Aufgabe der Unternehmens- oder der Unternehmeridentität. Berücksichtigung von Sondervergütungen bei Personengesellschaften, s. Da die die tarifliche Einkommensteuer übersteigende Gewerbesteuer weder erstattet noch in einen anderen VZ vor- bzw. Weiter kann überlegt werden, ob und wie die gewerblichen Einkünfte erhöht werden können z.

Verzicht auf Teilwertabschreibungen, Vorziehung von geplanten Gewinnrealisierungen, Verzicht bzw. Minderung von Rückstellungen etc. Ein Unternehmer unterhält im Jahr zwei Gewerbebetriebe. Während Betrieb A einen Gewinn vor Steuern von Abzugsfähige Sonderausgaben sind in Höhe von Erhöht der Steuerpflichtige den Gewinn des Betriebes A bzw.

Ehemann Ehefrau Einkünfte aus Gewerbebetrieb Positive Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Summe der positiven Einkünfte. Vorläufiger Gewerbeertrag